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Söflinger Weihnachts-Anzeiger

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Söflinger Weihnachts-Anzeiger vom 04.12.2010
(PDF 18,9 MB)

Fast jeder hat einen Glücksbringer. Beim klassischen Hufeisen achten Sie darauf dass die Öffnung nach oben zeigt – sonst fällt das Glück heraus!

Söflinger Käppele im winterlichen, weihnachtlichen Glanz

Bilder: Mayer

Schornsteinfeger und Co.

Glücksbringer für das Neue Jahr

Wer wünscht sich und seinen Mitmenschen an Silvester nicht Glück für das neue Jahr? Und da wir Menschen ja von jeher „empfänglich“ für Symbole sind, haben sich zum Jahreswechsel auch typische Glücksboten eingebürgert.

Der Kaminfeger
brachte durch das regelmäßige Rußen der Kamine und Öfen das Glück ins Haus – man konnte wieder richtig heizen und kochen, der giftige Rauch blieb nicht im Haus, und Brände konnten nicht mehr so leicht ausbrechen. Deshalb glauben die Menschen bis heute, dass ihnen der schwarze Schornsteinfeger in seinem Rußgewand Glück bringt, wenn man ihn berührt oder an seinen goldenen Knöpfen dreht. Früher gab es oft nur eine Vorrichtung zum Ableiten des Rauches – die so genannte Esse - über der offenen Feuerstelle. Als dann im Mittelalter die Häuser in den Städten auf engstem Raum und mit Auskragungen gebaut wurden, mussten die Hausbesitzer und Mieter die Kamine selbst reinigen oder von reisenden Handwerkern reinigen lassen. Diese kamen oft aus Italien, vermutlich dem Ursprungsland des Kaminfegerberufes. Wegen der engen Bebauung kam es aber immer wieder zu verheerenden Stadtbränden. Folge war dann bereits ab dem 16.Jh. eine Brandordnung, mit der das Feuerwesen geregelt wurde.

Das Glücksschwein
hat einen noch älteren Ursprung. Die Germanen sahen den Eber als Symbol der Kraft und Fruchtbarkeit, und bei den Griechen und Römern galt derjenige als reich, der über viele Schweine und damit über reichlich Nahrung verfügte. Diese „Privilegierten“ hatten also „Schwein gehabt“, weil sie genug zu essen hatten.

Das vierblättrige Kleeblatt
kommt in der Natur nur selten vor, es besitzt normaler Weise nur drei Blätter. Daher glaubt man, der Finder eines solchen seltenen Exemplares werde Glück haben. Der Sage nach soll Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies einen solchen Glücksbringer mitgenommen haben – man halte also mit einem seltenen Kleeblattfund ein Stück des Paradieses in Händen. Zudem soll es auf Reisen schützen und eingenäht in der Kleidung Schutz vor dem Bösen bieten.

Der Glückspfennig
gilt als Symbol für den Reichtum. Dem Beschenkten soll also niemals das Geld ausgehen. Früher wurde er aber auch als kleinere Ausgabe des Tauftalers oder des Weihgroschens an die Stalltür genagelt, um die Hexen zu vertreiben. Heute ist aus dem Glückspfennig der Glückscent geworden.

Das Hufeisen
schließlich schützt die Gesundheit des wertvollen und edlen Pferdes, einem Symbol der Kraft und Stärke. Fand ein Bauer ein Hufeisen auf dem Feld, so hatte er „Glück“, und über die Tür genagelt bewahrt es Haus und Hof vor Schaden. Aber: die Öffnung muss nach oben zeigen, da sonst das Glück herausfällt!

Das Nonplusultra all dieser Symbole aber ist eine Kombination derselben, um sozusagen das Glück regelrecht zu erzwingen: ein Schornsteinfeger sitzt als Reiter auf einem rosaroten Marzipanschwein, das einen Glücks-cent oder ein vierblättriges Kleeblatt im Maul hat. Und wenn dann der Kaminfeger auch noch ein Hufeisen in Händen hält, wird das Glück vollkommen!

Otto Schempp

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Bild: Mayer

Eine kleine Geschichte des Wintersports

Ski und Rodel gut!

Schon seit Jahrtausenden benützen Menschen Skier und Schlitten zur Fortbewegung oder zum Transport. Aber erst im 19.Jh. erfolgte der Wandel zu „Sportarten“, und erst im 20.Jh. wurde daraus ein Massensport.

Der Skisport

Skifahren
als sportliche Betätigung stammt aus der norwegischen Landschaft Telemark. Aber bereits im 17.Jh. sollen Bauern in Krain riskante
Abfahrten und sogar Slalomwettbewerbe durchgeführt haben. Dieser Krainer Bauernskilauf geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Vielmehr ging die Verbreitung des Skisports mit dem Telemark- und Kristiania-Schwung eben von Norwegen aus. Ende des 19.Jh. breitete sich der Skisport dann in Mitteleuropa aus und wandelte sich in den 1950er-Jahren zum Breitensport. Die Entwicklung immer neuerer und besserer Fahrtechniken wie der Stemmtechnik, dem Umsteigeschwung und dem Carving sowie Neuerungen beim Material und der verstärkte Bau von Skipisten, Seilbahnen und Skiliften führten zum Massensport. Bei uns kann dieser Sport in nächster Umgebung, z.B auf der Schwäbischen Alb, ausgeübt werden, und eine Anfahrt in die alpinen Skigebiete lohnt sich wegen der verhältnismäßig geringen Entfernung immer.

Ski Alpin
ist der Sammelbegriff für die alpinen Wettbewerbe, bei denen die Wertung durch Zeitmessung der Fahrt erfolgt. Hier entscheiden oft Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Seit den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen gehören diese Wettbewerbe zum olympischen Programm und ziehen genauso wie Weltmeisterschaften und andere spektakuläre Skirennen die Zuschauer in ihren Bann. In den verschiedensten Disziplinen konnten auch immer wieder Läuferinnen und Läufer aus Deutschland große Erfolge erzielen.

Das Snowboard
hat überraschender Weise eine lange Vorgeschichte. Bereits 1900 wurde mit dem Monogleiter der Vorläufer des Snowboards erfunden. Die Wurzeln des späteren Boards liegen aber im Surfen. Zwei amerikanische Surfer wollten 1963 mit Brettern und alten Türen das Surfen auf Schnee erleben. So entstand das Ur-Snowboard. In den 1980er-Jahren erfuhr das Board eine immer weitergehende Entwicklung, und 1988 fanden die ersten Weltmeisterschaften statt. Heute erfreut sich das Snowboarden enormer Beliebtheit, und in jedem größeren Skigebiet sind „Fun Parks“ mit den verschiedensten Möglichkeiten für diesen Sport zu finden.

Das Skispringen
stammt wie alle anderen klassischen Skisportarten ebenfalls aus Norwegen. 1892 wurde erstmals ein Wettbewerb auf dem legendären Holmenkollen in Oslo ausgetragen und gehört seit den ersten olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix zum Programm. Die Technik des Skispringens hat sich im Laufe der Jahre deutlich gewandelt – vom Rudern mit den Armen bei paralleler Skihaltung bis zum heutigen V-Stil. Diese Entwicklung führte zu einer rasanten Rekordentwicklung: waren es 1879 noch 23 m, gelang 1936 der erste Sprung über 100 m (101 m), 1994 ging es schon über 200 m (203 m), und der derzeitige Weltrekord liegt bei 239 m. Für die Zuschauer am spektakulärsten sind neben der Olympiade die Skiflugweltmeisterschaften und die Vier-Schanzen-Tournee. Deutsche Skispringer konnten sich immer wieder in die Siegerlisten eintragen. Bis in die 1950er-Jahre wurden übrigens am Eingang des Kleinen Lautertals hinter Herrlingen Skisprungwettbewerbe ausgetragen – die Anlage ist mit einiger Phantasie heute noch zu entdecken.

Der Skilanglauf
als Fortbewegung in allen Geländeformen ist Jahrtausende alt, allerdings wurde erst 1892 ein bedeutender Wettkampf am Holmenkollen in Oslo ausgetragen. Auch er gehört seit 1924 zum olympischen Programm. Skilanglauf ist als Breitensport wie auch als Leistungssport eine weit verbreitete Disziplin und wird als gesundheitliche Sportart empfohlen.

Otto Schempp

"Süßes oder Saures“? Zu Halloween sollten Sie besser vorbereitet sein.

