Schwäbisches Verlagshaus Neu-Ulm
Weitere Produkte unseres Hauses:


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Söflinger Herbst-Anzeiger
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Mooooooschda: so fangt‘s a.....



...ond jetzt isch er fertig!


Bilder: Mayer
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Frei nach J.W. von Goethe:
„Most ist ein ganz besonderer Saft“
Auf der Schwäbischen Alb zählte der Most früher zu den wichtigsten Getränken, ist heute aber leider etwas in Vergessenheit geraten. Thaddäus Troll nannte ihn keinesfalls abwertend den „geringeren Bruder des Weines“, und bei Heinrich Stolch heißt es in einer Ortschronik aus dem 19.Jh.: „Zweites Frühstück Most und Brot, Abendessen Brotsuppe, Kartoffeln und Milch; in dieser Weise nähren sich alle Kategorien der hiesigen Bevölkerung, bloß haben die Reichen mehr Fleisch. In manchen Häusern wird neben Most auch ein wenig Branntwein verabreicht. Bier wird bloß sonntags im Wirtshaus auf eigene Rechnung getrunken. Getränke: täglich 2 Liter Most, in der Ernte 4 Liter für männliche Arbeiter, weibliche die Hälfte. Frauen und Kinder trinken nur wenig Most.“
Der Most hat eine lange Geschichte. Bereits die Griechen und Römer kannten seine Herstellung.
Die Früchte – Äpfel oder Birnen – wurden von Hand in großen Trögen zerstoßen. Einen großen Fortschritt bedeutete dann das Zerkleinern der Früchte durch einen von Pferden oder Menschen angetriebenen Mahlstein. Anschließend schlugen die Kelterer den Obstbrei – die Maische – in engmaschige Tücher ein und stapelten diese auf einen Holzrost. Nun wurde durch Drehen eines Balkens ein Brett auf den Rost gesenkt und der Saft ausgepresst.
Im Prinzip nicht viel anders wurde in Söflingen gemostet. Im heutigen Weinstadl von Dietmar Fuchs – der Eintrag seines Urgroßvaters in die Handwerksrolle erfolgte bereits 1868 – wurde das gewaschene Obst in der Obstmühle zur Maische verarbeitet. Ein Göppel, der von einer im Kreis laufenden Kuh angetrieben wurde, erzeugte den Druck zum Pressen der Maische. Diese „tierische“ Druckerzeugung wurde bis 1928 beibehalten, dann wurde auf hydraulischen Druck umgestellt. Der Saft wurde in Transportfässern den Kunden in ihre im Keller lagernden Fässer zugefahren und dort „abgeschlaucht“. Jetzt konnte der Gärungsprozess beginnen. 1963 endete bei der Fa. Fuchs die Mosterei, hauptsächlich, weil der Mostbedarf zurückging und sich eine Neuinvestition nicht mehr lohnte. Aus dem Jahr 1963 lagern übrigens heute noch etwa 20 Flaschen eines hervorragenden „Hohenastheimers“ im Keller des Weinstadls. Daneben wurde beim „Fuchs“ auch Süßmost aus Äpfeln, Birnen, Trauben, schwarzen und roten Johannisbeeren und Quitten zum Verkauf hergestellt.
Eine andere, reine Lohnmosterei war die Fa. Faßnacht. Die Kunden lieferten ihr Obst, das dann gegen Entgelt verarbeitet wurde. Der Großvater des heutigen Betreibers kam nach dem 1. Weltkrieg von Untermarchtal nach Ulm und kaufte eine hydraulische Presse. Vor ca. 40 Jahren wurde dann eine neue „Moste“ erworben, die bis 2004 in Betrieb war. Dann hätte man viel Geld investieren müssen, was sich aber nicht lohnte – die Mosterei hörte auf. Dafür wurde die Brennerei vergrößert.
Die übrig gebliebenen Obstreste – der Trester – wurden von Bauern zur Fütterung von Schafen und Kühen abgeholt – Schweine vertragen den Trester nicht. Heute kann sich Karl Faßnacht noch gut daran erinnern, wie Schäfer Bächtle vom Butzental den Trester für seine Schafe abholte. Darüber hinaus wird der Trester aber immer noch vielfach zur Wildfütterung verwendet. Dazu wird er zur längeren Haltbarkeit mit Salz konserviert. Außerdem wird er auch als Kompost verwertet.
Einzige bis heute tätige Süßmosterei in Ulm ist die Fa. Molfenter im Auchertwiesenweg in Söflingen. Bereits 1900 erhielt Johannes Molfenter die Konzession zur Herstellung von Most und dessen Verkauf in der Gaststätte „Traube“. Der Betrieb befand sich damals in der Traubengasse. Bis nach dem 1. Weltkrieg wurde mit einer Korbpresse mit Spindel gemostet. Dann erwarb der Sohn Hans, der die Fa. 1902 übernommen hatte, je eine Presse von der damaligen Ulmer Brauerei-Gesellschaft und von der Brauerei Gold-Ochsen. Diese hatten bis dahin ebenfalls gemostet, dies dann aber eingestellt. Ab jetzt wurde nicht mehr nur für den Eigenbedarf im Lokal gemostet, sondern auch hauptsächlich für Söflinger Kundschaft.
1947 übernahm der Sohn Hans dann in der 3. Generation den Betrieb, und bereits 1955 erfolgte die Umstellung von der Mosterei auf die Apfelsaftherstellung, da das Mosttrinken immer mehr zurückging. Seit 1984 führt nun der nächste Sohn Hans in der 4. Generation den Familienbetrieb weiter und verlagerte ihn wegen Platzmangels 2000 mit modernsten Maschinen in den Auchertwiesenweg.
Je nach Witterung und damit Reifegrad des Obstes werden Ende August bis September hauptsächlich Äpfel an die Kelterei geliefert -dieses Jahr ist allerdings ein schlechtes „Obstjahr“. Außerdem kauft Hans Molfenter noch Obst hinzu, aber grundsätzlich nur solches aus der Umgebung und meistens von Stammlieferanten. Das Obst wird gewogen und bei einer ersten Sichtkontrolle aussortiert. Pro 50 kg Obst erhält der Kunde Gutscheine über etwa 30 l Saft, die man im Laufe des Jahres je nach Bedarf einlösen kann. Nach Absprache und bei einer Mindestmenge von 200 kg kann man aber auch den Saft vom eigenen Obst bekommen, muss ihn dann aber zu Hause selbst zu Apfelsaft oder Most verarbeiten.
Über ein Förderband gelangt das Obst zur Lagerung in die Obstsilos. Spätestens nach 2 Tagen muss es aber verarbeitet werden, weil es sonst faulig wird. Jetzt wird es mit einem starken Wasserstrahl in eine Rinne ausgeschwemmt, intensiv gewaschen und einer zweiten Sichtkontrolle unterworfen. Ein Band befördert es in die Mühle, wo die Maische entsteht. Über einen Elevator mit einer Schnecke wird der Obstbrei einen Stock höher zur Presse gepumpt. Der ausgepresste Saft wird in einer darunter liegenden Wanne aufgefangen. In einem vibrierenden Schwingsieb werden größere Sedimente, z.B. Kerne, abgetrennt. Das Ergebnis ist der „naturtrübe“ Apfelsaft. Einen „klaren“ Saft erhält man durch zusätzliche Filtrierung.
Zunächst wird der Saft in die „Puffertanks“ mit einem Fassungsvermögen von 10.000 l – 30.000 l gepumpt. Um aber eine Gärung zum Most zu verhindern, muss der Saft noch am selben Tag in einer anderen Anlage 40 Sekunden lang auf 82 Grad Celsius erhitzt werden. Danach kommt der Saft in die Lagertanks – Hans Molfenter kann 300.000 l lagern.
In einer Waschanlage werden die Flaschen gereinigt und geprüft und dann über eine Abfüllanlage befüllt. Neben dem Apfelsaft stellt die Kelterei Molfenter noch andere Sorten her: der Apfelsaft wird z.B. mit Kirsche, Orange, Johannisbeere oder Grapefruit gemischt, es gibt aber auch einen Mehrfruchtapfelsaft. Selbstverständlich werden auch verschiedene Mostsorten hergestellt: Apfel-, Birnen-, oder Apfel-Johannisbeermost. Dazu wird der Saft mit Reinzuchthefe versetzt. Darüber hinaus gibt es den „Cidre“, den aus Frankreich stammenden etwas süßen Apfelwein.
Ein zweites Standbein der Kelterei ist der angeschlossene Getränkemarkt. Hier kann der Kunde aus einem reichhaltigen Sortiment von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken auswählen.
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Die „Unaussprechlichen"

„evangelische“ Oberbekleidung

Trachtenbilder und -bücher
Bilder: Mayer
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Museums-Verein Ulm-Söflingen e.V.
Diese Kleidung war früher „in“
Der Museums-Verein Ulm-Söflingen zeigt in Zusammenarbeit mit dem LandFrauenverein Weidach in seinen Räumen im Heimatmuseum eine im wahrsten Sinn des Wortes „reizende“ Ausstellung: „Drunter und Drüber“ – Tracht und Mode um 1800 bis Anfangs des 20.Jds., und zwar vorwiegend aus Ulm und der näheren Umgebung.
Gleich beim Eintritt kann man in einer großen Schauvitrine eine Szene aus 1870 bestaunen. In den Ausstellungsvitrinen findet man dann vorwiegend Damenbekleidung: Unterkleidung, Nachthemden, elegante Beinkleider, aber auch Strümpfe und Kopftücher. Selbstverständlich verfügt die Sammlung, die seit 1994 zusammengetragen wird, über einen großen Bestand an Oberbekleidung, die aber getrennt nach Konfession getragen wurde.
Die evangelische Bekleidung war dunkel, mit Spitzen, Biesen, Samtbesatz, Borden u.ä. Als Kopfbedeckung trug man Bänderhauben. Die katholische Bekleidung dagegen war farbenprächtiger. So waren deren Reginahauben diademartig mit Gold oder Silber geschmückt.
Mit dem Ende der Trachten kamen dann die ebenfalls ausgestellten Modehüte auf.
Die „Männerabteilung“ zeigt neben der damals typischen Kleidung Stiefel, eine Geldkatze, Tabaksbeutel, Pfeifen und Brillen. Eine andere Vitrine ist einer reichhaltigen Auswahl an Bildern und Büchern über Trachten vorbehalten.
Öffnungszeiten
3. Oktober - 14. November 2010: Sonntags von 14 Uhr - 17 Uhr
Sonderöffnungstag: 1. Novenber: 14 Uhr - 7 Uhr
Gruppenführungen können nach Absprache (Tel. 0731/4 42 10 oder 07304/ 91 91 22) durchgeführt werden. Der Eintritt ist frei. Spenden sind gerne willkommen.
Die reichhaltige Sammlung des LandFrauenvereins Weidach war bis vor kurzem in einem gemeindeeigenen Haus untergebracht. Alles war katalogisiert und digitalisiert – nach Herkunft, Jahreszahl, Artikeln u.ä. Leider wurde den LandFrauen dieses Haus weggenommen – sie wurden von der Gemeinde einfach ausquartiert. Jetzt sucht der Verein ein neues Ausstellungsdomizil.
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Bilder: privat
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In der Meinloh-Halle gibt‘s wieder Theater
Die Narrenzunft Ulm e.V. – „s´Narrenbrettle“ – lädt recht herzlich zu ihrer Aufführung in die Meinloh-Halle ein. Der Erlös wird in diesem Jahr der „Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus Ulm e.V.“ gespendet.
Termine
Sa 06.11.2010: Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Sa 21.11.2010: Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
So 22.11.2010: Einlass 13.30 Uhr, Beginn 14.30 Uhr
Sa 27.11.2010: Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Eintritt
Erwachsene 6 Euro, Kinder und ermäßigt 4 Euro. Karten bei Schreibwaren Grünvogel, Vessa Floristik und Idee sowie an der Abendkasse. An den Samstagabendveranstaltungen werden Butterbrezeln und Wienerle verkauft. An den Sonntagsveranstaltungen gibt es Kaffee und Kuchen. Für Getränke ist gesorgt.
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Bilder: Landes-Hackbrett-Bund
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Konzerte und Ausstellung im Katholischen Pfarrheim
Viels(a)eitige Hackbrettmusik
Wer das Hackbrett kennt, verbindet es meist mit alpenländischer Volksmusik. Dass dieses vielsaitige Musikinstrument auch sehr vielseitig ist, zeigt der Landes-Hackbrett-Bund Baden-Württemberg bei seinem Musikfest „hackbrett 10“ in Söflingen. Am 13. und 14. November gibt es Konzerte, Workshops und eine Instrumenten-Ausstellung.