Bilder: Mayer

Etwas umstritten

Halloween – nur ein Kinderspaß?

In der Nacht vom 31.10. zum 1.11. wird dieser Brauch zunehmend auch bei uns gefeiert. Dieser ursprüngliche Volksbrauch stammt aus Irland und gelangte ab 1830 mit Einwanderern in die USA. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich dort neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Day zu einem der wichtigsten Feste. Kinder ziehen von Haus zu Haus und fordern „Süßes oder Saures“, weil sie sonst Streiche spielen. Zudem gehören Verkleidungen dazu. Man sieht Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Skelette und andere Schreckgespenste.

Seit den 1990er-Jahren schwappte dieser Brauch nach Europa über. Kritisiert wird aber die vermehrte Kommerzialisierung, einhergehend mit einem Vandalismus und anderen Auswüchsen. Zudem wird das zeitliche Zusammentreffen mit dem Reformationstag (31.10.) sowie dem Fest Allerheiligen (1.11.) als stillem Feiertag bedauert. An diesem Tag sind ja Tanzveranstaltungen untersagt, und dieses Verbot beginnt bereits ab 0 Uhr- Halloween-Partys haben also keine allzu lange Lebensdauer.

Man kann also durchaus geteilter Meinung über diesen Brauch sein.

Otto Schempp

Bild: Mayer

Aus dem Schulleben

Erste Streichversuche an der Meinloh-Grundschule

Mit dem Erwerb von 10 Geigen, der erst durch Spenden von Firmen und Privatpersonen ermöglicht wurde, konnte nach den Herbstferien mit der vertieften musikalischen Erziehung begonnen werden. Zunächst kann dieses Projekt nur mit den Erstklässlern durchgeführt werden – es gibt noch zu wenige Instrumente!

Aus diesem Grund muss vorerst auch die jeweilige Klasse geteilt werden. Eine Hälfte verbleibt zunächst bei der Klassenlehrerin und erhält dort z.B. Musik oder Deutsch. Die andere Hälfte wird im so genannten Teamteaching unterrichtet: Eine Lehrkraft macht die Kinder mit dem Instrument vertraut. Man lernt die Saitennamen und die Spieltechnik, man muss aufeinander hören, und dies alles erfordert viel Disziplin (was für manche Kinder etwas völlig Neues ist!) Grundlage ist aber nach wie vor das Singen mit viel Bewegung und Rhythmik, was dann auf die Geigen übertragen wird – z.B. wird dann einfach „gezupft“. Die andere Lehrkraft beobachtet dabei die Kinder und korrigiert etwaige „Fehler“. Dieses Üben wird immer wieder z.B. durch Lockerungen unterbrochen. Dabei hängen die Kinder ihre Instrumente an einem Bändel um den Hals. Nach 20 Minuten erfolgt der Wechsel der beiden Abteilungen.

Wenn dann später genügend In­stru­mente vorhanden sind, muss die Klasse nicht mehr geteilt werden, und jedes Kind nimmt eine Stunde lang an diesem Unterricht teil.

In einer zweiten Unterrichtsstunde verbleibt eine Hälfte der Klasse bei der Klassenlehrerin und wird z.B. in Deutsch oder Mathematik unterrichtet. Dies ermöglicht natürlich eine bessere Förderung des einzelnen Kindes. Die andere Hälfte „macht Musik“ bei der Fachlehrerin. Dann erfolgt nach der Hälfte der Stunde der Wechsel der beiden Abteilungen.

Fernziel ist die Anschaffung eines Klassensatzes von 22 Geigen, so dass alle Kinder der Schule von Klasse 1 – 4 unterrichtet werden können. Optimal wären dabei 3 Celli und ein Kontrabass. Da sich die Stadt bisher finanziell nicht engagiert, sucht die Schule dringend weitere Sponsoren, die dieses einmalige Projekt unterstützen, zumal die Musik bekanntlich hervorragende Möglichkeiten zur vielfältigsten Förderung der Kinder bietet.

SPENDENKONTO:
Ulmer Volksbank, BLZ 360 901 00, Konto-Nr. 166 270 008
Kontoinhaber: Förderverein Meinloh-Grundschule
Verwendungszweck: Streicherklasse

Otto Schempp

Bilder: Mayer

Anmeldung für die Söflinger Kindergärten

Wichtiger Termin für Eltern

Eltern, die für ihr Kind ab September 2011 einen Kindergartenplatz möchten, müssen ihre Anmeldung bis zum Montag, 31.Januar 2011, im Kindergarten ihrer Wahl abgeben. Informationen über Konzeptionen sowie Anmeldeformalitäten sind, nach vorheriger Absprache, bei den Leiterinnen der Kindergärten erhältlich.

Kath. Kindergarten Mariengarten
Am Roten Berg 34, Tel. 38 23 22

Kath. Kindergarten St. Maria
Hinter der Mauer 12, Tel. 38 19 02

Kath. Kindergarten Sonnenheim
Harthauser Str.36, Tel. 38 17 92

Kinder-Tagesstätte im Jörg-Syrlin-Haus
Jörg-Syrlin-Str. 101, Tel. 38 81 71

Städt. Tageseinrichtung für Kinder
Maienweg 148, Tel. 38 33 86

TSG-Kindergarten mit Kinderkrippe Bärenstark
Harthauser Str. 103, Tel. 38 68 88

Waldkindergarten Ulm e.V.
Tel. 01520 – 5 140 608

AWO-Kindertagesstätte Rappelkiste
Pfarrer-Weiß Weg 15, Tel. 38 86 137

Otto Schempp

Bilder: TSG

„Zong-raus“

Narrenzunft Ulm e.V. lädt zur Ulmer Fasnacht ein

Die Fasnachtsgruppe D`r Sevelinger Bauza, Mitglied der Narrenzunft Ulm e.V., lädt auch in diesem Jahr wieder alle Söflinger und Ulmer Bürger ein, gemeinsam in die hohe Zeit der Fasnacht zu starten. Nach einem gelungen Auftakt in der Fasnacht 2009 wird auch im Jahr 2011 wieder das Symbol der schwäbisch-alemannischen Fasnacht, der Narrenbaum, in Söflingen gestellt
Mit viel Musik, Tanz und Spaß geht es am Mittwoch, 02. März 2011 ab 18.30 Uhr hoch her auf dem Gemeindeplatz in Söflingen. Denn dann stellt die Narrengruppe D`r Sevelinger Bauza zum zweiten Mal den Söflinger Narrenbaum. Dadurch wird in Söflingen symbolisch die Fasnacht ausgerufen und die Narren übernehmen bis zum Kehraus die Herrschaft. Mit dabei sind natürlich die Narrenfreunde der Sevelinger Bauza aus Nah und Fern sowie fasnachtliche Musikgruppen. Eingeladen sind alle großen und kleinen Leute, Fasnachts- und Faschingsfreunde und natürlich alle Neugierigen zum „Fasnachtsluft schnuppern“.

Ein kleines Programm mit Brauchtumstänzen und Musikkapellen wird zum fröhlichen Treiben beitragen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Julia Schmitt, die 7. Schnellste im Gesamtklassement und beste Frau beim einstein-Halbmarathon in Ulm in 1.29,33 h. (geehrt von TSG-Vorstandsmitglied Martin Roschmann)

Bild: Jürgen Hofstätter

TSG Söflingen

Vielfältige Angebote

Jahresfeier mit Jubilar- und Sportlerehrung
In einem neu geschaffenen Rahmen wurden bei der Jahresfeier am 6. November 27 treue Mitglieder und 118 erfolgreiche Sportler in der Theodor-Pfizer-Halle durch die Vorstandschaft geehrt. Ebenso zeichnete der Deutsche und Schwäbische Turnerbund 15 verdiente Mitglieder aus. Rund 300 Gäste füllten die schön dekorierte Sporthalle und sahen die Danceshow „Traum in Weiß“, die nur von Mitgliedern der TSG auf der großen Bühne dargeboten wurde. Anschließend wurde selber das Tanzbein mit der Band „Time Square“ bis tief in die Nacht geschwungen.

Weihnachtsgeschenk 1
Verschenken Sie, im Wert von 55,- Euro, den Gutschein „Kombiangebot“, der die Nutzung des Fitness-Studios und zusätzlich unbegrenztes Belegen von allen Sportkursen im Zeitraum vom 1.1.-28.2.2011 beinhaltet. Dieser Gutschein ist allerdings nur für Personen möglich, die 16 Jahre alt sind und keinen bereits laufenden Monats- bzw. Jahresvertrag abgeschlossen haben.

Weihnachtsgeschenk 2
Verschenken Sie, im Wert von 50,- Euro, den Gutschein „Power Plate“ für die Nutzung des neuartigen passiven Fitnessgeräts. Verbessern Sie durch die Power Plate Platte den Stoffwechsel, steigern Sie die Muskelkraft, verbessern Sie die Beweglichkeit und Durchblutung oder entspannen Sie einfach nur. Mit einem Personaltrainer an Ihrer Seite bekommen Sie genau das, was Sie wollen. Beide Gutscheine sind noch bis 23.12.2010 am Check-in des Fitness-Studios erhältlich.

Neue Kurse
Indoor Cycling gibt es an allen Adventssonntagen von 10.00-11.00 Uhr. Die powergeladene Ausdauerstunde auf den feststehenden Fahrrädern kostet für Nichtmitglieder 5,- Euro/Stunde. Alle Sportkursteilnehmer checken sich über Ihre Magnetkarte ein. Bitte um Voranmeldung.
Step &Style heißt es neuerdings mit Nadine Mangold. Sie sorgt mit erfrischenden Choreografien immer dienstags von 19.00-20.00 Uhr für schweißtreibende Stunden.
Iron Power, das Krafttraining mit Lang- und Kurzhanteln, führt Tanja Geiger nur in den Wintermonaten durch. Diese Stunde, welche am Donnerstag von 20.00-21.00 Uhr durchgeführt wird, ist besonders für Männer geeignet.
Pilates für Frühaufsteher. Möchten Sie vor Ihrer Arbeit mit einer ausgewogenen Sporteinheit gut gelaunt in den Tag starten? Wir bieten Ihnen einen Workshop mit der DTB-Pilatestrainerin Conny Neumann an. Pilates ist ein sehr effizientes Stabilisationstraining der ruhigen und besonderen Art. Ihre Körperhaltung wird durch präzises Muskeltraining, gezielte Atmung, und koordinative Bewegungsabläufe verbessert. Somit raus aus den Federn, und los geht´s immer freitags von 7.30-8.15 Uhr. Kosten für 8 Einheiten, vom 14.01.-04.03.2011, betragen ab 32,- Euro. Anmeldung auf der Geschäftsstelle oder am Check-In des Fitness-Studios.

Ballspielgruppe
Ihr Kind möchte nicht nur Fußball, Handball oder Basketball spielen? Dann haben wir für Sie die Ballspielgruppe der TSG Söflingen. Alle Kinder, die das 5. Lebensjahr beendet haben und die Spaß an der Bewegung bei allen Ballspielen haben, sind bei der Ballspielgruppe an der richtigen Adresse. Abseits von Leistungsdruck können die Kinder sich hier spielerisch mit anderen Kindern messen, wobei der Spaß im Vordergrund steht. Wir treffen uns jeden Freitag von 17.00 bis 18.00 Uhr in der Theodor-Pfizer-Halle. Interessierte können einfach in die Halle kommen oder sich vorab bei Jürgen Bauer (0731/381761) informieren.

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Bild oben:
Vorschau: Der HGV beim Dekorieren des „Osterbrunnens“.

Freuen Sie sich ab dem 29.11. – 23.12.2010 auf die Glühweinhütte des HGV.
Öffnungszeiten: Mo - Fr: 16 – 20 Uhr

Bilder: Mayer

Söflinger Handel-und Gewerbe e.V

Aktiv für den Kaufplatz Söflingen

Trotz des kühlen Wetters war die Söflinger Kirchweih am dritten Oktoberwochenende wieder Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Auf dem Klosterhof gab es allerhand Möglichkeiten, sich zu vergnügen, und die Lust auf Süßes oder Wärmendes konnte auch befriedigt werden. Die Vereinsräume im Forsthaus waren wie immer bis auf den letzten Platz besetzt, sogar auf den Fluren mussten Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.

Der verkaufsoffene Sonntag war wie in den letzten Jahren gut besucht und hat sich fest etabliert. Zahlreiche Geschäfte haben sich mit viel Phantasie und Engagement darauf vorbereitet und waren mit dem Erfolg durchaus zufrieden. Mit den Planungen für das nächste Jahr wird rechtzeitig begonnen, deshalb bittet der HGV schon jetzt um rege Beteiligung.

Kontakt: www.hgv-soeflingen.de

Otto Schempp

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Bild: Mayer

Söflinger Saitenmusik

Advent in St. Leonhard

Am Samstag, 18.Dezember 2010, 16.00 Uhr, lädt die Söflinger Saitenmusik zu einer adventlichen Feierstunde in die St.Leonhardskapelle ein. Mitwirkende sind neben der Saitenmusik eine Bläsergruppe des Musikvereins Söflingen sowie Otto Schempp.

Sie wollen die Besucher mit Musik und Lesungen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Erhaltung der Kapelle wird gebeten.

Einlass: 15.30 Uhr

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Bilder: Musikverein Söflingen

Musikverein Söflingen/Stadtkapelle Ulm

Ein vielseitiger und vorbildlicher Verein

Am 16.Oktober fand nun bereits zum dritten Mal das Gemeinschaftskonzert des Musik- und Gesangvereins Grimmelfingen und der Jugendorchester der Stadtkapelle Ulm statt. Dabei durfte im neuen Grimmelfinger Vereinsheim musiziert werden, das mit zahlreichen Zuhörern voll besetzt war.

Unter der Leitung von Franco Hänle war zu Beginn das im Oktober 2009 gegründete Vororchester der Stadtkapelle Ulm zu hören. Die 20 jungen Musikerinnen und Musiker, die zum großen Teil in der vereinseigenen Bläserschule unterrichtet werden, meisterten ihren Auftritt mit viel Elan, Spaß und Konzentration.

Heike Villani folgte mit ihren Notenhüpfern, den Kinder- und Jugendchören des Musik- und Gesangvereins Grimmelfingen. Zuerst traten die „Minis“ zusammen mit den „Midis“ auf und zeigten neben ihrem gesanglichen auch choreographisches Talent. Die „Maxis“ präsentierten dann ihre Stücke unter anderem auf Englisch.

Unter dem Dirigat von Sonja Miller bildete das Nachwuchsorchester der Stadtkapelle Ulm den musikalischen Abschluss des Nachmittags. Die mittlerweile 30 Musikerinnen und Musiker jeden Alters glänzten aufs Neue mit ihrem Unterhaltungsprogramm. Für das Nachwuchsorchester stand dann auch die Mitwirkung bei der Martinsfeier im Meinlohforum an. Der Erlös des Weinfestes an Kirchweih fließt komplett in diese vorbildliche Jugendarbeit des Vereins.

Bilder: Mayer

D’r Bruddler

Radfahre isch schee ond g´sond, Spazieregange au. Manchmol passt aber beides net z´samme, z.B. am Blauweg Richtung Roter Berg. Do send ja viele Fußgänger onterwegs – jonge Mütter mit ihre Kender an der Hand oder no em Wage, ältere Leut´ aus ´m Clarissehof z´Fuß oder mit ma Wägele, ond wieder andre führet da Hond aus.

So weit – so guat. Wenn jetzt aber so wilde Raser onterwegs send – dia fahret zwar auf ihrem Wegteil, so wie dia Fußgänger au auf ihrer Hälfte bleibet – ,no könnt oim manchmol scho ´s Grause komme.

Kommt oiner von vorna auf oin zua, ka ma sich jo drauf ei´stelle. G´fährlich wird´s aber, wenn oiner von henta kommt, sich net bemerkbar macht ond vorbeirast, dass oim schiergar d´Luft wegbleibt (vielleicht kommt doher au d´r Name „Drahtesel“ !).

A bissle meh Rücksicht wär scho schee!

Otto Schempp

Musikalisches Hüttenwochenende

Sinfonisches Blasorchester

Beim Hüttenwochenende in Thalkirchdorf vom 22. bis 24.10 lag zwar bereits Schnee, der aber dem Hüttenleben keinerlei Abbruch tat. Musikalische Auftritte erfolgten am 9.11. beim Mitgliederabend der Ulmer Volksbank und am Volkstrauertag (14.11.) auf dem Söflinger Friedhof.