Ein Standard-Hackbrett hat fast 100 Saiten. Gespannt sind sie salopp gesagt auf einem trapezförmigen Holzkasten. Mit zwei Schlägeln bringen die Spieler die Saiten zum Klingen. Weltweit gibt es viele Varianten des Instrumentes in verschiedenen Stimmungen und Tonumfängen – in Ungarn zum Beispiel das Cimbalon, in den USA das Dulcimer.
So vielseitig wie die Instrumente ist die Hackbrett-Musik. Die Mitglieder und Freunde des Landes-Hackbrett-Bundes präsentieren von Samstag um 13 Uhr bis Sonntag um 18 Uhr ganz unterschiedliche Stilrichtungen. Zum Auftakt spielen Kinder der Musikschule Weidach und aus Syrgenstein ein fetziges Programm. Am Samstagabend präsentiert das Hackbrettorchester „Gelbe Saiten“ eigene Arrangements von bekannten Hits aus verschiedenen musikalischen Genres von Klassik bis Rock und Pop. Am Sonntagmorgen spielt die „Solberger Stubenmusik“ eine Mischung aus Stubenmusik und Blues. Am Nachmittag wirbelt der berühmte Hackbrettvirtuose Rudi Zapf mit den Schlägeln, was außer einem Ohren- auch ein Augenschmaus ist. Seine Gruppe „Zapf´nstreich“ spielt bayerische Weltmusik.
Eintrittskarten zu den Konzerten und Workshops gibt es für je 5 Euro bis 16 Euro an der Tageskasse. Es sind auch ermäßigte Tages- und Zwei-Tages-Tickets erhältlich.
Verschiedene Hackbretter, Zubehör und Noten können auf einer Ausstellung zwischen den Konzerten angeschaut und getestet werden. Weitere Infos und das gesamte Programm unter www.hackbrett.de/10 oder Tel. 09071/6944
Konzerte und Ausstellung
Katholischen Pfarrheim Söflingen
Harthauser Str. 36
Kontakt
Jasmin Horber
Tel. 0731 / 399 69 69
Mobil 0176 / 22 86 90 74
jasmin.horber@hackbrett.de
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50 Jahre Jahreskrippe des Krippenvereins Söflingen in Mariä Himmelfahrt
Ein Schatz im Verborgenen
Anfang 1960 entstand im Krippenverein die Idee, das Kirchenjahr mit einer Jahreskrippe und den passenden Darstellungen zu begleiten.
Unter Leitung des damaligen Obmanns der Ortsgruppe Söflingen, Josef Lorenz, begannen die noch wenigen Mitglieder mit dem Bau der ersten Gebäude und dem Herstellen der Figuren. Am 17.Dezember 1960 wurde die erste Darstellung in der Kirche gezeigt – natürlich war es die Geburt Christi. In den folgenden Jahren wurden dann immer mehr Gebäude und Figuren angefertigt.
1975 unter Vorstand Mathias Mayer wurde der Grundstein für die jetzige Ausstattung der Krippe gelegt. Die nun zahlreichen Mitglieder erstellten viele neue Gebäude. Die begleitenden Figuren wurden von den Frauen der Mitglieder unter Leitung von Kreszentia Ruf hergestellt. Sie bestehen aus einem Drahtgestell, das zuerst mit Bandagen umwickelt wird. Dann werden sie in mühevoller Arbeit eingekleidet. Manche Figuren haben Hände, Beine und Köpfe aus Kunststoff, für viele wurden aber auch geschnitzte Gliedmaßen und Köpfe angeschafft.
Die jetzige Form der Jahreskrippe entstand 1984. Dafür wurde ein ehemaliger Beichtstuhl zum Schaukasten umgestaltet. Die vorhandenen Gebäude und Hintergründe mussten angepasst und teilweise neu gebaut werden.
Im Laufe der Jahre sind beinahe 300 Figuren und zahlreiche Gebäude entstanden, die regelmäßig passend zum Kirchenjahr umgebaut werden. Die „Betreuung“ der Krippe erfolgt z.Zt. durch Gottfried Knauer und Egbert Mohr. Die Darstellungen sind sehr vielfältig und mit viel Liebe zum Detail aufgebaut, und beim Einwurf eines Geldstückes wird zur besseren Betrachtung die Beleuchtung eingeschaltet.
Termine
16./17.10. Kirchweih, Besenwirtschaft im Forsthaus
28.11. Tag der offenen Tür im Forsthaus
Kontakt
Krippenverein Söflingen
Fr. Reischl, Tel. 07348 / 221 41
H. Buck, Tel. 07348 / 72 44 21
www.krippen.telebus.de
Dieter Scheible/Otto Schempp
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„Mama, warum derf i net in da Seflenger Kindergarta?!
Bild: Mayer
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Jetzt stellet Sie sich amol vor, Sie send von außerhalb nach Seflenga zoge (oder nadierlich au in jeden andre Stadtteil). Ond Sie hent zwoi kloine Kender, saget mir amol 3 1/2 ond 5 Johr alt. Dia sottet nadierlich au in an Kendergarte. Sie suchet oin in ihrer Nähe, aber was passiert? Der isch scho voll!
In Ulm isch es nämlich so: bis September waret in oiner Gruppe 25 Kender, ond drei Plätz hat ma für Notfäll freihalte müsse, z.B. für solche, wie Sie oiner send mit Ihre zwoi Kender! Aber was isch jetzt? Jetzt müsset die drei Notplätz von der Stadt aus regulär belegt werde. No hot also oi Gruppe immer 28 Kender. Des isch für dia Erzieherinne scho a hart´s Brot. Dia kämpfet doch sowieso scho oft mit sprachliche ond soziale Schwierigkeite bei de Kloine ond solltet au no den Orientierungsplan erfülle (aber des bloß nebebei!)
Nix isch also mit Ihrem Notfall. Aber jetzt kommt´s: Sie müsset sich im Internet oder bei der Stadt Ulm erkundige, wo in welchem Kendergarte no ebbes frei isch. No ka´s sei, dass ma Ihne Befenga oder Wiblenge a´bietet. Sauber, sag i do! Wie des funktioniere soll, weiß i au net!
Aber oi Guat´s hot des Ganze: Die Kender lernet scho in junge Johr d Stadt kenne, wenn se täglich von oim Ende zum andre onderwegs send!
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Harmonika-Verein Ulm-Söflingen
Musikalische Unterhaltung
Als Höhepunkt des erfolgreichen Jahres findet ein Jahreskonzert statt.
Wann? 21.11.2010 um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Wo? Bräustüble Ulm, Magirusstr.44
Unkostenbeitrag: Erwachsene 4 Euro, Kinder u. Jugendliche 2,50 Euro
Das Akkordeon-Orchester unter Manfred Reistle wird u.a. mit Russischen Phantasien, mit der Erinnerung an ein Ballerlebnis und mit modernen Melodien sein großes Können zeigen, und das Akkordeon-Ensemble unter Dietmar Schaber spielt neben anderen Melodien eine Liederfolge von George Gershwin.
Das Mundharmonika-Orchester unter Karl-Heinz Pappler erfreut mit einem Volkslieder-Medley, einem Medley aus verschiedenen Welt-Musicals und entführt uns mit einer Melodienfolge nach Wien. Das Mundharmonika-Trio begeistert zum Abschluss mit flotten Weisen.
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Bild: privat
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Der Harmonika-Verein Ulm-Söflingen trauert um seinen Vorstand Franz-Leopold Kling
Völlig unerwartet hat uns Franz-Leopold Kling am 7. Mai 2010 im Alter von 66 Jahren verlassen. Mit ihm haben wir unseren Vorstand, Mitspieler und Freund verloren.
Fast 20 Jahre lang war Franz-Leopold Kling bis zuletzt als Vorsitzender des Harmonika-Vereins Ulm-Söflingen tätig und wurde erst wenige Wochen vor seinem Tod einstimmig wieder gewählt. Er war lange Zeit die gute Seele des Vereins: immer hilfsbereit, großzügig, gesellig und lebenslustig. Seine Gartenfeste werden uns immer in Erinnerung bleiben.
In Ulm-Söflingen war Franz-Leopold eine Institution. Dort aufgewachsen, kannte er jeden Söflinger, und jeder dort kannte ihn. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er nicht nur dem Harmonika-Verein immer die Treue gehalten hat, sondern zudem im Vorstadtverein Söflingen, im Söflinger Handel-und Gewerbe-Verein und im Tennis-Club der TSG Söflingen aktiv mitgewirkt hat.
Als Akkordeon-Spieler erlebte Franz-Leopold Kling viele Höhen und Tiefen. Nachdem er in den 50er Jahren Akkordeon spielen gelernt hatte, ließ ihn das Instrument nicht mehr los. Er trat dem Akkordeon-Orchester Schlegel bei, welches sich später mit dem 1. Mundharmonika-Verein Ulm-Söflingen zusammenschloss und in Harmonika-Verein Ulm-Söflingen umbenannt wurde.
Zwei frühe Höhepunkte waren für ihn sicherlich die Teilnahme 1962 am Internationalen Harmonika-Volksmusik-Festival mit der Auszeichnung des Orchesters als „Deutsches Meisterorchester“ und die Finnland-Tournee des Orchesters 1963. Aber Franz-Leopold Kling war nicht nur Mitspieler des Akkordeon-Orchesters und des Akkordeon-Ensembles. In und um Söflingen herum war er immer bereit, wenn es darum ging, eine Feier oder ein Fest musikalisch zu untermalen.
Parallel dazu gründete und leitete Franz-Leopold Kling die Söflinger Käppeles-Kapelle, eine Art Fastnachts-Kapelle, die aber das ganze Jahr hindurch zu verschiedenen Gelegenheiten auftritt.
Gesundheitliche Probleme an der Schulter machten es ihm anfangs des Jahrtausends unmöglich, weiterhin Akkordeon zu spielen. Auch sein Beruf als Malermeister litt darunter. Es folgten leidvolle Jahre, in denen er immer nur zuschauen konnte und nicht mit seinem geliebten Akkordeon mitspielen konnte oder durfte. Mit viel Kraft, Elan und Willen hatte Franz-Leopold Kling aber auch diese Hürde überwunden und fing wieder mit dem Akkordeonspiel an. Zusätzlich zu seinen Aktivitäten in Söflingen war er auch seit über einem Jahr Mitspieler im Akkordeon-Orchester Markbronn-Dietingen. Zuletzt spielte er eine Woche vor seinem Tod beim Tanz in den Mai.
Wir vermissen Franz-Leopold Kling sehr, aber in unserer Erinnerung wird er immer lebendig bleiben.
Peggy Eberle, Heinz Schmid
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Kuhbergverein 1912 Ulm e.V.
Seniorenfreizeit in Südtirol
Zum 28. Mal waren unsere Senioren wieder in Südtirol, diesmal vom 4.-10. September. 43 TeilnehmerInnen waren im Hotel Leitgamhof in Kiens bei Bruneck bestens untergebracht. Viele Ausflüge wurden zum Erlebnis, z.B. die Fahrt auf den Ritten und mit der Rittener Bahn. Für köstliches Essen und Trinken aus der Region sorgte dabei unsere gute Seele Renate.
Jahresfeier am 25.9.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahresfeier in unserem Vereinsheim standen die Rückblicke auf die Jahre 1970 und 1985, verbunden mit Ehrungen für langjährige Mitglieder.
Termine
Sa 6.11. 19.00 Uhr
Bräustüble Ulm, Magirusstr. 44
Inthronisationsball der Karnevalsgilde des Kuhbergvereins. Bei Tanz und Programm wird der Fasching 2010/2011 unter dem Motto „So ein Zirkus auf dem Kuhberg“ eröffnet. Nach der Vorstellung von Elferrat und Tanzgarden wird das Geheimnis um das neue Spatzenpaar gelüftet.
Do 11.11., 11.11 Uhr: Empfang der Karnevalsgilde durch OB Gönner im Rathaus
Fr 3.12., 15.00 Uhr: Nikolausfeier im Vereinsheim
Sa 5.12., 15.00 Uhr: Kindernikolaus im Vereinsheim
Kontakt
Kuhbergverein
Besuchen Sie unser Vereinsheim und öffentliche Gaststätte.
Geöffnet: ab 16.05.2008
Freitag 19.00 – 24.00 Uhr
Sonntag 14.00 – 19.00 Uhr
Unterer Kuhberg 20
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Vorstadtverein Ulm - Söflingen e.V.
... fördert eine erste Geige
Nach einem erfolgreichen Kinderfest im Juli gab der Vorstadtverein Söflingen den Startschuss für die Spendenaktion zu Gunsten des neuen Bildungsprojektes der Meinloh-Grundschule. Vorsitzender Christof Nagel überreichte der Rektorin der Schule, Heike Veile-Selig, einen symbolischen Spendenscheck über 300 Euro.
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Liederkranz Söflingen e.V.