Das Probenwochenende am 20./21.11. wies gleich mehrere Besonderheiten auf: Wegen der Beteiligung eines Projektchores am Galakonzert „Stabat Mater“ als finalem Höhepunkt des Jubiläumsjahres (Besprechung folgt im Söflinger Osteranzeiger) wich man in die Turnhalle der St.Hildegard-Schule in der Weststadt aus. Meisterhaft bekocht wurden die knapp 150 Musiker und Sänger von fünf Mitgliedern der „Confrerie Culinaire – Club der kochenden Männer in der Bruderschaft Marmite e.V. – Chuchi Danubia Ulm“. Nochmals herzlichen Dank dafür!

Jubiläums-CD als Weihnachtsgeschenk
Die anlässlich „90 Jahre Musikverein Söflingen-Stadtkapelle Ulm“ im Kornhaus professionell aufgenommene hochklassige CD „SymphonicWinds & Marimba“ kann nun beim Musikverein erworben werden. Der Preis beträgt 15 EUR.

Titel: Ulmer Fischermarsch, Pomp&Circumstances No. 4, English Folk Song Suite, Nimrod, Variationen über ein englisches Volkslied, In einem anderen Licht, Armenische Tänze Teil I, Concertino for Marimba and Band (Solist Franco Hänle), South Rampart Street Parade.

Die Termine:
13.12.2010: Ulmer Weihnachtsmarkt (Münsterportal 18.30 Uhr)
18.12. 2010: Adventliche Feierstunde, Blechbläser u.a. (Leonhardskapelle 16.00 Uhr)
19.12.2010: Kirchenkonzert, Blechbläser u.a. (Mariä Himmelfahrt 17.00 Uhr)
9.4. 2011: Frühjahrskonzert (Kornhaus Ulm, 20.00 Uhr)

Kontakt:
www.stadtkapelle-ulm.de
www.blaeserschule-soeflingen.de

Anja Buschko, Holger Grafl

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Bilder: Schempp

Hier spielt die Musik

Die Söflinger Käppeles-Kapelle

Im Jahre 1957 entstand aus dem Verwandtschaftsfasching der Familien Kling und Anger die Söflinger Käppeles-Fasnet. Zuerst in der früheren Butzentalwirtschaft, später lange Jahre im alten Rößle-Saal in Ermingen, dann in der Krone in Söflingen, im ESC-Heim an der Blaubeurer Straße oder im Pfarrheim an der Harthauser Straße entwickelte sich die Käppeles-Fasnet zu einer Veranstaltung, zu der der erweiterte Freundes- und Bekanntenkreis eingeladen wurde und zu der eingeladen zu werden auch eine Ehre bedeutete. Es gab ein mehrstündiges Programm mit viel Lokalkolorit und Glossierung der Begebenheiten, die sich das ganze Jahr über im SKF-Kreis ereignet hatten.

1978 wurde für einen Programmpunkt zu einer Käppeles-Fasnet die SKF-Kapelle aus der Taufe gehoben. Wichtig war zunächst die Optik: alte Musikinstrumente wurden aufgetrieben, dunkle Anzüge wurden in schmucke Uniformen mit Goldlitzen an Hosen und Ärmeln samt Epauletten und Kragenspiegeln verwandelt, und man besorgte Pickelhauben und stellte eine Fahne mit dem Symbol der SKF – dem Söflinger Kappele – her.

Die „Musik“ war nicht so wichtig, da zunächst „nur“ drei gelernte Musiker dabei waren und die anderen mehr oder weniger nach Gefühl mitspielten. Im Laufe der Jahre aber fand diese ursprüngliche Guggenmusik immer mehr Anklang. Bald entwickelte sie sich durch Verstärkung mit befreundeten Musikern der Musikvereine Söflingen und Blaustein zu einer bekannten Söflinger Einrichtung, die jetzt das ganze Jahr über bei Jubiläen und anderen Festlichkeiten – seien es Geburtstage, Betriebsfeste, Hochzeiten, Prunksitzungen u.ä. – spielt.

In der Zwischenzeit hat sich die Kapelle richtig gehend gemausert und beherrscht ein umfassendes Repertoire – für jeden Geschmack etwas.

Weitere Informationen bei:
Reiner Conrad, Fa. Elektro Conrad, Söflingen, Schlößlesgasse 12, Tel. 0731 / 38 39 15

Otto Schempp

Bild: Mayer

Museumsverein Ulm-Söflingen e.V.

Etwas für den „süßen Zahn“

Seit 28.11. diesen Jahres ist in den Räumen des Museumsvereins Ulm-Söflingen im Klosterhof eine Ausstellung der Privatsammlerin Frau Göpel aus Neuhausen/Stuttgart zu bewundern:

Alles Schokolade - Was Sie schon immer über Schokolade wissen wollten!

Gleich beim Eintritt sieht man in einer großen Vitrine eine Schokoladenküche. In einem großen Kupferkessel wird die Masse erwärmt und von einem „Schokolatier“ nach einem überlieferten Rezept verarbeitet. Zwei Kinder spielen dies an ihrem Miniherd nach. Eine andere Vitrine versetzt den Besucher mit zierlichem Porzellangeschirr und verschiedenen Kannen in die Zeit des Rokoko, einer Zeit des verfeinerten Lebensgenusses. Während die Teekannen niedrig und bauchig sind, sehen die Kaffeekannen birnenförmig und oval aus. Die Kakaokannen dagegen sind zylindrisch mit einem Griff an der Seite.

Des Weiteren entdeckt man die vielfältigsten Metallformen für Schokoladenfiguren wie Hasen, Nikoläuse oder Eier. Marzipan dagegen wird in Holzmodeln verarbeitet. Außerdem findet man alle möglichen Geräte, die in einer „Schokoladenküche“ verwendet werden.

Zwischen den vielen Exponaten führen immer wieder Reklameschilder, Abbildungen und Texte zum Thema der Ausstellung.

Öffnungszeiten
28.11.2010 – 16.01.2011: Sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr

Sonderöffnungstage
6.12.2010 von 16 Uhr bis 19 Uhr
25.12.2010 und 6.1.2011 von 14 Uhr bis 17 Uhr

Gruppenführungen können nach Absprache (Tel. 0731/44 210) durchgeführt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne willkommen.

Otto Schempp

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Bilder: Mayer

Liederkranz Söflingen

Immer aktiv

Rückblick

1) Vereinsausflug 10. Oktober 2010
In der Frühe machte sich ein halbes Hundert Liederkränzler ins Hohenloher Land auf. Erste Station war Schwäbisch Hall, wo uns bei strahlendem Sonnenschein ein Rundgang durch die Altstadt erwartete. Die reiche Pracht der Bauten verdankt die Stadt dem „Weißen Gold“, dem Salz, das die Haller Salzsieder aus der Salzsole gewannen.

Weiter ging es ins Hohenloher Freilandmuseum, einem riesigen Areal mit 60 Gebäuden, die auf Grund historischer Forschungen hier aufgebaut wurden. Das älteste Gebäude stammt von 1480, und wir wurden durch die Bauten in die jeweilige Zeit entführt. Manch einer der Besucher war froh, dass er hier nicht wohnen musste: Kein Licht und keine Heizung. Kinder und Gesinde schliefen zu fünft bis sechst im Bett und wärmten sich gegenseitig. Ein Liederkränzler, der namentlich nicht genannt werden möchte, meinte beim Anblick der „Menscherkammer“, in der die Mägde schliefen, er hätte gerne seinen Wärmebeitrag geleistet, wenn „se nett g´wese wäret“. Beim Essen im Museumsgelände war dann der „Hällische Schweinsbraten“ mit Spätzle der Renner.

Mittags ging es dann nach Langenburg, wo sich die Söflinger entweder bei einer Schlossführung als Royalisten oder bei einem Rundgang durch das Automuseum als Autofreaks outeten.

Nach einem zünftigen abendlichen Vesper wurde der Bus zum Schlafwagen erklärt, und bald breitete sich melodiöses Schnarchen aus – natürlich vierstimmig, wie es sich für einen Gesangverein gehört. Ohne Schwund kam man wieder in Söflingen an.
Franz Jehle

2) Söflinger Kirchweih 15. - 18. Oktober 2010
Der Samstagabend sah wiederum ein gut besuchtet Vereinsstüble, das fleißige Hände in einen gemütlichen Besen verwandelt hatten. Die bewährten „Melodiens“ spielten nun schon zum 15.Mal zu Tanz und Unterhaltung auf. Bei Suser, Zwiebelkuchen, Württ. Weinen und anderen Schmankerln wurde bis spät in die Nacht gefeiert.
Der Sonntag klang dann nach dem traditionellen Weißwurstfrühstück mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Der Liederkranz dankt auf diesem Weg allen Besuchern seines „Besens“

3) Festlicher Ehrungsnachmittag 7. November 2010
Beim Ehrungsnachmittag des Bezirks Stadt im Chorverband Ulm beteiligte sich der Liederkranz Söflingen unter Horst Müller mit drei Liedbeiträgen. Geehrt wurden aus den Reihen des Liederkranzes Söflingen Wilfried Duller ( 30 Jahre Singen im Chor), Heinz Lämmle (50 Jahre) und Franz Kletting (65 Jahre).

Vorschau

1) Vorweihnachtliches Konzert im Bräustüble 11. Dezember 2010
Der Liederkranz Söflingen hat ein der Jahreszeit angepasstes anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Ausführende sind das Ulmer Bläserquintett unter Hans Grözinger, der Chor „Ton in Ton“ aus Thalfingen unter Henriette Beier und der Liederkranz unter Horst Müller.

Der 1.Teil ist weltlichen Liedern vorbehalten. Nach der Pause erklingen u.a. fränkische Weihnachtslieder. Dazwischen singt immer wieder „Ton in Ton“ oder es spielt das Bläserquintett, das den Liederkranz auch musikalisch begleitet.
Beginn: 19.30 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 4 EUR

2) Weiberfasnet 3.3.2011
Im närrisch geschmückten Stüble im Forsthaus wird mit humoristischen Vorträgen und sonstigen Einlagen die Fasnet gefeiert.

3) Jahreshauptversammlung 17.3.2011
Gaststätte „Krone“ Söflingen, Beginn 19.30 Uhr

Kontakt
Liederkranz Söflingen e.V.
Wöchentl. Probe: Do. 19.30 Uhr
Forsthaus (Klosterhof)
Franz Jehle, Tel. 0731 / 38 35 36

Otto Schempp

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Bild: Sven Plöger

Im Gespräch

Sven Plöger, „Wetterfrosch“

Einem Millionenpublikum vertraut, lebt der Wettermoderator Sven Plöger seit 10 Jahren mehr oder weniger unerkannt mitten in Söflingen.

Bei einem Gespräch zeigte sich der begeisterte Diplom-Meteorologe als lockerer und humorvoller Partner- kein Wunder, stammt er doch aus dem Rheinland. Warum er aber ausgerechnet in Söflingen sesshaft wurde, hat drei Gründe: 1. der Liebe wegen – seine Ehefrau hat hier ihren Arbeitsplatz, 2. die hiesige zentrale geographische Lage, und 3. ganz einfach, weil es ihm in Söflingen gefällt! Nach seinem Studium bewarb er sich bei der Schweizer Firma Meteomedia, die im Appenzeller Land ihren Sitz hat. Wie es der Zufall will, stieß er in der Firma auf einen Radiotrainer, der ihn zu einem Test „überredete“ und so begeistert war, dass er bereits 10 Tage später das Wetter im Rundfunk ansagen musste. Und 10 Jahre später, am 2.3.1999, musste er - ebenfalls unverhofft - seine erste Sendung in der ARD moderieren. Neben Wetterberichten für die ARD und die 3. Programme werden übrigens auch Radiosender bedient. Daraus sind inzwischen je nach Dienstplan 12 Sendungen täglich geworden, z.T. live oder als Aufzeichnung. Alle Sendungen werden am Firmensitz produziert und per Satellit übertragen. Die Moderation in der ARD erfolgt stets live, bei den 3.Programmen erhalten die regionalen Sender manchmal je nach paralleler Ausstrahlung eine Aufzeichnung, die aber der Aktualität wegen gerade mal 10 Minuten vor Sendung übermittelt wird.

Als „normaler“ Fernsehkonsument meint man nun: Der Moderator stellt sich vor die Kamera, trägt einen auswendig gelernten Text vor und zeigt bei den entsprechenden Passagen auf die Wetterkarte, die wir im Hintergrund sehen. Aber weit gefehlt! Sven Plöger erhält lediglich die neuesten Fakten, die alle 10 Minuten aus über 800 Wetterstationen eingehen. Nun besitzt er die „Gabe“, diese Fakten während der Sendung frei in Worte kleiden zu können. Und dabei muss er mit der Zeit auskommen, die bei rund zwei Minuten liegt und die von der Fernsehanstalt je nach Dauer der Werbung vorgegeben wird. In der Greenbox, in der er steht, befindet sich aber hinter ihm keine Wetterkarte. Vielmehr steht rechts von ihm ein kleiner, für die Zuschauer nicht sichtbarer Monitor mit einer Wetterkarte, auf die er während des Vortrags zeigt, und zwar seitenverkehrt, da die Karte ja wiederum auf unseren Fernsehschirm übertragen wird. Für die Produktion braucht es natürlich ein exzellentes Team, in dem die Kollegen in der Regie auf den Moderator flexibel reagieren - und umgekehrt.

Die Frage nach der Verlässlichkeit von Wettervorhersagen beantwortet Sven Plöger so: man kann Wetter nur für etwa 6 – 7 Tage vorhersagen. Beim 1.Tag liegt die Verlässlichkeit noch bei rund 90%. Ein guter Wert! Es ist aber nur allzu menschlich, dass die restlichen 10% besonders auffallen- und dann wird gerne mal „geschimpft“! Die Prognosesicherheit nimmt von Tag zu Tag ab, und ab dem 7.Tag liegt sie nur noch bei rund 65%, was in der Statistik bereits als Zufall bezeichnet wird. Für einen Zeitraum von bis zu 15 Tagen lässt sich lediglich ein Trend vorhersagen, längere Zeiträume sind seriös nicht möglich!

Neben seiner Tätigkeit bei Meteomedia hält Sven Plöger noch Vorträge über Wetter und Klima oder moderiert verschiedene Veranstaltungen rund um diese Thematik. Und 2010 erhielt er sogar den Preis für Deutschlands besten Wettermoderator!

Der Söflinger Anzeiger dankt für das Gespräch.

Otto Schempp

Im Meinloh-Forum

Martinsfeier

Der 11.November, der Namenstag des heiligen Martin, ist ein Fest der Kinder. Die Geschichte des Heiligen, als er noch vor seiner Zeit als Mönch und Bischof seinen römischen Soldatenmantel am Stadttor von Amiens mit einem frierenden Bettler teilte, wird in Söflingen seit den 1980er –Jahren für die Kindergartenkinder szenisch nachgespielt.

War früher der Klosterhof und später der Schulhof der Meinloh-Schulen Ort des Geschehens, reitet St.Martin seit 2006 ins Meinloh-Forum ein und teilt seinen Mantel mit dem Schwert auseinander. Dazu umstehen die Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen den Platz. In diesem Jahr sang der Chor der Meinloh-Grundschule die Martinslieder. Die musikalische Unterstützung wurde vom Nachwuchsorchester des Musikvereins Söflingen übernommen. Die nötige Beleuchtung dazu „lieferte“ die Freiwillige Feuerwehr Söflingen.

Vor dem abschließenden Umzug erhielten dann die Kinder ihre Martinsbrezeln.

Otto Schempp

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Sozialverband Ortsverband Ulm

Winter 2010

Jubiläumsfeier 60 Jahre
Am 26.9. 2010 feierte der VdK-Ortsverband Söflingen im katholischen Pfarrheim an der Harthauser Straße sein 60jähriges Jubiläum.

Nach dem offiziellen Teil mit Grußworten, der Totenehrung und der Festansprache des Kreisvorsitzenden Georg Siehler wurden langjährige Mitglieder geehrt. Abschluss war ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Akkordeon-Ensemble des Harmonikavereins Ulm-Söflingen.

Der Ortsverband Ulm-Söflingen wurde 1950 als erster aus dem Kreisverband Ulm ausgegliedert. Ziel war und ist es bis heute, den Mitgliedern durch Einzelbetreuung in menschlicher, beruflicher und kameradschaftlicher Hinsicht gerecht zu werden. Der VdK versteht sich aber auch als Hüter der Sozialgesetzgebung. Dies wird im Kriegsopferrecht, im Behindertenrecht und im Gesundheits- und Rentenrecht sichtbar. Diese Arbeit ist nur mit viel Mühe und großem ehrenamtlichen Engagement zu bewältigen.