Rückblick
1) 19./20.Juni 2010
Petrus kann kein Sänger sein! Schon zum 2. Mal nach 2009 musste das Zeitbeerfest wegen des schlechten Wetters ausfallen.
2) 17. Juli 2010
Bei gutem Wetter brachte der Liederkranz unter Horst Müller den Bewohnern des Clarissenhofs ein musikalisches Ständchen. Das Programm reichte von einem Frühlingslied von Mozart über Lieder aus Franken und irischen sowie englischen Volksweisen bis zu den ungarischen Tänzen von Brahms.
3) 21. Juli 2010
Neben den anderen Chören des Ulmer Chorverbandes Bezirk Stadt/Mitte nahm auch der Liederkranz Söflingen an diesem Liederabend in der Friedrichsau teil. Gemeinsam mit dem Ulmer Kammerchor sang man ein Frühlingslied von Mozart sowie die ungarischen Tänze von Brahms.
Vorschau
1) 10.10.2010
Eintägiger Ausflug ins Hohenloher Land mit Stadtbesichtigung Schwäbisch Hall und dem Besuch des Freiluftmuseums Wackershofen. Autofreaks bestaunen Oldtimerfahrzeuge im Automuseum Langenburg, und Royalisten schauen sich das dortige Schloss an.
2) 16./17.10. 2010
Das wieder in einen behaglichen „Besen“ verwandelte Sängerstüble im Forsthaus lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Am Samstagabend spielen nun schon zum 13. Mal die „Melodiens“ zu Tanz und Unterhaltung. Am Sonntagmorgen ab 11 Uhr gibt es das traditionelle Weißwurstessen.
Kontakt
Liederkranz Söflingen e.V.
Wöchentl. Probe: Do. 19.30 Uhr
Forsthaus (Klosterhof)
Franz Jehle: Tel. 0731 / 38 35 36
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Oktober 2010
Sa. 09.10. 14.00 Uhr: Allg.Treff
Do. 14.10. 14.00 Uhr: Handarbeit
Sa. 16.10. 13.00 Uhr: Kirchweih (VdK Besenwirtschaft)
So. 17.10. 11.00 Uhr: Kirchweih (VdK Besenwirtschaft)
Sa. 23.10. 14.00 Uhr: Allg.Treff
Do. 28.10. 14.00 Uhr: Handarbeit
November 2010
Sa. 06.11. 14.00 Uhr: Allg.Treff
Do. 11.11. 14.00 Uhr: Handarbeit
So 14.11. Volkstrauertag: 11.00 Uhr Feier auf dem Söflinger Friedhof
Sa. 20.11. 14.00 Uhr: Allg.Treff
Do. 25.11. 14.00 Uhr: Handarbeit
Dezember 2010
Do. 02.12. 14.00 Uhr: Handarbeit
Sa. 04.12. 14.00 Uhr: Allg.Treff
Kontakt
Ortsverband Söflingen
Hermann Wolff
Fünf-Bäume-Weg 18, 89081 Ulm
Tel. 0731 / 38 19 74
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Mitte: Schwörfeier auf dem Weinhof
unten: Jugendausflug zur Alpspitze
Bilder: privat
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Musikverein Söflingen/Stadtkapelle Ulm
90 Jahre bewegte Geschichte
Eine musikbegeisterte Gruppe im evangelischen Jünglingsverein Söflingen wollte nach dem 1.Weltkrieg einen eigenen Posaunenchor bilden. Als ein Fabrikant eine namhafte Spende zur Beschaffung von Instrumenten und Noten in Aussicht stellte, waren auch die Bedenken des damaligen Pfarrers Traub der Christuskirche verflogen. Im Oktober 1920 wurde dann der Posaunenchor Söflingen gegründet. Anwesende bei der Gründungsversammlung waren zumeist Erwachsene – Pfarrer Eugen Traub, Mesner Georg Duckeck, Eltern und Förderer. Später wurden als Gründungsmitglieder Andreas und Jakob Jakober, Gottlieb Bausch und Georg Duckeck „festgelegt“, der auch die musikalische Aufbauarbeit übernahm.
Am ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1920 fand der erste offizielle Auftritt statt. Teilnehmer beim „Turmblasen“ von der Christuskirche waren der Mesner Georg Duckeck als Dirigent, vier vom Ulmer Posaunenchor übergetretene Söflinger sowie ein „Zögling“. Deshalb ist am 27. November diesen Jahres ein Konzert in der Christuskirche unter Beteiligung des Musikvereins geplant, vielleicht auch mit einer Neuauflage des Spielens vom Kirchturm herab.
Anfangs spielten dann im neuen Verein fünf Söflinger, die bereits im Ulmer Posaunenchor tätig waren. Bald traten 40 „Zöglinge“ ein, von denen aber nur die Hälfte für „tauglich“ erklärt wurde.
Die Inflation 1922/23 stellte das finanzielle Überleben des Chors in Frage. Um passive Mitglieder aufnehmen zu können, wurde die Umwandlung in die „Musikkapelle Söflingen (Posaunenchor)“ beschlossen. Außerdem gingen die Musiker bei Bauern in der Umgebung hausieren.
Mittlerweile überwogen aber die weltlichen Aktivitäten (z.B. in Wirtshäusern) bei weitem die kirchlichen (u.a. das Turmblasen). Dies war natürlich manchen Gemeindeoberen der Christuskirche ein Dorn im Auge. Hinzu kamen Differenzen zwischen dem Dirigenten und den Musikern. Deshalb trennte sich der Posaunenchor 1927 von der evangelischen Gemeinde und hieß ab jetzt:
Musikverein Söflingen. Dies bedeutete gleichzeitig eine Öffnung gegenüber der katholischen Mehrheit in Söflingen. Weil aber die meisten Instrumente und Noten der evangelischen Kirche gehörten, mussten diese erst neu angeschafft werden.
Unter den Dirigenten Adolf Biensch
und Obermusikmeister August von Nessen gab es einen rasanten Aufstieg. Mit ca. 40 Musikern in Ziviluniform- damals ungewöhnlich- zählte der Musikverein zu den größten Kapellen im Süddt. Musikerverband, dem er noch als früherer Verein bereits 1924 beigetreten war. Als erster Verein des Bezirks erreichte man die Kunststufe, und die passiven Mitglieder wurden mit zahlreichen Veranstaltungen in den Verein integriert.
Während der Weltwirtschaftskrise kamen Musiker, die Arbeit hatten, nicht selten für die erwerbslosen Kameraden mit auf, und die Musik bot außerdem ein willkommenes Zubrot. Die NS-Herrschaft führte auch im Verein zu gravierenden Änderungen. Wegen verbaler Angriffe Linientreuer gaben beide Vorsitzenden auf. Nachdem sich jedoch eine Mehrheit für die Beibehaltung der bisher praktizierten politischen und religiösen Neutralität ausgesprochen hatte, trat jedoch ein Viertel der Musiker zur Parteikapelle über. Die Lücken konnten mit Mitgliedern aufgelöster Kapellen geschlossen werden.
Trotzdem war das Orchester bei verschiedenen Parteiformationen heiß begehrt. Um aber der möglichen Auflösung zu entgehen, schloss man sich 1938 unter der Bedingung einer gewissen Eigenständigkeit der SA-Standarte 120 als Musikzug an und „durfte“ den Bereich Baden-Württemberg – Hohenzollern beim Reichsparteitag 1938 vertreten.
Während des Krieges blieben die Musiker in regem Kontakt. 1944 musste die Vereinsarbeit aber eingestellt werden. 28 Mitglieder verloren ihr Leben, und das Vereinslokal lag mit den Instrumenten und Noten in Trümmern.
Nachkriegszeit
Bald wurde wieder mit den traditionellen Weihnachtsständchen für alte und kranke Menschen begonnen. Mit Stabsmusikmeister Emmo Mittmann am Taktstock konnte man sukzessive an frühere Erfolg anknüpfen, z.B. konnte 1954 beim Bundesmusikfest in Aalen ein 2. Rang in der Kunststufe erreicht werden. Jetzt übernahm der Musikverein auch repräsentative Aufgaben für die Stadt, so am Schwörmontag oder beim Fischerstechen in den historischen Uniformen der Ulmer Stadtsoldaten.
Unter dem renommierten Dirigenten und Komponisten Paul Kühmstedt folgten 1.Ränge in der Kunststufe bei den Bundesmusikfesten 1958 in Ravensburg und 1962 in Ludwigsburg sowie der 1. Preis der Nation und der 2. internationale Preis beim Internationalen Musikfest 1959 in Vichy/Frankreich.
In Zusammenhang mit der Gründung der Ulmer Knabenmusik, welche von der Idee her den Nachwuchs des MVS hätte bilden sollen, übernahm dieser 1961 den Zusatz „Stadtkapelle Ulm“. In die Zeit der Stabführung durch Hauptfeldwebel Josef Drixner fielen die Verjüngung der Kapelle und Reisen hinter den Eisernen Vorhang nach Ungarn und über den Großen Teich nach Amerika. Mit seinem Nachfolger Michael Eberhardt wandte man sich der modernen Blasmusikliteratur zu. 1994 kam es zur (Wieder-)Gründung einer Jugendkapelle. Bereits 1977 hatten sich die Mitglieder in Eigenarbeit auch Vereinsräume im Söflinger Forsthaus geschaffen.
Heute
umfasst der Verein ein sinfonisches Blasorchester der Höchststufe mit 65 Mitgliedern unter Franco Hänle (seit 2005), ein Nachwuchsorchester mit 30 Mitgliedern, ein Vororchester mit 20 Mitgliedern und seit 2007 eine vereinseigene Bläserschule mit 70 Auszubildenden- insgesamt ein Verein, der aus dem Musikleben der Stadt Ulm nicht wegzudenken ist.
„Musik als Sprache des Jubiläums“ - vielerlei Aktivitäten im Jubiläumsjahr
Bei einem Serenadenkonzert im Meinloh-Forum am 12.Juni musizierte man gemeinsam mit der Feuerwehrkapelle Pfuhl. Tags darauf fand dort ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Das Programm zum Ulmer Schwörmontag erforderte den vollen Einsatz aller Beteiligter. Beim Sommernachtsfest am Samstag zuvor traten auch erstmals das Nachwuchs- und das Vororchester des Vereins auf die Bühne. Der Montag selbst sah dann die musikalische Begleitung der Schwörfeier auf dem Weinhof, die Mitwirkung beim Nabada und den Ausklang auf dem Söflinger Klosterhof unter Mitwirkung des Musikvereins Blaustein. Bei einer Tombola konnten wertvolle Preise gewonnen werden. Abschluss der ersten Jahreshälfte war dann ein Gartenfest in Allmendingen.
Am 18. September gab es eine Radtour. Mit dem historischen Schienenbus „Ulmer Spatz“ ging es zunächst auf die Münsinger Alb und dann zurück durch das Große Lautertal und mit dem Zug wieder nach Ulm.
Am 26.September wurde auf dem voll besetzten Marktplatz ein zweites Jubiläum gefeiert: 80 Jahre Paradekonzert. Am 14.9.1930 debütierte der Musikverein – mit knapp 40 Mann damals eines der größten Orchester Süddeutschlands – als erste Nichtmilitärkapelle bei dieser Konzertreihe. Diese fand damals noch auf dem Hauptwachplatz statt – heute steht dort die Sparkasse Neue Mitte.
Nachwuchs
Am 4.Juli ging es zu einem Ausflug nach Nesselwang mit „Besteigung“ der Alpspitze. Eine Woche später spielte das Nachwuchsorchester beim Westfest „10 Jahre AG West“ vor dem Weststadthaus. Am 22. September wurde das Nachwuchsorchester zur Unterstützung ins Donaustadion geholt – mit Erfolg: ein 3:0 der Ulmer Fußballer gegen Darmstadt war das Ergebnis.
Termine:
16.10. 14.00 Uhr: Vereinsheim Grimmelfingen, Nachwuchsorchester
16./17.10.: Kirchweih im Forsthaus
27.11. 19.00 Uhr: Christuskirche, Konzert u.a. mit MV-Ensembles
28.11. 18.00 Uhr: Pauluskirche Galakonzert „Stabat mater“, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR
„Stabat mater“
Dieses Werk ist ein vielfach vertontes mittelalterliches Gedicht und beschreibt die Schmerzen der Mutter Christi vor dem Kreuz ihres Sohnes.
2008 wurde die Vertonung des 1944 geborenen Walisers Karl Jenkins uraufgeführt, der vor allem durch sein Werk „Adiemus“ (Werbespot Delta Airlines) bekannt sein dürfte. Jenkins fügte noch weitere Texte in verschiedenen Sprachen bis hin zum biblischen Aramäisch bei, so dass das Werk nunmehr aus zwölf Sätzen besteht. Kennzeichnend für seine Musik ist ein harmonischer Chorgesang vor orchestralem Hintergrund, und dies in Kategorien, welche Pop, Ethno-/Weltmusik, klassische Sinfonie sowie geistliche Chormusik umfassen.
Auf die Konzertbesucher wartet ein spannungsreiches, sphärisches und ergreifendes Kunstwerk voller Emotion. Aufführende sind die Stadtkapelle Ulm (ihr Dirigent Franco Hänle schrieb die Bearbeitung für sinfonisches Blasorchester), ein rund hundertköpfiger Chor sowie Gesangssolistinnen.
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Bilder: TSG Söflingen
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Mit diesen Worten oder so ähnlich konnte man das dreitägige Vereinsfest der TSG Söflingen in diesem Jahr treffend bezeichnen. Tolles Wetter mit viel Sonne und großer Andrang bei den Programmpunkten, die viel Kunst-Unterhaltung Sport und Spiel boten. In einem festlichen Rahmen wurde zunächst am Freitagnachmittag die neue Kinderkrippe des Sportkindergartens durch Walter Feucht, den 1. Vorsitzenden der TSG, und Ulms Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle eröffnet. Rund 150 Kinder, Eltern und geladene Gäste kamen, um die Räumlichkeiten zu inspizieren.
Der Samstag startete um 11.00 Uhr mit der Kunstpreisverleihung an Thomas Rissler, welche von der Sparkasse Ulm präsentiert wurde. Nach den Grußworten vom Oberbürgermeister der Stadt Ulm Ivo Gönner überreichte Walter Feucht die Auszeichnung an den Künstler aus Beuren. Anschließend wurden mit einem Flying Dinner die 120 Kunstinteressierten vom TSG Restaurant L`Italiano exzellent verköstig.
18 Stunden Fahrt nonstop hatten die Flying Superkids aus Dänemark hinter sich, um dann in zwei Vorstellungen insgesamt 1.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Ihrer einzigartigen Show „We can fly, we can sing, we can dance“ zu begeistern. Der Funke sprang ab der ersten Minute an das Publikum in der ratiopharm Sporthalle über und Lars Godbersen, der Juniorchef der seit 1967 existierenden Turngruppe, meinte kurz vor der Abfahrt nach Dänemark zurück: „Wir fühlen uns schon fast als Söflinger, so oft wie wir in den letzten Jahren hier waren. Es ist unübertrefflich in Söflingen. Und wir kommen bestimmt wieder - versprochen“.
„Dui oi do on de Sell“ hießen die zwei Putzweiber, die am Abend das übervolle Festzelt mit Ihrem Programm „Komede uf schwäbisch“ zu Lachsalven hinrießen. Petra Binder und Doris Reichenauer schonten weder das Publikum noch sich selbst. Mit einer gehörigen Portion sarkastischer Selbstironie ging es durch den alltäglichen Wahnsinn. Eine Emanzipation auf schwäbisch, äußerst charmant, selbstironisch mit einer gehörigen Portion Schlagfertigkeit kam beim vorwiegend älteren Publikum hervorragend an. Herzlichen Dank an Fritz & Macziol für diesen unvergesslichen Abend.
Seit 13 Jahren, und somit gehören sie schon zum Inventar der TSG, spielen Lee Mayall und seine saxmachine am Sonntagmorgen zum Weißwurstfrühschoppen beim KUSS. Dank der BW-Bank rockten Bandleder Lee und Frontfrau Sue in bewährter Manier mit Blues, Funk und Rock`n`Roll Klängen das Festzelt. Kaum ein Biertisch blieb als Bühne von den beiden Vollblutmusikern aus Heidenheim verschont. „Gestern noch im Urlaub in Griechenland und heute bei der TSG. Hierher kommen wir immer gerne und der KUSS ist fest im Tourkalender vermerkt. Das Publikum war wieder überragend und ist mit keinem andern Auftritt im Jahr zu vergleichen“, so Lee Mayall schweißtriefend nach der gut zweieinhalbstündigen Darbietung. Und seine Frau Sue ergänzt: „Gleich beim ersten Song bekam ich wieder eine Gänsehaut.“
„Märchenland“ war in diesem Jahr das Motto des Kinderprogramms. So war die zweitägige Spielstraße für Kinder ganz im Thema der Märchen verschrieben. Der gestiefelte Kater, Rapunzel oder Hänsel und Gretel waren u. a. die Spielstationen, bei denen die Kinder viel Geschicklichkeit und Koordination beweisen mussten. Nach dem Absolvieren der sechs Stationen bekamen die Kinder noch eine Auszeichnung und ein kleines Geschenk. Ebenso konnte man in der Theodor-Pfizer-Halle, die fast vergessenen Spiele, wie u.a. Gummihüpfen oder „Himmel und Hölle“ probieren. Die Air Treck Bahn, eine mit Luft gefüllte Sprungbahn, war natürlich der Renner für die ganz Sportlichen. Ganz im Stile der Flying Superkids konnte man springen, hüfen, Räder schlagen oder sogar Salto schlagen. Parallel wurden im Sportkindergarten Bilder gemalt, Kinder geschminkt und, mit Hilfe der Malschule Maldumal, Froschkönige gebastelt.
Am Sonntag ergänzte das Puppentheater Schlabbergosch und das KUSS-Xinedome Kino das Kinderprogramm. Für die Erwachsenen gab es, dank der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, einen Segway Parcours auf dem oberen Parkplatz, die AOK Gesundheitskasse bot einen Lungenfunktionstest an und die Ulmer Volksbank veranstaltet einen Luftballon-Wettbewerb.
Nun steht im nächsten Jahr der 25. Söflinger KUSS an. Wie immer am letzten Wochenende der Sommerferien. Aber was kann nach diesem schönsten KUSS aller Zeiten da noch kommen? Lassen Sie sich überraschen, Walter Feucht und das ganze TSG Team stehen in den Startlöchern.
Gesundheitssporttag bei der TSG Söflingen
Am Samstag 20. November findet bereits zum 13. Mal auf dem Sportgelände ein abwechslungsreicher und sportlicher Nachmittag ganz im Zeichen der Gesundheitsbranche statt. Acht Workshops rund um das Wohlbefinden werden angeboten, wobei zwei Workshops zum Absolvieren sind. Das Programm ist in diesem Jahr ganz auf Frau und Mann abgestimmt, sodass Marlis Wursthorn den Männeranteil heuer stark erhöhen möchte. „Gerade im mittleren Alter sollte mehr auf die Gesundheit geachtet werden“, so die TSG Geschäftsführerin. Wer frühzeitig den Zipperlen des Alters ein Schnäppchen schlagen will, muss frühzeitig was dagegen tun.
Die Workshops sind:
• Body Balance mit Elke Bannert
• Cardio Training mit Sabine Bulling
• Sensitive Cycling mit Ioan Cimpoia
• Starke Knochen mit Gabor Czako
• Hatha Yoga mit Karin Kramer
• Fitness-Studio mit Boris Rank
• Gesundheitstriathlon, Volker Rupp
• XCO Walking, Hans Bohrmann
Der Wechsel erfolgt nach einer Pause. Im Preis von 15,- Euro ist ein Salatteller, Getränk und Kaffee und Kuchen. Anmeldeschluss ist er 5. November bei der Geschäftsstelle der TSG Söflingen.
Alle weitere Informationen zu den Workshops und erhalten Sie im Internet unter
www.tsg-soeflingen.de
Außerdem bietet der lauftreff Söflingen und die AOK Gesundheitskasse Ulm-Biberach an, bei Absolvieren einer Walking/Lauftrecke den Erhalt des Stempel in Ihr Bonusheft.
Der Sportkindergarten „Bärenstark“ hat jetzt auch eine Kinderkrippe
Bereits nach dem Söflinger KUSS von 2009 gingen die Bauarbeiten auf dem oberen Parkplatz vor der ratiopharm-Halle los. Die Stadt Ulm verwirklichte mit einem gedeckelten Betrag von 360 000 EUR einen Anbau an das bereits bestehende Gebäude. Ab dem 1.9.2010 haben dort nun 10 Kinder im Alter von 0,5 – drei Jahren mit ihren drei Fachkräften eine neue Heimat gefunden.
Im Rahmen des diesjährigen Söflinger KUSS übergab am 10.9. Architekt Paul Horn vom Langenauer Architekturbüro vor zahlreichen Besuchern den Schlüssel in Form eines Hefezopfes an Ulms Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Soziales, Sabine Mayer-Dölle, sowie an den 1.Vorsitzenden der TSG Söflingen, Walter Feucht.
Jetzt werden im Sportkindergarten in vier Gruppen 72 Kinder vom 6. Lebensmonat bis zum Schuleintritt betreut und gefördert. Davon belegen 42 Kinder einen Platz mit verlängerter Öffnungszeit, 20 Kinder einen Ganztagesplatz und 10 Kinder einen Krippenplatz.
Markus Weber, Otto Schempp
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oben: Rundzelt der Bauza
unten: beim Kinderschminken
Bilder: Bauza, Vorstadtverein
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Wieder Weinzelt an Kirchweih
Bei der diesjährigen Kirchweih ist auch d´r Sevelinger Bauza wieder mit seinem markanten Rundzelt auf dem Klosterhof dabei. Das beheizte Zelt – es ist jetzt zusätzlich mit einem Holzboden ausgestattet – wird bereits am Freitag ab 19 Uhr geöffnet. Bei volkstümlicher Musik und allerlei Getränken kann Mann oder Frau die gemütliche Atmosphäre genießen. Auch gegen den kleinen Hunger ist mit Zwiebelkuchen, Kartoffelsuppe, einem kleinen Vesper und Flammkuchen vorgesorgt. Am Samstag und Sonntag werden für Kinder zusätzlich zum Programm der Schausteller Schminken und einfache Spiele angeboten. Ebenso gibt es Kaffee, Kuchen und Waffeln.
Am Sonntag laden die Bauza ab 10.00 Uhr zum Weißwurstfrühstück ein, und zwar nach dem Motto
3-2-1 ein: 3 Weißwürste, 2 Brezeln, 1 Getränk
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Friedrich, König von Württemberg
Foto: C.Belschner. „Geschichte von Württemberg“

Wappen am Forsthaus
Bild unten: Mayer
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Vor 200 Jahren wurde Söflingen württembergisch
Ist Napoleon wirklich an allem Schuld?
Rückblick
Söflingen wurde durch die Schenkung des Grafen Hartmann IV. von Dillingen an die Ulmer Klarissen im Jahre 1258 und damit deren endgültiger Übersiedelung nach Söflingen ein eigenständiges klösterliches Territorium. In den folgenden Jahrhunderten hatte es sich stets erfolgreich gegen eine „feindliche“ Übernahme durch den mächtigen Nachbarn, die freie Reichsstadt Ulm, gewehrt und seine Unabhängigkeit bewahrt. 1775 wurde das Kloster sogar reichsunabhängig – die Äbtissin war jetzt in weltlichen Dingen nur dem Kaiser gegenüber verantwortlich. Nach kurzer bayerischer Herrschaft ab 1802 als Folge der Napoleonischen Kriege kam Söflingen schließlich 1810 zum Königreich Württemberg.
Das Haus Württemberg
Der Name „Württemberg“ tritt erstmals im 11. Jh. auf. Abgeleitet ist er vom „Wirtemberg“ in Stuttgart-Untertürkheim, auf dem bis 1819 die ehemalige Stammburg zu finden war.
Bereits im 12. Jh. erhalten die Wirtemberger das Grafenamt, und 1495 werden sie sogar Herzöge. Um 1800 ist das Herzogtum Württemberg einer der zahlreichen Einzelstaaten mit politischer Souveränität im Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Im heutigen Baden-Württemberg gibt es zu dieser Zeit etwa 300 kleinere und größere „Staaten“ – freie Reichsstädte und geistliche und weltliche Herrschaften, von denen Württemberg aber die größte und mächtigste ist.
1803 wird Herzog Friedrich vom Kaiser und vom Reich sogar zum Kurfürsten erwählt. 1806 schließlich erlangt er von Napoleons „Gnaden“ als Dank für seine Bündnistreue die Königswürde. Jetzt wird der Name Württemberg offizielle Bezeichnung. Außerdem soll Friedrich I. dadurch noch enger an Frankreich gebunden werden.
Die große Umwälzung
Ende des 18. Jh. beginnt eine umfassende territoriale Veränderung. Die europäischen Monarchen hatten nach der frz. Revolution von 1789 eine Koalition gebildet, um die republikanische Entwicklung in Frankreich aufzuhalten. Nach der Besetzung der linksrheinischen deutschen Gebiete durch Frankreich 1793 wehrt sich Württemberg zunächst als Partner Österreichs gegen Napoleon. Als dieser aber 1800 über den Rhein marschiert und die Österreicher keine Hilfe leisten, arrangiert sich Württemberg mit Frankreich.