Ortsverband Söflingen
Hermann Wolff
Fünf-Bäume-Weg 18, 89081 Ulm
Tel. 0731 / 38 19 74

Otto Schempp

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Foto: Surig/akz

Feinschmecker-Essige aus der eigenen Küche

Eine besondere Geschenk-Idee

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke sind liebevolle und persönliche Überraschungen. Ganz einfach lassen sich feine Essig-Spezialitäten zubereiten. Sie benötigen dazu Essig- oder Citro-Essenz,Wein oder Saft, Früchte und ein paar Gewürze. Die folgenden Rezepte ergeben jeweils etwa einen halben Liter Feinschmecker-Essig.

Himbeer-Essig hat ein feines, fruchtiges Aroma. Er kann mit frischen oder mit Tiefkühl-Früchten hergestellt werden: 150 g Himbeeren in ein Glas füllen. 100 ml Essig- Essenz, 100 ml Himbeersirup und 300 ml Wein oder Traubensaft über die Früchte gießen. Gefäß verschließen und den Essig vier bis fünf Tage ziehen lassen.
Dann durch ein Tuch abseihen und in eine hübsche Flasche füllen. Himbeer-Essig schmeckt köstlich zu Blattsalaten. Apfelessig mit Kirschäpfeln passt gut zu Feldsalat mit Äpfeln undNüssen: Sechs Kirschäpfel (aus der Dose) in eine Flasche geben. 100 ml Essig-Essenz und 400 ml klaren (Bio-) Apfelsaft darüber gießen. Flasche verschließen und den Apfelessig vier bis fünf Tage
ziehen lassen.
Ingwer-Limetten-Essig bringt einen Hauch Exotik in die Küche: 20 g frischen Ingwer schälen und in Würfelchen schneiden. Eine unbehandelte Limette waschen, eine Spirale abschälen und mit dem Ingwer in eine Flasche geben. 100 ml Citro-Essenz, 300 ml Wasser, 100 ml Ahornsirup und 30 ml Limettensaft darüber gießen. Flasche verschließen und vier bis fünf Tage ziehen lassen. Portwein-Essig mit Rosinen ähnelt im Geschmack einem Balsamico: 50 g Rosinen in ein verschließbares Gefäß füllen. Mit 100 ml Essig-Essenz, 100 ml Wasser und 300 ml
Portwein übergießen. 14 Tage ziehen lassen. Essig abgießen und in eine Flasche füllen. Surig Essig-Essenz und Citro-Essenz sind als Basis für Feinschmecker-Essige hervorragend geeignet. Sie sind im Lebensmittelhandel erhältlich.

Weitere leckere Rezepte auf
www.surig.de

Foto: Christof Sonderegger/rbr

Fondue – für einen perfekten Abend

Um einen romantischen Abend auch tatsächlich zu zweit genießen zu können, sollte das Gericht fürs Dinner mit Bedacht ausgewählt werden. Ansonsten steht eventuell einer allein in der Küche, während der andere sich langweilt. Ein geselliges Fondue eignet sich daher besonders gut. Das Schweizer Nationalgericht wird traditionell aus den Käsesorten Vacherin Fribourgeois AOC und Le Gruyère AOC zubereitet. Wer es würziger mag, sollte Appenzeller Käse verwenden. Für die richtige Romantik sorgt dabei ein kleiner Fonduetopf, das Caquelon, der mit einer Kerze befeuert wird. Die folgenden Tipps tragen zu einem gelungenen Fondue-Abend bei: Die geschmolzene Fondue-Masse ständig umrühren. Ein Anbacken wird vermieden, wenn dabei die Form einer Acht beschrieben wird. Wenn sich das Fondue „scheidet“, den Topf vom Feuer nehmen und ein wenig Zitronensaft unter kräftigem Rühren untermischen. Bei zu dünnem Fondue etwas Käse oder Stärke hinzufügen. Als Getränk passen spritziger Weißwein oder schwarzer Tee.

rbr

Söflinger Anzeiger

Bild: Toppits/akz

Gutes von Himmel und Erde in köstlichen Kuchen

Äpfel schenkt uns der Himmel, und Erdnüsse, die ursprünglich südamerikanischen Hülsenfrüchte, gedeihen überall dort, wo es warm ist. Während Äpfel mit ihrem hohen Vitamingehalt punkten können, sind Erdnüsse reich an Magnesium und Zink. Sie stärken Herz, Kreislauf und halten das Immunsystem in Schwung. Doch am besten schmecken Vitalstoffe und Mineralstoffe als köstliche Kuchen. Die Erdnuss-Apfel-Muffins gelingen besonders gut in den neuen standfesten Big Muffin-Förmchen von Toppits. Sie sind formstabil. Und die Törtchen sind servierfertig und sehen appetitlich aus.

Studis Schlemmer-Tipp
Andreas C.Studer, der TV-Koch mit der roten Kappe, hat noch einen Tipp zur Verfeinerung: „ Heiß aus dem Backofen mit einer Kugel Vanille-Eis serviert, wird daraus eine leckere Nachspeise.“

akz

Söflinger Anzeiger

Fachgerechte Wartungen im Kfz-Meisterbetrieb sorgen für Funktion und Sicherheit

Inspektionen halten das Automobil fit

Wer geht schon gern zum Zahnarzt? Nur sehr wenige. Dabei lohnen sich regelmäßige Besuche – keine Schmerzen, keine langwierigen Behandlungen und eine bessere Lebensqualität. Ähnlich ist es auch beim Auto: Wer sein Fahrzeug regelmäßig beim Kfz-Meisterbetrieb checken lässt, sorgt für Werterhalt und Sicherheit.

Erst ein kurzes Ruckeln, dann verstummt der Motor, und schließlich rollt das Auto langsam an den Straßenrand. Eine Panne! „Um dies zu vermeiden, helfen regelmäßige Inspektionen durch einen Fachmann“, erklärt der Obermeister der Kfz-Innung. Sei es die vom Hersteller vorgeschriebene Wartung, der Start in die kalte Jahreszeit, der Frühjahrs- oder Urlaubs-Check – bei einer fachmännischen Kontrolle werden nicht nur Schäden behoben, sondern auch kommende Schäden frühzeitig erkannt. Wer wartet, bis ein Teil defekt ist, muss damit rechnen, dass es teuer wird. Dann kann es durchaus sein, dass auch andere Teile bereits beschädigt sind.

Fachgerechter Service für High-Tech
„Früher konnten Laien noch selbst ihr Fahrzeug in Stand setzen, heutzutage steckt in den Autos moderne, hoch komplexe Technik“, erklärt der Obermeister. Sicher können Autofahrer selbst auch Arbeiten übernehmen, wie etwa die Kontrolle des Ölstandes, des Reifendrucks und der Funktion der Scheibenwischer. Ist noch genügend Waschwasser vorhanden, oder reicht der Frostschutz im Waschwasser? Ein Rundgang um das Auto klärt, ob alle Leuchten funktionieren und sauber sind. Das Haltbarkeitsdatum des Verbandskastens sollte ebenso regelmäßig überprüft werden. Zubehör rund um das Auto wie Verbandskästen, Scheibenwischer oder Schneeketten gibt es im Kfz-Meisterbetrieb.
Bestimmte Arbeiten darf aber nur ein Fachmann erledigen, rät der Obermeister. Das gilt vor allem für die sicherheitsrelevanten Teile wie Bremsen, Fahrwerk oder elektrische Leitungen. Wird beispielsweise die (giftige) Bremsflüssigkeit ausgetauscht, muss die alte fachgerecht und umweltschonend entsorgt werden. Ganz oben steht bei der Inspektion natürlich der Sicherheitsaspekt: Nur ein einwandfrei funktionierendes Fahrzeug ist auch verkehrssicher.

Für all diese Arbeiten sind umfangreiche Fachkenntnisse das A und O: Ob Kfz-Mechatroniker, Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik oder Fahrzeuglackierer – die Mitarbeiter in den Kfz-Meisterbetrieben bieten fachgerechten Service und Instandsetzung.
Zu ihren Aufgaben gehört es, bestimmte Bauteile wie Zündkerzen, Filter, Zahn- oder Keilriemen regelmäßig auszutauschen, da diese verschleißen. Eine stetige Überprüfung ist auch für Kabel, Schläuche und Dichtungen unerlässlich. Auf der Hebebühne können die Kfz-Fachleute den Unterboden des Fahrzeuges und den Auspuff unter die Lupe nehmen. Eine gewartete Batterie bleibt länger leistungsfähig: Befindet sich Rost an den Polen, wird er entfernt. Zudem wird die Säuredichte getestet. Um langfristig Kurzschlüsse an den elektrischen Leitungen zu vermeiden, kann eine Motorwäsche ratsam sein.

Auch die Bremsen benötigen Wartung. Sie umfasst sowohl den Zustand als auch den Abrieb der Beläge und Bremsscheiben und -trommeln. Poröse Schläuche und rostige Bremsenleitungen werden ausgetauscht. Wie freigängig funktionieren die Bremszylinder, und ist das abrupte Abbremsen bei vollem Tempo reibungslos? Wichtig sei auch, dass die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre komplett ausgetauscht und die Bremsanlage gespült wird, betont der Obermeister.

Söflinger Anzeiger

Neuheiten von der Frauentorgarage

ix20 und Genesis Coupé

Auf dem Pariser Automobil Salon kündigte Hyundai für die kommenden Jahre eine umfangreiche Erweiterung der Modellpalette an. Den Anfang dieser Modelloffensive machten der Kompakt-Van ix20 und luxuriöse Genesis Coupé, die beide Ende November 2010 vorgestellt wurden.

Europäisches Design

Kompakt, praktisch und auf Wunsch für diese Fahrzeugklasse außergewöhnlich luxuriös ausgestattet, so lässt sich der neue Hyundai ix20 beschreiben, der seit dem 26. November bei den Händlern steht. Der City-Van ist im Hyundai Entwicklungszentrum in Rüsselsheim entstanden. Zur Auswahl stehen zwei Benzinmotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum und ein 1,4 Liter Dieselmotor. Alle drei Motoren erfüllen die strenge Euro 5 Abgasnorm. Die Ausstattung lässt (nahezu) keine Wünsche offen: auch Ledersitze, Panorama-Schiebedach, Klima-Automatik, Rückfahrkamera und Bildschirm-Navigation sind auf Wunsch erhältlich. Für eine lang anhaltende Freude mit den Fahrzeug bietet Hyundai – ohne Aufpreis - 5 Jahre Garantie und 5 Jahre Wartung an.

Schnellfahren muss nicht teuer sein

Das Genesis Coupé überzeugt neben seiner eleganten Silhouette mit beeindruckenden Leistungsdaten und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Angeboten wird der neue Sportwagen wahlweise mit einem 2-Liter Turbomotor (158 kW/214 PS) und mit einem 3,8 Liter V6 (223 KW/303 PS). Der Grundpreis beginnt bei 29.990,- Euro (unverbindliche Preisempfehlung zzgl. Überführung). Das Fahrzeug ist bereits in der Basisversion sehr gut ausgestattet, entsprechend kurz ist die Liste der aufpreispflichtigen Extras.

Hyundai Deutschland

Foto: Dunlop/akz

Winterschlaf für Sommerreifen

Spätestens, wenn Autofahrer im Oktober erstmals die Scheiben frei kratzen müssen, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, das Fahrzeug mit einer wintertauglichen Bereifung auszustatten.

Die kalte Jahreszeit hat endgültig begonnen, Sommerreifen haben ausgedient und gehen für rund ein halbes Jahr in den Winterschlaf. Damit die Qualität des Materials in der kalten Jahreszeit erhalten bleibt, sind einige wichtige Hinweise zur Einlagerung zu beachten. Vor allem Autofahrer, die Montage und Lagerung der Reifen selbst in die Hand nehmen, sollten nicht leichtfertig mit den Pneus umgehen, schließlich sind sie ab dem Frühjahr wieder im Einsatz. Wird die Bereifung in Eigenregie gewechselt, ist es für das spätere Zurückrüsten hilfreich, vor der Demontage die Position auf den Reifen zu markieren (zum Beispiel „VR“ für vorne rechts). Um eine gleichmäßige Abnutzung zu gewährleisten, kann es auch sinnvoll sein, die Reifen von Zeit zu Zeit achsweise auszutauschen – der ADAC empfiehlt dies alle 10.000 Kilometer.

Wichtige Tipps für eine sorgfältige Einlagerung zu Hause
Sind die Reifen abgenommen, steht eine gründliche Reinigung von Reifen und Felgen an. Außerdem lohnt ein genauer Blick auf die Reifen, um Risse oder Fremdkörper wie Steine und Scherben zu erkennen. Ebenso sollte die Profiltiefe gründlich gecheckt werden. Liegt diese unterhalb der vorgeschriebenen 1,6 Millimeter, lohnt eine Einlagerung nicht mehr.

Der ADAC empfiehlt sogar, Winterreifen bei weniger als vier Millimetern Profiltiefe, Sommerreifen bei weniger als drei Millimetern auszusortieren. Auch Reifen, die schon zu viele Jahre auf dem Buckel haben, sollten entsorgt werden – unabhängig von der Profiltiefe. In einem nächsten Schritt steht dann die reifengerechte Einlagerung an. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Kompletträdern (Reifen auf Felgen) und Reifen ohne Felge. Letztere werden stehend gelagert und alle paar Wochen etwas gedreht, um eine einseitige Belastung zu umgehen.

Experten des Reifenherstellers Dunlop empfehlen, den Luftdruck bei Kompletträdern um 0,5 bis ein bar zu erhöhen, da der Reifen auch während der Lagerung langsam Druck verliert. Diese sollten liegend gestapelt werden – außerdem eignen sich Felgenbäume oder Wandhalterungen prima zur Aufbewahrung.

Zu einer sorgfältigen Einlagerung gehört auch die Wahl eines geeigneten Ortes. Der Raum sollte trocken, kühl und dunkel sein, denn Sonneneinstrahlung und Wärme lassen die Reifen schneller altern und rissig werden. Ebenso wichtig ist es, Chemikalien wie Farben und Lacke sowie Benzin oder Öle von den Pneus fernzuhalten, da diese das Gummi angreifen.

akz

Foto: djd/RheinLand Versicherungen

Totalschaden: Neuwagenbesitzer haben Grund zur Sorge

Wertverlust nach Wintercrash

Es ist wieder so weit: Der Winter sorgt mit überfrierender Nässe und überraschenden Schneestürmen dafür, dass die Zahl der Verkehrsunfälle steigt. Gerade die Besitzer eines Neuwagens haben Grund, sich deshalb Sorgen zu machen. Erleidet das Auto einen Totalschaden, sind Autofahrer oft über die tatsächliche Höhe des Wertverlusts erstaunt.

Frank Wefers, Experte für Kfz-Versicherungen bei den RheinLand Versicherungen: „Auch wenn man sich noch so liebevoll um die Pflege kümmert: Der starke rechnerische Wertverlust vor allem in den ersten Jahren ist dadurch nicht aufzuhalten.“ Wefers nennt konkrete Zahlen: „Allein in den ersten zwölf Monaten können es je nach Fahrzeug und Typ bis zu 25 Prozent sein.“ Wer im Fall eines Totalschadens von seiner Kasko oder der gegnerischen Haftpflichtversicherung nur den Wiederbeschaffungswert erstattet bekommt und ein neues Auto kaufen möchte, bekommt diesen Wertverlust schmerzlich zu spüren. Die wenigsten legen für diesen Fall Geld zur Seite. Einfacher geht es mit den neuen, sogenannten Kaufpreisversicherungen, die schon ab zehn Euro monatlich abgeschlossen werden können. So eine Police zahlt bei einem Totalschaden durch Brand, Unfall, Überschwemmung oder bei Diebstahl des Fahrzeugs den Differenzbetrag zwischen dem aktuellen Wiederbeschaffungswert und dem zu Beginn der Versicherung vereinbarten Wert.

Infos unter www.safetycar2010.de

rgz

Foto: Koelnmesse/rbr

Kein Grund zum Schwarzsehen

Modernes Wohnen: Weiß bleibt Trend

Das eigene Zuhause lässt sich ganz individuell gestalten. Dabei spielen die wechselnden Modetrends oft eine wichtige Rolle: So informiert die jährlich stattfindende Einrichtungsmesse imm cologne in Köln die Fachwelt und interessierte Einrichtungsliebhaber über die aktuellsten Entwicklungen in der Branche. Die Experten wissen: Eine moderne Einrichtung besticht durch ihre Hochwertigkeit und klare Formen. Im Wohnbereich bleibt Weiß weiter vorherrschend, doch auch Naturtöne und knallige Farben wie Blau liegen voll im Trend.