Im Frieden von Luneville 1801 wird den deutschen Fürsten eine Entschädigung für die verlorenen linksrheinischen Gebiete zugesichert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wird dann mit der Säkularisierung - der Aufhebung der Klöster und der geistlichen Herrschaften und dem Einzug der Kirchengüter für weltliche Zwecke – diese Gebietsreform eingeleitet. Hinzu kommt die Mediatisierung – die Landesherren dürfen Reichsritterschaften und freie Reichsstädte in Besitz nehmen.
Dies bedeutet den Zusammenbruch des Jahrhunderte alten Herrschaftssystems. Viele kleine Territorien werden aufgelöst und dem Herzogtum Württemberg zugeschlagen. Übrig bleiben im Wesentlichen nur noch Württemberg, Baden und Hohenzollern.
Söflingen wird bayerisch
Wir schreiben das Jahr 1802. Bereits am 2. September, noch vor Inkrafttreten der Beschlüsse, die eigentlich erst ab Februar 1803 gelten sollten, marschieren die Bayern in Söflingen ein. Der Söflinger Chronist Johann Fraidel schreibt: „Am 2. Herbstmonat rückten von unserem Gnädigsten Landesfürsten die ersten Truppen hier ein. Es waren 35 Mann von der reitenden Artillerie unter dem Kommando des Rittmeisters Tausch.“ Jetzt ist neuer Landesherr Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern. (Zur gleichen Zeit „sind auch kurbayerische Truppen in Ulm eingerückt und hatten Stadt und Land in provisorischer Weise in Besitz genommen“, wie es in der Schultes-Chronik von Ulm heißt.) In Söflingen kann das Leben im Kloster zwar zunächst weitergehen, und die Klarissen werden nach Aufhebung der eigenen Herrschaft Pensionärinnen des bayerischen Kurfürsten. Das Gemeinschaftsleben kann auch wie bisher fortgeführt werden, doch die Franziskanerresidenz im Beichthaus neben der Kirche, das heute Forsthaus genannt wird, wird aufgelöst. Die seither hier tätigen Patres werden nach Augsburg „geführt“ und durch einen vom Kurfürsten bestimmten Beichtvater ersetzt. Bei Fraidel heißt es: „Auch um diese Zeit wurde das Beichthaus verändert. Der Pfarrer und der Beichtvater bekamen ein eigenes Logis.“ Andere Verfügungen folgen: Man beginnt mit dem Verkauf und der Verpachtung der Klostergüter, die Klosterdiener werden entlassen, die Handwerksmeister dürfen auf eigene Rechnung arbeiten, die Jahrhunderte lang angedauerte Klausur wird aufgehoben, bald aber wieder eingeführt, weil „die Besuche zu viel waren“, und die Klosterkirche wird zur Pfarrkirche bestimmt. Weitere Maßnahmen treiben die Aufhebung des Klosters voran.
Ab 1805 wird das Beichthaus bayerisches Rentamt (Rechnungsamt). Jetzt wird in der Mitte der Ostseite des Gebäudes zur Straße hin eine Türe und wohl auch eine zweite Türe an der Südseite zur Kirche hin durchbrochen. Das Oberlichtgitter der Türe an der Ostseite zeigt als Erinnerung daran den bayerischen Löwen neben dem bayerischen Rautenmuster. Darunter sieht man den Reichsapfel als Weltkugel, auf der als Sinnbild christlicher Weltherrschaft ein Kreuz steht. Über der Türe zur Südseite hin kann man die gekrönten, verschlungenen Initialen „MJ“ – Maximilian Joseph – erkennen.
1809 wird das Kloster zum Lazarett „umgebaut“ – die Zellen der Schwestern werden einfach „zusammengeschlagen und alles ausgebrochen“. Die Schwestern müssen das Kloster verlassen und gelangen schließlich nach Obermedlingen bei Lauingen. Bald wird das Lazarett aber nach Ulm verlegt, und die Schwestern dürfen nach dem Herrichten des Gebäudes wieder zurückkehren. Dies geschieht aber nicht grundlos, denn mit der Rückkehr – heute würde man sagen „Abschiebung“ - kann sich Bayern der Pensionsverpflichtungen für die Schwestern entledigen. Mit dem Vertrag von Compiegne 1810 nämlich kommt Söflingen wie auch Ulm zum Königreich Württemberg
Söflingen wird württembergisch
Nach dem Sieg Napoleons 1809 muss das geschlagene Österreich riesige Gebiete abtreten sowie gewaltige Reparationen leisten. Jetzt fordern die Könige von Bayern und Württemberg sowie der Großherzog von Baden ihren Anteil für die militärische Unterstützung Napoleons.
Auf Druck des französischen Kaisers werden 1810 mit Verträgen über einen Gebietsaustausch zwischen Baden, Württemberg und Bayern im Wesentlichen die Grenzen festgelegt, wie sie dann bis 1945 Bestand haben sollten. Dabei geht es den neuen Herrschern aber weniger um eine Gebietsvermehrung, sondern um die Erhöhung der Anzahl ihrer Untertanen. Daraus schöpfen sie schließlich ihre Steuereinkünfte und neue Rekruten. Ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen feilschen die neuen Landesherren skrupellos um Menschen und ziehen willkürlich die Grenzen – ein Beispiel dafür ist Ulm – Neu/Ulm- das ganze Gebiet war zuvor bayerisch.
Der neue Landesherr König Friedrich I. von Württemberg versteht es auch nicht, sich die Achtung und die Zuneigung seiner Untertanen zu erwerben, die er „wahrscheinlich nicht einmal suchte“, wie es in Belschners „Geschichte von Württemberg“ heißt. Der Söflinger Chronist bemerkt dazu auch nur kurz: „ Am 7.September wurde die Stadt Ulm, Söflingen und deren weitere Umgebung an das Königreich Württemberg übergeben“.
Dagegen ist in der Schultes -Chronik von Ulm für das Jahr 1810 zu lesen: „Der Frühling des Jahres brachte den Ulmern eine große und zunächst recht unangenehm empfundene Überraschung. Diese Nachricht wurde nicht mit freudigem Herzen aufgenommen, aber die Wirklichkeit zeigte sich noch schlimmer, als man befürchtet hatte.“ Weiter heißt es: „Die neue Veränderung wollte den Ulmern nicht behagen. Ihr Charakter und ihre Lebensweise neigte sich damals mehr der bayerischen als der württembergischen Art zu. Eine Vergleichung der beiderseitigen Landesherren, des so überaus einfachen und bürgerfreundlichen Maximilian und des streng aristokratischen Friedrich sprach auch nicht zu Gunsten des Letzteren. Dazu kamen große pekuniäre Verluste, welche von Monat zu Monat mehr hervortraten“.
Vermutlich ist die Stimmung in Söflingen ähnlich, denn Johannes Fraidel spricht zuvor noch vom „gnädigsten Landesfürsten Maximilian von Bayern“, während sein Sohn Leonhard, der die Chronik ab 1810 bis 1862 fortsetzt, jetzt nur noch von „unserem König von Württemberg“ schreibt.
Erneut treten Änderungen in Kraft: Das frühere Beichthaus und spätere bayerische Rentamt wird nun württembergisches Forstamt. Schlimmer für die zurückgekehrten Klarissen ist aber, dass jetzt ein gemeinsames Leben wie früher wegen der fehlenden wirtschaftlichen Grundlage nicht mehr möglich ist. Die Bayern hatten ja die Selbstständigkeit des Klosters zerstört. Zwar gewährt ihnen König Friedrich die Fortdauer der klösterlichen Gemeinschaft und setzt sogar eine Pension fest. Doch 1814 sollen sie wieder umziehen – erneut wird das Kloster für ein Lazarett benötigt. Einige Schwestern gehen in ein anderes Kloster, die meisten aber treten aus dem Söflinger Kloster aus. Sie gehen entweder zurück ins Elternhaus oder mieten sich in Privatunterkünften ein – das Ende der klösterlichen Gemeinschaft ist besiegelt.
Das „äußere“ Ende des Klosters erfolgt 1818: Der Konventsbau wird von Amts wegen verkauft und kurz darauf abgebrochen – 560 Jahre Geschichte sind zu Ende. Übrig bleiben nur die Kirche sowie das ehemalige Äbtissinnenhaus - das heutige Pfarrhaus - und das frühere Beichthaus, in dem heute Söflinger Vereine untergebracht sind. Söflingen bleibt dann bis 1905 selbstständig, dann wird es nach Ulm eingemeindet – aber dies ist eine andere Geschichte!
Otto Schempp (Quellen: J. Fraidel: „Söflinger Chronik“, D.A.Schultes: „Chronik von Ulm“, C.Belschner. „Geschichte von Württemberg“)
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Neues Schulzentrum in Söflingen
Bilder: Mayer
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Meinloh-Hauptschule mit Werkrealschule: Neuer Name. Das neu entstandene Schulzentrum hat nun den Namen „Schulzentrum Hochsträß/Außenstelle Söflingen“
Bis Anfang 1960 gab es in Söflingen eine getrennte Knaben - und Mädchen-Volksschule. Mit dem Weggang von Rektor Straub von der Mädchenschule als Schulleiter der neuen Adalbert-Stifter-Schule auf dem Eselsberg wurden dann beide Schulen zusammengelegt. Jetzt bekam die Schule auch einen neuen Namen: Meinloh-Schule. Bald mussten aber die Hauptschüler nach und nach entweder die Jörg-Syrlin-Hauptschule auf dem Kuhberg oder die Adalbert-Stifter-Schule auf dem Eselsberg besuchen, da Raummangel herrschte. Dadurch wurde die Meinloh-Schule allmählich eine reine Grundschule mit den Klassen 1 – 4.
Ende der 60er-Jahre wurde entlang der nördlichen Klostermauer ein Beton-Gebäudetrakt für die Michelsberg-Realschule gebaut. Diese war bis dahin im Lazarett auf dem Michelsberg untergebracht. Da diese Räumlichkeiten anderweitig benötigt wurden und außerdem viele Schüler aus Söflingen, vom Eselsberg und vom Kuhberg diese Schule besuchten, wurde als neuer Standort Söflingen gewählt.
Bald darauf ging die Michelsberg-Realschule auf im 2. Ulmer Modell, heute Anna-Essinger-Schulen. Im Frühjahr 1980 verließen die letzten Klassen des Modells Söflingen und zogen auf den Kuhberg. Jetzt begann die Hauptsanierung der Meinloh-Grundschule.
Am 1.5.1981 wurde die Jörg-Syrlin-Hauptschule aufgelöst und kam als Meinloh-Hauptschule nach Söflingen zurück. Rektor war bis 1991 Herr Robold, danach leitete Frau Konrektorin Schuch die Schule von 1992 bis 1997 kommissarisch und dann bis 2001 als Rektorin. Etwa 1992 war aus der Meinloh-Hauptschule die Meinloh-Hauptschule mit Werkrealschule geworden. Den Schülern wurde ab Kl.8 ein Zusatzunterricht angeboten, mit dem sie zusammen mit einem bestimmten Notendurchschnitt ins 10. Schuljahr wechseln und einen mittleren Bildungsabschluss erlangen konnten.
In den Jahren 2001 bis 2003 leitete Herr Konrektor Schmid die Schule alleine. In dieser Zeit wurde aus der Schule eine gebundene Ganztagesschule. Von 2003 bis 2009 war Frau Fritsch Rektorin. In den Jahren 2008 bis zum Zusammenschluss zur WRS Hochsträß/Söflingen leitete Herr Konrektor Schmid wieder alleine die Schule. Die neue Außenstelle umfasst im Moment die Klassen 5 – 10.
Mit Beginn des jetzigen Schuljahres traten einige Neuerungen in Kraft. Eine der wesentlichsten sind die zusätzlichen Fächerverbünde „Natur und Technik“, „Wirtschaftslehre und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“. Dafür entfällt der bisherige Z-Kurs. An seine Stelle rücken 10 Förderstunden, die über die Klassen 5 bis 9 verteilt sind.
Alle SchülerInnen müssen sich am Ende der Klasse 7 für einen dieser Fächerverbünde entscheiden, wobei es natürlich umfangreiche Entscheidungshilfen seitens der Schule gibt. Der Besuch ist dann bis Ende der Klasse 9 verpflichtend. Beim Übergang von Kl.9 nach Kl.10 ist dann ein Wechsel bei den dann an der Berufsschule unterrichteten Fächerverbünden möglich. Diese richten sich inhaltlich bereits auf die drei beruflichen Richtungen gewerblich-technisch, kaufmännisch und hauswirtschaftlich-sozial aus.
Wird dann der geforderte Notenschnitt von 3,0 aus diesen Fächern nicht erreicht, legen die SchülerInnen wie bisher die Hauptschulabschlussprüfung ab. Alle Anderen können die Klasse 10 der Werkrealschule (WRS) besuchen oder sogar nach Erfüllung eines von der Berufsschule bestimmten Notenschnittes an die zweijährige Berufsfachschule (BFS) wechseln. Deshalb deckt sich der Inhalt der Klasse 10 der WRS mit dem ersten Jahr der BFS. Nach dem Abschluss der WRS kann dann jede weiterführende Schulart von der Berufsschule bis zum beruflichen Gymnasium besucht werden, sofern die notenmäßigen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist nach der bestandenen WRS-Prüfung jemand mit seinem Notenschnitt nicht zufrieden, kann das zweite Jahr der BFS besucht werden. Umgekehrt kann nach Nichtbestehen der ersten Klasse der BFS zur Wiederholung an die WRS gewechselt werden.
Beide Schularten – Schulzentrum Hochsträß und Berufsschule – arbeiten dabei sowohl im fachlichen als auch im pädagogischen Teil der Ausbildung eng zusammen. Außerdem ist durch die Kooperation mit den Firmen „Praktiker“ und „Frangio“ sowie der Firma „MTU“ in Einsingen eine praxisnahe und berufsorientierte Ausbildung gewährleistet.
Eine zweite wesentliche Neuerung ist die Aufhebung der Schulbezirke. Erziehungsberechtigte können also wählen, an welcher Schule ihr Kind den Hauptschulabschluss bzw. den WRS-Abschluss macht. Eine Besonderheit der WRS-Hochsträß ist die Unterrichtung eines Wahlpflichtfaches in Einsingen an einem Nachmittag. Da die Stadt Ulm die Beförderungskosten übernimmt, entstehen keine finanziellen Belastungen. Außerdem ist es möglich, dass SchülerInnen mit einem besonderen Interesse für den Fußball an die Stammschule nach Einsingen wechseln und dort ein erhöhtes Sportangebot wahrnehmen können. Zudem gibt es in Einsingen zwei Kooperationsklassen der Gustav-Werner-Schule (Förderschule G), die eine praxisnahe Erfahrung im sozialpflegerischen Bereich ermöglichen. An der Außenstelle Söflingen findet sich weiterhin eine Vorbereitungsklasse für SchülerInnen aus anderen Ländern
In den Klassen 5 – 9 werden natürlich die bisherigen Fächer und Fächerverbünde auch weiterhin unterrichtet. Auch ist es wie bisher möglich, nach Klasse 5 bzw. 6 bei entsprechenden Voraussetzungen an eine Realschule zu wechseln. Der ebenfalls mögliche Wechsel an ein Gymnasium wird aber durch die veränderte Form dieser 8-jährigen Schulart mit zwei Fremdsprachen ab Klasse 5 deutlich erschwert.
Für spezielle Fragen stehen natürlich die LehrerInnen des Schulzentrums bzw. der Berufsschulen zur Verfügung.
Die Außenstelle Söflingen des Schulzentrums Hochsträß wird auch weiterhin ihr bewährtes pädagogisches, schulisches und schulklimatisches Konzept in Forderung und Förderung anbieten und ihre jahrzehntelange Erfahrung zum Wohle von SchülerInnen und Eltern einbringen.
Roland Schmid, Konrektor, Otto Schempp
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Bild: Mayer
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Neue Ideen braucht Sponsoren
Musik bringt bekanntlich Leben, und Musik fördert Kinder optimal. Musizierende Kinder und Jugendliche erhöhen ihre kognitive Leistungsfähigkeit, verbessern ihr Sozialverhalten, erbringen bessere schulische Leistungen, können Konzentrationsschwächen abbauen und entwickeln eine positive Lebenseinstellung. Eine musikalische Erziehung fördert die optimale Vernetzung der Gehirnhälften, und durch motorische Übungen werden komplexe Bewegungsabläufe geschult. Außerdem darf der gemeinsame Spaßfaktor nicht vergessen werden.
Daher will die Meinloh-GS die musikalische Erziehung vertiefen. Beginnend mit Klasse 1 wird von allen Erstklässlern der normale Musikunterricht mit Streichinstrumenten (Geigen) begleitet, so wie dies sonst z.B. mit dem Orff-Instrumentarium geschieht. Es wird „gezupft“ oder einfach „gefiedelt“. Dazu unterrichten zwei Lehrkräfte gemeinsam- die eine übt das „Singen“, während die andere sich mit dem „Spielen“ beschäftigt, wobei das eine mit dem anderen einhergeht.
In einer anderen Unterrichtsstunde verbleibt eine Hälfte der Klasse bei der Klassenlehrerin und erhält z.B. Deutsch oder Mathematik. Dies ermöglicht eine bessere Förderung des einzelnen Kindes. Die andere Hälfte der Klasse „macht Musik“ bei der Fachlehrerin. Nach der Hälfte der Unterrichtsstunde erfolgt der Wechsel der beiden Abteilungen.
Die Instrumente verbleiben in der Schule, es ist also kein Üben zu Hause nötig. Schließlich will die Schule keine Geigenvirtuosen ausbilden. Falls ein Kind aber das Geigenspielen erlernen möchte, kommt nach einer Anlaufzeit von zwei Jahren die Musikschule der Stadt Ulm im Rahmen einer Kooperation zum Unterricht an die Schule.
Fernziel ist die Anschaffung eines Klassensatzes von Geigen (22 Stück), so dass die ganze Schule und alle Kinder von Klasse 1 – 4 bedient werden können. Optimal wären natürlich dabei zwei Celli. Geplant sind auch gemeinsame Auftritte der „streichenden Schüler“ mit dem bereits bestehenden Schulorchester und dem Schulchor.
Da die Stadt Ulm sich bisher finanziell nicht engagiert hat, sucht die Schule dringend Sponsoren. Wie sehr die Idee aber bereits in Söflingen angekommen ist, zeigen die vielen Firmen und Privatpersonen, die bis jetzt den Kauf von 10 Geigen ermöglicht haben.
Spendenkonto:
Ulmer Volksbank, BLZ 630 901 00, Konto-Nr. 166 270 008
Kontoinhaber: Förderverein Meinloh-Grundschule
Verwendungszweck: Streicherklasse
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OB Gönner überreicht die Frau Sollich-Lang die Ehrengaben


Volle Konzentration
Bilder: Zitherverein
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Zitherverein Ulm - Söflingen
Begeisterndes Jubiläumskonzert
Am Samstag, 12. Juni 2010, erlebte das voll besetzte Ulmer Stadthaus ein Jubiläumskonzert der Extra-Klasse, das der Zitherverein Ulm-Söflingen gemeinsam mit dem Deutschen Zither-Musik-Bund veranstaltete.
OB Gönner ließ es sich nicht nehmen, mit launigen Worten dem Söflinger Zitherverein einen Scheck und die Plakette „Pro Musica“ der Bundesrepublik Deutschland zu überreichen. „Da der alte Bundespräsident abhanden gekommen und der neue noch nicht gewählt ist, fülle ich heute diese Lücke“, erklärte er dem schmunzelnden Publikum.
Die Zithermusik wird ja fälschlicher Weise mit dem Attribut volkstümlich-alpenländisch versehen. Dass die Zither aber eine ungeahnte Bandbreite an musikalischen Möglichkeiten bietet, wurde auf eindrucksvolle Weise und zur Begeisterung der Zuhörer demonstriert. Man hörte Musik aus dem Frühbarock und der Klassik bis hin zu Pop und Rock, manchmal begleitet von Gitarre, Celli, Bass, Geige oder Schlagzeug.
Eröffnet wurde das Konzert vom Zitherverein Ulm-Söflingen. Dirigent und Spieler Herwig Leiter verstand es hervorragend, seine Mitspieler mit ihrem technisch versierten Können einen Bogen vom venezianischen Meister des 16.Jh. Giovanni Gabrieli über W.A.Mozart bis hin zur Gegenwarts-Musik schlagen zu lassen.
Das Orchester des Zitherbundes Heidenheim unter Franz Walser sowie der Zitherverein Bavaria Augsburg mit ihrem Dirigenten Hans Gruber begeisterten mit bunten Melodienreigen und zeigten dabei ihr spielfreudiges Können.
Ein Augen- und Ohrenschmaus war das Orchester des Zitherclubs Oßweil. Die jungen SpielerInnen im rockigen Outfit zeigten unter der Leitung von Wolfram Breckle mit ihren elektronisch verstärkten Zithern ungeahnte Möglichkeiten. Rock´n Roll – Klassiker wie Chuck Berry oder Elvis Presley rissen die Zuhörer mit, ebenso Medleys aus „Herr der Ringe“ oder „Lord of the Dance“. Anhaltender Applaus zwang dann alle rund 70 Mitwirkenden des Jubiläumskonzertes auf die Bühne – verdienter Lohn für einen beeindruckenden musikalischen Abend.
Jahresfeier
Wann? Sa. 20.11.2010, 18.00 Uhr (Saalöffnung 17.30 Uhr)
Wo? Brauereigaststätte „Krone“, Söflingen
Bei der Jahresfeier des Zithervereins Ulm-Söflingen spielen das Vereinsorchester unter der Leitung von Herwig Leiter sowie vereinseigene Kleingruppen. Darüber hinaus zeigt die Söflinger Saitenmusik ihr Können. Der Eintritt ist frei.
Neue CD
Unter dem Titel „Zitherverein Ulm-Söflingen – Ein musikalisches Porträt“ hat der Verein eine CD mit einer reichhaltigen Auswahl seines gegenwärtigen Repertoires für Orchester, Duo-, Trio- und Quartettbesetzung produziert. Das Programm reicht von traditioneller Zither- und Volksmusik über ausgewählte Stücke aus dem Klassikbereich bis hin zu moderner populärer Musik.
Die CD kostet 10,- EUR (zzgl. etwaiger Versandkosten) und ist bei den Musikern des Zitherorchesters erhältlich, ferner in Söflingen bei Schreibwaren Grünvogel, Geschenkeladen Rothenbücher, Elektro Conrad, Bücher May und in Ulm im Buchladen Eichhorn.
Bestellungen können auch erfolgen unter:
Tel. 0731 / 38 39 98 (Sollich-Lang) oder unter der Homepage www.zitherverein-ulm-soeflingen.de
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Sechs erlebnisreiche Tage in der KinderSpielStadt
Auch in diesem Jahr, nunmehr zum zwölften Mal, haben wieder 120 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren das Leben in unserer KinderSpielStadt bestimmt.
Im Mittelpunkt stand für die Kinder der ganz normale Alltag einer Stadt. Sie suchten sich auf dem Arbeitsamt die verschiedensten Berufe zum Geldverdienen aus, z.B. Kellner, Apotheker, Handwerker oder Finanzbeamter. Nach der Arbeit wurden Steuern oder Schulden bezahlt, bevor das restliche Geld in der Musikkneipe oder für Süßigkeiten ausgegeben wurde. Unterstützt und begleitet wurden die Kinder von rund 50 Ehrenamtlichen. Neben dem Alltag sorgten ein Stadionlauf, Ausflüge zum Fußballtraining oder andere Aktivitäten für viel Bewegung.
Unsere Bürgermeisterin Luise (10 Jahre) die als erste Amtsträgerin wieder gewählt wurde, machte zusammen mit ihren drei Stadträten einen guten Job. Ein offenes Ohr fand sie bei ihrer „Amtskollegin“ Frau Mayer-Dölle, die ihr bei einem Besuch mit Rat und Tat zur Seite stand.
Einen umfassenden Bericht erfahren Sie unter http://juhu2010.blogspot.com/
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Söflinger Handel – und Gewerbe e.V.
17. Oktober Sonntags-Shoppen!
Der verkaufsoffene Sonntag am 17.10.2010 von 13 Uhr bis 17 Uhr findet nun bereits zum 6. Mal statt. Die vielen Besucher der letzten Jahre zeigen das Interesse an solchen Veranstaltungen, die von verschiedenen Firmen mit ihren Aktionen durchgeführt werden.