Darüber hinaus revolutioniert die Digitaldrucktechnik mit bisher ungeahnten Möglichkeiten den Dekorbereich bei der Oberflächengestaltung. Eine große Rolle spielen multifunktionale Möbel: So sind beispielsweise Esstische, die sich in Billardtische verwandeln lassen, besonders beliebt. Wenn es zur Zeit überhaupt so etwas wie ein Trendholz gibt, dann ist es Esche. Ansonsten dominieren eher dunkle Holzarten.

Auch die moderne LED-Lichttechnik inspiriert die Möbeldesigner zu immer neuen Verwendungsmöglichkeiten. Beleuchtung als Einrichtungsgegenstand gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Die internationale Einrichtungsmesse imm cologne findet vom 18. - 23.1.2011 in Köln statt und informiert über die neuesten Wohntrends. Parallel dazu öffnet die internationale Küchenmesse „Living kitchen“ ihre Türen. Publikumstage sind jeweils vom 21. - 23.1.2011.

Weitere Informationen im Internet unter www.imm-cologne.de

rbr

Foto: IEU/rbr

Söflinger Anzeiger

Energiespartipps für kalten Tage

Wer seinen Energieverbrauch reduziert, entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern schont auch die Umwelt. Die Heizungsmodernisierung ist eine schnelle Lösung, um die Kosten effektiv zu senken, denn alte Heizungen arbeiten ineffizient. Der Wechsel zu moderner Brennwerttechnik rechnet sich laut Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) besonders schnell: Erdgas-Brennwertgeräte nutzen die im Abgas enthaltene Wärme, die bei anderen Heizungssystemen ungenutzt verloren geht. Besonders empfehlenswert ist die Kombination mit einer solarthermischen Anlage. Um weiter Energie zu sparen, sollte die Anlage regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Bereits die regelmäßige Entlüftung der Heizkörper kann zu mehr Energieeffizienz beitragen.

Um den Heizenergieverbrauch nicht unnötig hoch zu halten, sollten einige Verhaltenstipps beachtet werden:

  • Die Heizkörper nicht verdecken, damit die Wärme ungehindert in den Raum abgegeben wird.
  • Die Wohnräume niemals auskühlen lassen. Das erneute Aufheizen kostet zu viel Energie.
  • Regelmäßig kurz stoßlüften, dabei die Heizung abdrehen.
  • Auch ungenutzte Räume leicht temperiert halten und lüften, um Feuchtigkeit zu vermeiden.
  • Zugezogene Vorhänge oder heruntergelassene Jalousien helfen, die Wärme in den Räumen zu halten.

rbr

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Foto: Bassetti/akz

Gemütlich warm – auch ohne hohe Raumtemperatur

Energiesparen mit kuscheligen Decken

Energiesparen ist in – nicht nur zur Kostensenkung, sondern auch aus ökologischen Gründen. Dabei steht neben dem Auto vor allem das eigene Heim im Mittelpunkt der Bemühungen. Schließlich kann man hier schnell einige hundert Euro an Heizkosten einsparen.

Die Palette der möglichen Maßnahmen ist dabei zwar groß, oftmals aber mit nicht unerheblichen Investitionskosten verbunden. Doch es geht auch anders: Eine einfache und schnell zu realisierende Maßnahme ist z. B. das Absenken der Raumtemperatur während der Heizperiode. Nach Expertenberechnungen bringt schon ein Grad weniger eine Einsparung beim Energieverbrauch von rund sechs Prozent. Zu Hause frieren will natürlich trotzdem niemand. Und das ist auch gar nicht nötig. So kann man es sich z.B. am Abend auch bei kühleren Raumtemperaturen auf dem Sofa mit einer kuscheligen Wohndecke oder einem leichten Plaid gemütlich machen. Denn Decken speichern die abgestrahlte Körperwärme und sind damit echte Energiesparer. Sie wirken hier im Übrigen sehr viel effektiver als normale Kleidungsstücke.

Dieses Phänomen kennt jeder bereits aus dem eigenen Schlafzimmer, wo im Idealfall lediglich Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad vorherrschen. Auch hier sorgt eine gute Zudecke dafür, dass die Körperwärme möglichst lange unter bzw. in der Decke gespeichert wird. Wegen der individuell unterschiedlichen Anforderungen sollte man sich dazu im guten Bettenfachhandel eingehend beraten lassen, wo mitunter eine spezielle Wärmebedarfsanalyse durchgeführt wird.
Wer leicht friert und sich beim Zubettgehen über die kalte Matratze ärgert, sollte sich zudem nach einem passenden Unterbett erkundigen. Diese kuschelige und wärmende Auflage auf der Matratze erlebt seit einiger Zeit eine regelrechte Renaissance. Manche Hersteller bieten diese Komfort-Auflagen passend zur Matratze an.

akz

Söflinger Anzeiger

Mit der Faszination eines echten Vulkans

Wärme für viele Stunden

Weltweit gibt es circa 1.500 aktive Vulkane auf der Erdoberfläche. Ein Vulkanausbruch gehört zu den faszinierendsten Naturereignissen, die es auf der Welt gibt. In einer Tiefe ab 100 Kilometern, in der Temperaturen zwischen 1.000 und 1.300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma. Wenn der Druck zu groß ist, steigt das Magma als glühende Lava an die Erdoberfläche und es kommt zu Ausbrüchen, die einem den Atem rauben. Das heiße Flammen- und Farbenspiel bietet dem Beobachter ein einzigartiges Spektakel. Zu den aktiven Vulkanen auf dem europäischen Festland zählt unter anderem der Vesuv am Golf von Neapel in Italien. Nach eben diesem Vulkan hat Storch Kamine, ein junges, innovatives Unternehmen, das mit Begeisterung Kaminöfen von höchster Qualität, Technik und Vielfalt sowie hochwertigem Design produziert, seinen Kaminofen Vesuv benannt. Sein Herausstellungsmerkmal ist die hochschiebbare und aufklappbare Tür, durch die die Glut und das lodernde Flammenspiel besonders gut zu beobachten sind. Es ist die klare Formgebung, die dem Kaminofen seine kraftvolle Präsenz verleiht. Man spürt förmlich die Ruhe und das Wohlgefühl, die von ihm ausgehen. Verkleidet mit dem Himalaya-Limonit-Speicherstein, wird dieses Modell zum wärmenden Möbelstück mit einzigartigem Charakter und hoher Speicherkapazität. Ebenso wie bei einem echten Vulkan kann man sich auch bei Vesuv noch Stunden nach dem Erlöschen des Feuers über wohlige Strahlungswärme freuen. Denn dank dem Speicherstein gibt der Kaminofen seine Wärme noch lange Weile an den Raum ab und sorgt so für angenehme Wohlfühltemperaturen. Mit in der Ausstattung ist außerdem ein schließbarer Rost zur besseren Verbrennung von Holz und Briketts. Damit sich der kleine Vulkan mit seiner schönen, stilvollen Form optimal in das persönliche Wohnraum-Ambiente einpasst, stehen die fünf Korpusfarben Silber, Schwarz, Gussgrau hell, Dunkel und Braun-metallic zur Auswahl. Noch mehr Individualität bringen 30 unterschiedliche Keramikfarben sowie verschiedene Steinverkleidungen. Dieser Kaminofen erfüllt wie alle anderen Modelle von Storch die aktuellen strengen Emissionswerte.

Weitere Informationen gibt es unter www.storch-kamine.de

epr

Bild: Conrad

Aus dem Söflinger Geschäftsleben

Neue Ladenfläche nach gelungenem Umbau: Elektro Conrad hat aus einer Ladenfläche (aus der Zeit der Firmengründung) neue Verkaufsflächen geschaffen. Rund 90 qm wurden früher als Laden für Kleingeräte genutzt. Ab 2005 wurde darin eine „gläserne Werkstatt“ eingerichtet und jetzt ab Herbst 2010 wieder komplett in eine moderne Ladenfläche umgewandelt. Hier kann der Kunde in repräsentativer Umgebung aus verschiedenen Bereichen - Frühstück, Wellness, Körperpflege, Haushalt - perfekte Beratung erwarten. Ein feine und qualitativ höchstwertig ausgesuchte Auswahl an Kleingeräten steht bereit. Von Marken-Kaffeemaschinen wie Jura, Saeco, WMF, Nivona und Miele bis zu hilfreichen Bügelstationen sind die Helfer im Haushalt vorhanden und warten auf interessierte Kundschaft.