Bis Redaktionsschluss haben sich folgende Firmen angemeldet:
Schreibwaren Grünvogel
Gemeindeplatz 1, in Kooperation mit Autohaus Kreisser, Magirus-Deutz-Str.11
Alle Kunden nehmen an einer Verlosung für eine Probefahrt mit einem Audi Q 5 teil
Klosterhof-Apotheke
Gemeindeplatz 2, Glücksrad mit Kleingewinnen, Heißer Tee
Bettenhaus Haarer
Klosterhof 49
Fabbris Uhren-Schmuck
Kapellengasse 23, 10% auf Uhren, 15% auf Schmuck
easy take
Söflinger Str. 248, kostenlose Fußmassage
Optik Salzmann
Söflinger Str. 248, 111 Sonnenbrillen zum halben Preis
Sonnenbrillen-Fashion-Show, Live-Musik, kostenloser Sehtest, Würstlesbraterei
crasanova
Söflinger Str. 248, Modenschau mit Produkten der Firmen Wolford, Kunert, Triumpf u.a. sowie trendige Sonnenbrillen aus dem Hause Salzmann
Ulmer Volksbank
Neue Gasse 10
Knack den Tresor
ROCK'N WOLL
Söflinger Str. 214 20% Rabatt
Kosmetik Mendle
kleine Tagesfarm, Schlossergasse 24, Sonderrabatt auf alle Produkte, Schnupperkursmassage nach Voranmeldung, Vorstellung der Byonik-Lasermethode
Friseur Uhrle
Gemeindeplatz, kostenlose Kopfmassage
ChriLu Kreative Impressionen
Kapellengasse 31, Workshops - Anmeldung erbeten (Anfertigung von lustigen Igeln) Trendige Winter-Accessoirs mit Unterstützung selbst stricken, Vorführungen mit einem Spinnrad
Hogaka
Magirus-Deutz Str.5, Küchenreiben-Vorführung „Microplane"
Stein und Schmuck
Kapellengasse 28, diverse Sonderangebote
Schuhhaus Siegle
Söflinger Str. 194, 10% Rabatt
Haarer
Klosterhof, 10% auf Lampe-Berger-Produkte Raumluft-Parfüm-Luftverbesserer, 10% beim Kauf von Swissflex-Lattenroste mit Matratze
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In der Vorweihnachtszeit wird der HGV wie jedes Jahr wieder tätig. Zum Adventsbeginn wird in Zusammenarbeit mit der Freiw. Feuerwehr Söflingen die Beleuchtung des Baumes auf dem Gemeindeplatz angebracht.
Die Beleuchtung an der St. Leonhardskapelle konnte im letzten Jahr nicht in Betrieb genommen werden, da sie nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprach. Zur Zeit wird daran gearbeitet, eine neue Beleuchtung zu installieren.
An den Kosten beteiligen sich der HGV und die katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt. Dankenswerter Weise ging aus der Mitte der Söflinger Geschäftswelt eine namhafte Spende ein, es werden aber weitere Sponsoren gesucht. Schließlich soll das „Käppelle“ im Advent wieder hell erstrahlen.
Ab Dezember steht auf dem Gemeindeplatz auch wieder der Stand des HGV, an dem bis kurz vor Weihnachten von 16 Uhr bis 19 Uhr Glühwein, Schmalzbrote, Kinderpunsch und Lebkuchen verkauft werden. Ein Teil des Erlöses kommt Söflinger Jugendorganisationen zu Gute, die den Stand an bestimmten Tagen bewirtschaften. Ein anderer Teil wird für die Weihnachtsbeleuchtung an Kapelle und Baum benötigt.
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Programm zur Söflinger Kirchweih
Freitag, 15.10.2010
Ab 14.00 Uhr
Beim Söflinger Rathaus Anlieferung der Rüben für den Umzug der Kinder am Sonntagabend
Ab ca. 15.00 Uhr
Eröffnung der Stände auf dem Klosterhof, Imbiss und Getränke, Süßwaren, Kaffee und Kuchen, Kinderkarussell usw.
Ab 19.00 Uhr
Eröffnung des beheizten Rundzeltes der Sevelinger Bauza auf dem Klosterhof
Samstag, 16.10.2010
Im Forsthaus
VdK
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Blut- und Leberwurst, Kasseler, Wienerle, Leberkäse, Sauerkraut, Kartoffelsalat, Zwiebelkuchen, Suser, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art
Krippenverein
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Schaschliktopf, Kaffee und Kuchen, Hausmacher Vesper, Getränke aller Art. Wie jedes Jahr werden wieder verschiedene Bastelarbeiten zum Kauf angeboten
Liederkranz
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Suser, Zwiebelkuchen, Zeitbeerwein, Vesperteller, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art
Sa Musikunterhaltung mit den „Melodiens“
So Weißwurstfrühstück
Musikverein
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 14.00 – 22.00 Uhr
Vesperteller, Zwiebelkuchen, Suser, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art, Sa und So Alleinunterhalter
Im Don-Bosco-Heim
Fr 18.00 – 24.00 Uhr
Sa 12 Uhr-24 Uhr
So 10.30 Uhr-23 Uhr
Kassler mit Sauerkraut, Leberkäse, Kartoffelsalat, Gulaschsuppe, Wienerle, Debreziner, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art So Weißwurstfrühstück. Für Musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
Sonntag, 17.10.2010
Gottesdienst
10.30 Uhr Mariä Himmelfahrt
W.A.Mozart: Missa brevis in B-Dur, Chor, Orchester und Solisten. Leitung: Ivo Sauter
Verkaufsoffener Sonntag
13 Uhr – 17 Uhr
Rübengeisterumzug
18.30 Uhr
Die Söflinger Jugendfeuerwehr steckt Fackeln entlang der Blau. Musikalische Begleitung durch Fanfarencorps Ulm/Neu-Ulm.
Montag, 18.10.2010
Ausklang auf dem Klosterhof
13 Uhr – 22 Uhr
Familiennachmittag: Kinder erhalten bei Vorlage einer Ermäßigungskarte verbilligte Preise.
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Bild: BMELV/akz
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Mit einem bunten Speiseplan die biologische Vielfalt erhalten
Vielfalt schmeckt besser!
Dass Salat nicht immer grün ist, hat sich herumgesprochen: Lollo Rosso und Batavia erfreuen sich großer Beliebtheit. Dazu geraspelte Möhren und ein paar Tomatenscheiben – fertig ist der leckere Sommersalat! Aber welche Möhrensorte wurde da gerade klein geschnitten? Eine Rodelika, eine Purple Haze oder eine Duwicker Möhre? Und die Tomaten? Harzfeuer, Gelbes Birnchen oder Black Krim? Oder doch „einfach nur“ die bekannte orangefarbige Möhre und diese rote, runde Tomate, deren Namen man gar nicht kennt? Möhre ist nicht gleich Möhre und bei Tomaten können wir zwischen mehr als 2.000 Sorten auswählen. Es ist gerade diese Vielfalt, die abwechslungsreiche Geschmacksnoten und lang vergessene Gaumenfreuden in den Alltag bringt.
Aber nur, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher auch danach verlangen! Ob beim Brötchenkauf, beim Aussuchen von Fisch, bei der Wahl des Steaks für den Grillabend – überall können wir mitbestimmen, wie vielfältig wir essen und leben wollen. Diese Vielfalt hat weltweit stark abgenommen: Heutzutage werden nur mit Weizen, Reis und Mais 50 Prozent des Kalorienbedarfs der Weltbevölkerung gedeckt.
Wo bleiben Hirse, Dinkel, Emmer und Einkorn? Knapp 30.000 Pflanzenarten auf der Erde sind essbar – aber nur 150 werden für die menschliche Ernährung verwendet. So droht die biologische Vielfalt immer weiter zu verschwinden – und damit auch eine Fülle von Geschmack und Farbe, von Überraschung und Genuss. Warum also nicht mal etwas Neues wagen und statt der immer gleichen Apfelsorte einmal eine Ananasrenette oder Rheinische Schafsnase probieren? In jeder Region gibt es typische Obst- und Gemüsesorten, die dort heimisch sind und das oft schon seit Generationen. Heimische und saisonale Produkte bringen nicht nur geschmacklich Vorteile: Sie wachsen da, wo sie schon immer gewachsen sind, optimal angepasst an Klima und Boden. Hier ist jeder Einzelne gefragt: Jeder kann als Verbraucher darüber entscheiden, wie viel biologische Vielfalt er wirklich nutzt – und somit erhält. Wo Vielfalt in der eigenen Umgebung zu finden ist, das kann man auf der Internetseite www.hier-waechst-vielfalt.de nachsehen. Die Seite der Initiative „Biologische Vielfalt schützen und nutzen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert umfassend über die Erhaltung und Nutzung biologischer Vielfalt im Alltag.
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Bei einer Weinverkostung sollte der Rebensaft von hoher Qualität sein. Ein wichtiger Indikator hierfür ist beispielsweise der Naturkorken als Verschluss.
Bild: txn
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Die fünf größten Wein-Irrtümer
Im Wein liegt die Wahrheit, aber die Wahrheit über Wein ist nur schwer herauszufinden. Fünf der größten Irrtümer halten sich beständig, lassen sich aber gut begründet aufklären.
1) Naturkorken muss keine Schuld daran haben, wenn der Wein muffig schmeckt. Ursache derartiger Fehltöne im Wein kann zum Beispiel die Substanz TCA sein. Eine Studie der Fachhochschule Geisenheim ergab, dass Korken zwar mit diesem Stoff durchsetzt sein können, aber auch bei Weinen mit alternativen Verschlüssen zum Beispiel aus Plastik wurden Fehltöne festgestellt. Sie können unter anderem von Holzfässern oder -paletten stammen.
Generell gilt der Naturkorken laut einer Studie der Universität Mannheim als beliebteste Verschlussart für Weinflaschen. Als 100 Prozent natürliches Produkt ist er von hochwertiger Qualität und zudem ökologischer als seine Alternativen.
2) Dass Rotwein bei Zimmertemperatur serviert wird, war einmal aktuell: Als es keine Zentralheizung gab und die übliche Raumtemperatur bei 17° bis 18° C lag, schmeckte er gut, weil sich das Bukett bei 14° bis 18° C entfaltet. Heute jedoch liegt die Raumtemperatur bei rund 22° C, so dass Rotweine eher süß und alkoholisch schmecken können.
3) Beim nächsten Rotweinfleck kann das Salzfass im Schrank bleiben: Tests der Universität Kalifornien ergaben, dass eine Mischung aus Flüssigseife und Wasserstoffperoxid am besten hilft. Das Bestreuen mit Salz brachte gar nichts.
4) Käse und Rotwein gehören nicht zwingend zusammen, denn auch würzig-aromatische Weißweine passen sehr gut. Vor allem bei Ziegen- und Hartkäse ist es oft sogar leichter, einen stimmigen Weißwein auszuwählen.
5) Zwar gehören einige französische Anbaugebiete zu den besten der Welt, deren einstige Vorreiterstellung ist jedoch passé. Spanien mit seiner Rioja-Produktion, Deutschland mit seinen einzigartigen Weißweinlagen oder Portugal mit großen Portweinen erzielen heute vergleichbare Qualität. Weitere Informationen unter www.natuerlichkork.de
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Bei widrigen Wetterverhältnissen im Herbst sollten Autofahrer ihre Fahrweise unbedingt anpassen und vor allem ausreichend Abstand zum Vordermann lassen.
Bild: djd/HDI Gerling
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Im Herbst ist besondere Vorsicht angebracht
Augen auf im Straßenverkehr
Auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen ist es im Herbst schnell passiert: Man will in einer Gefahrensituation bremsen und kommt ins Rutschen. Schuld daran ist oft genug nasses Laub auf den Straßen. „Zusammen mit Regen bildet es einen rutschigen Film auf den Straßen, der wie Schmierseife wirken kann“, warnt Dierk Engelke, Leiter der Kfz-Schadenabteilung beim Versicherer HDI-Gerling.
Dieselbe Gefahr besteht auch für Radfahrer und Fußgänger. Im Herbst ist der Hauseigentümer verpflichtet, den Gehweg regelmäßig von heruntergefallenen Blättern zu reinigen, damit das Unfallrisiko verringert wird. Bei vermietetem Wohnraum kann diese Pflicht auf den Mieter übertragen werden. Sollte jemand ausrutschen und sich Knochenbrüche oder Prellungen auf einem ungeräumten Gehweg zuziehen, drohen Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen. In diesen Fällen springt eine Privathaftpflichtversicherung ein. Sie reguliert berechtigte Ansprüche und weist unberechtigte ab. Notfalls vor Gericht.
Neben Gefahren durch Laub muss im Herbst auch verstärkt mit Nebelbildung gerechnet werden. Wenn ein Autofahrer in eine Nebelwand gerät, sollte er unbedingt seine Fahrweise anpassen und ausreichend Abstand zum Vordermann lassen. Dierk Engelke: „Die Nebelschlussleuchte darf aber erst ab einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden, sonst könnte der nachfolgende Verkehr geblendet werden.“
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Beschlagene Scheiben sind schnell wieder frei: Eine Klimaanlage erhöht in der kalten Jahreszeit nicht nur den Komfort, sondern auch die Fahrsicherheit.
Bild: Waeco/rbr
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Auch in den dunklen Monaten nutzen:
Bei feuchtem Wetter haben Autofahrer oft Startschwierigkeiten: Die Innenscheiben sind beschlagen und müssen freigewischt werden. Wer eine Klimaanlage an Bord hat, ist jetzt klar im Vorteil, denn die Innenraumluft wird schnell entfeuchtet. Freie Rundumsicht in kürzester Zeit ist gewährleistet.
Grundsätzlich muss zwischen automatischen und manuellen Klimaanlagen unterschieden werden. Bei der Klimaautomatik wird die Temperatursteuerung im Innenraum selbstständig über Sensoren geregelt. Nach dem Start erfolgt sofort die volle Leistungsabgabe und in kurzer Zeit sind die Scheiben frei. Bei Fahrzeugen mit einer manuellen Klimaanlage sollte das Gebläse auf die Windschutzscheibe ausgerichtet sein und der Umluftschalter aktiviert werden. Wenn die Sicht frei ist, kann der Umluftschalter deaktiviert werden. Waeco, Spezialist für mobile Technik, weist darauf hin, dass der ganzjährige Betrieb der Klimaanlage auch im Hinblick auf deren Funktionsbereitschaft sinnvoll ist. Denn wenn die Klimaanlage eingeschaltet ist, erfolgt die Schmierung der sensiblen beweglichen Teile, insbesondere der Wellendichtung des Kompressors. Der porösen Aushärtung und damit dem Verlust von Kältemittel wird so wirkungsvoll vorgebeugt.
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Ob Reisemobil, Kleintransporter oder Pkw – wer mit seinem Dieselfahrzeug immer noch ohne Partikelfilter unterwegs ist, wird diverse deutsche Innenstädte demnächst zu Fuß besuchen müssen. Eigentlich überflüssig, denn es gibt mittlerweile für viele Fahrzeuge eine passende Lösung wie den City-Filter zum Nachrüsten.
Bild: HJS/rbr
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Diesel-Partikelfilter auch für Reisemobile
Freie Fahrt durch Nachrüsten
Mehr als 40 Städte haben Umweltzonen eingerichtet und weitere werden nachziehen. Fahrzeuge ohne grüne Plakette kommen dann nicht mehr ins Zentrum. Bei Verstößen drohen Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter sollten also umgehend nachgerüstet werden. Dies gilt auch für Reisemobile – denn wer sich eine eigene Wohnung auf Rädern zulegt, möchte das Wunschziel auch erreichen können. Als ideale Lösung für Pkw, Transporter und Wohnmobil überzeugt der TÜV-geprüfte und vom ADAC empfohlene City-Filter. Das mit dem deutschen Umweltpreis ausgezeichnete System von HJS reinigt sich kontinuierlich selbst und muss nicht gewartet werden. Weitere Vorteile: Alle City-Filter Systeme sind schnell einzubauen, steigern nicht den Dieselverbrauch und halten ein Fahrzeugleben lang.
Auch für Reisemobile und Gewerbefahrzeuge wird der Einbau durch den Staat belohnt, der für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht einen Bargeld-Zuschuss von 330 Euro gibt. Die Besitzer können sich dann nicht nur über freie Fahrt durch alle Umweltzonen freuen, sondern auch über den gestiegenen Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. Dieselhalter sollten die Nachrüstung allerdings umgehend in Angriff nehmen, denn der staatliche 330 Euro Zuschuss ist zeitlich begrenzt. Wer ab nächstem Jahr nachrüstet, muss die vollen Kosten selbst tragen.
rbr
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Eine Holzlasur nimmt die natürlich-schöne Patina der Holzfassade bereits vorweg
Nachwachsende Rohstoffe, allen voran Holz, liegen als Werkstoffe im und ums Haus im Trend. Holz ist wohngesund, ökologisch sinnvoll und sieht einfach gut aus. Wer seine Hausfassade im Rahmen einer Sanierung und Modernisierung mit Holz verkleidet, lässt das Eigenheim mit vergleichsweise geringem Aufwand in völlig neuem Licht erstrahlen.
Ein lebendiger Baustoff, der sein Aussehen verändert
Holz ist ein lebendiger Baustoff. Die Oberfläche einer unbehandelten Profilholz-Fassadenbekleidung verändert sich daher im Lauf der Jahre. Lichteinflüsse und die Wirkung von Regen, Eis und Schnee lassen die Oberfläche natürlich altern und geben ihr mit der Zeit eine silbrig-graue Erscheinung. Allerdings entwickelt sich das Erscheinungsbild dieser Vergrauung nicht einheitlich. Je nach Ausrichtung des Hauses sowie der Besonnung und anderer Witterungseinflüsse an den einzelnen Wandflächen sieht sie mehr oder weniger ungleichmäßig und fleckig aus. Der Vollholzspezialist Pinus beispielsweise bietet dafür jetzt eine Vergrauungslasur an.
Pinus Holzlasur sorgt für gleichmäßige Vergrauung
Diese Lasur nimmt die natürliche Vergrauung des unbehandelten Holzes vorweg. So geht die Holzlasur fließend und gleichmäßig in das bewitterte Silbergrau des exponierten Holzes über. Auf diese Weise bewahrt die Fassade selbst nach Jahren ein weitgehend gleichmäßiges Farbbild. Das gilt auch, wenn der Alterungsprozess in einem konstruktiv geschützten Bereich erfolgt, etwa unter einem Dachüberstand. Eine mit Vergrauungslasur behandelte Fassade muss zudem nie mehr nachgestrichen werden.
Vollholzprofile gibt es bereits fix und fertig mit der Vergrauungslasur vorbehandelt in verschiedenen Profilierungen (Informationen und Bezugsquellen: www.pinus.de). Zusammen mit ebenfalls vorgefertigten Unterkonstruktionen können damit auch Heimwerker ihrer Fassade einen neuen Look geben, der sich für viele Jahre sehen lassen kann.
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Etwa 30 Prozent der Heizenergie geht über alte, ungedämmte Dächer verloren – ein riesiges Einspar-Potenzial bei den Heizkosten allein durch Dachdämm-Maßnahmen. Was aber, wenn das oberste Geschoss bewohnt ist und das Dach trotzdem erneuert werden muss?
Mit einer Dachsanierung von außen bleibt der bewohnte Raum weitestgehend unbeeinträchtigt. Dabei wird die Dämmschicht von außen zwischen oder auf den Sparren verlegt. Hierfür bietet beispielsweise der Dämmstoff-Hersteller Isover ein perfekt abgestimmtes Programm, um das alte Dach auf einen energetisch modernen Standard zu bringen. Dank der sehr hohen Dämmleistung überzeugen die Mineralwolle-Dämmstoffe nicht nur mit effektivem Schutz vor winterlicher Kälte, sondern sperren im Sommer die Hitze aus und wirken schalldämmend. Für den beauftragten Handwerker wird die qualitative Dachsanierung von außen durch das aufeinander abgestimmte System einfach und sicher.
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Bild: djd/Engelbert Kötter
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Winterruhe ohne Störungen
Kübelpflanzen richtig pflegen
Sie sorgen im Sommer für mediterranes Ambiente auf Balkon und Terrasse. Doch in der kalten Jahreszeit müssen Hobbygärtner Zitronenbaum, Oleander, Begonien, Fuchsien und Co. in ein geschütztes Winterquartier bringen, um sich im kommenden Jahr wieder an ihrer Blütenpracht erfreuen zu können. Damit die grünen Schönheiten vital durch die frostreichen Monate kommen und unversehrt aus ihrem Winterschlaf erwachen, müssen Gartenfreunde einige Regeln beachten.
Achtung Ungeziefer
Die letzte Düngung der Pflanzen kann bis in den September hinein erfolgen, damit die Triebe noch genügend Zeit zum Ausreifen haben und ihr Wachstum langsam zur Ruhe kommen kann. Die Gartenschätze aus den südlichen Gefilden sollten jedoch nicht zu früh hereingeholt werden, denn dies fördert den Ungezieferbefall. Je länger die Pflanze draußen steht, desto mehr härtet sie ab. So vertragen Schönmalve und Zitronenbaum Temperaturen um null Grad Celsius, während Engelstrompete und Enzianbäumchen schon vor dem Frost in ihren Unterschlupf müssen. Sogar Temperaturen bis minus fünf Grad Celsius können Lorbeer oder Italienischem Schneeball nichts anhaben.
Hell und kühl
Zu groß gewordene Kübelpflanzen können Hobbygärtner etwas zurückschneiden. Am Oleander sollten sie die Knospenstände belassen, immergrüne um rund ein Drittel sowie stark wachsende Pflanzen um etwa die Hälfte einkürzen. Eingetrocknete und abgefallene Blätter sind gründlich zu entfernen, denn das abgestorbene Blattwerk könnte bereits von Pilzkrankheiten befallen sein, die sich dann auf die ganze Pflanze ausbreiten. Auch auf Schädlinge sollten Gartenfreunde ihre Schätze regelmäßig kontrollieren. Ideal ist ein heller, vor Zugluft geschützter Standort mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius wie beispielsweise ein Kleingewächshaus oder eine lichttransparente Freiland-Überwinterungshilfe. Fingerspitzengefühl ist beim Gießen gefragt, denn die Topfballen sollten zwar trocken gehalten werden, aber nicht vertrocknen. Daher genügt es, sie nur alle drei Wochen zu bewässern.
Das richtige Zusammenspiel
Laublose Pflanzen können auch in einem dunklen Keller überwintern, während grüne Licht brauchen. Je wärmer das Winterquartier ist, desto mehr Helligkeit benötigen die Kübelpflanzen, da in diesem Fall ihr Stoffwechsel nicht völlig zur Ruhe kommt. Das Zusammenspiel von falscher Raumtemperatur und Lichtmangel ist häufig schuld daran, dass die grünen Schönheiten in ihrem Winterschlaf absterben. Wenig falsch machen können Hobbygärtner mit Freiland-Überwinterungshilfen, die zudem den lästigen Abtransport in freigeräumte Winterquartiere ersparen.
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Rundum-Sicht auf die Flammen
Ein Kaminfeuer zu beobachten – entweder im Kaminofen oder bei einem in die Wand integrierten Heizkamin – ist eine faszinierende Angelegenheit und zieht jeden in seinen Bann. Aber es gibt noch Steigerungsmöglichkeiten. Eine zwei- oder gar dreidimensionale Sichtweise sorgt für ganz neue Blickwinkel und lässt das Feuer förmlich in den Raum treten. Perfektion ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann. Innovative Hersteller wie Spartherm bieten eine Vielzahl von Modellen, die entweder über Eck, abgerundet, mit Durchsicht von zwei Seiten oder mit einer dreiseitigen Scheibenfront die Rundum-Sicht ermöglichen und zusätzliche Perspektiven eröffnen. Durchsicht auf ganzer Linie bieten Feuerstellen, die frei im Raum stehen und von beiden Seiten eingesehen werden können. Vielseitige Emotionen – fast wie ein Aquarium – wecken die mit drei Sichtscheiben ausgestatteten Luxus-Modelle, welche eine besondere Herausforderung an die technische Konstruktion darstellen und der Ingenieurskunst das Höchste abverlangen.
„Unsere Brennzellen folgen einem einfachen Prinzip, das der französische Autor Antoine de Saint-Exupéry formuliert hat: Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann“, so Frank Rokossa, Geschäftsführer der Spartherm Feuerungstechnik GmbH. „Reduziert auf das Wesentliche, geprägt von Geradlinigkeit und zeitloser Eleganz folgt unser Produktprogramm diesem Leitspruch. Und zwar sowohl was die technische Ausstattung als auch das Design anbelangt.“
Spartherm produziert seit 1986 in der Manufaktur in Melle neben einer Vielzahl von Standardmodellen auch Maß- und Sonderanfertigungen und zählt heute zu den führenden Herstellern moderner Feuerstätten in Deutschland und Europa.
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Bilder: Villeroy & Boch
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Keramikspülen mit neuem Gesicht
Stilsicher, individuell und kunstfertig – die Keramikspülen von Villeroy & Boch machen Schluss mit dem „Einheitsdesign“ im Spülbereich: Statt auf silbergrauen Edelstahl setzen sie auf das Besondere und präsentieren exklusive Dekore mit hochwertiger Ornamentik, die mit viel Liebe zum Detail entwickelt wurden, getreu dem Motto: „Gib der Keramikspüle ein neues Gesicht“.
Renommierte Innenarchitekten und auch internationale Modedesigner setzen ornamentale Dekore zurzeit verstärkt als prägendes Ausdrucks- und Stilelement ein. Denn das sachliche, bisweilen sogar „cleane“ Design der 90er Jahre weicht zusehends einem sinnlichen, emotionalen Design. Dabei spielt die Ornamentik, die ihre Wurzeln im alten Orient hat, eine wichtige Rolle: äußerst dekorativ zieren florale und abstrakte Muster viele Werke der zeitgenössischen Kunst und Mode. Für die keramischen Küchenspülen hat Villeroy & Boch die edel-dezente Variante der Ornamentik gewählt: filigrane Muster und zurückhaltende Farbkombinationen in weißer Ton-in-Ton-Aus-führung, die mit matten und glänzenden Oberflächen spielen.
So ist das Dekor White Pearl die gelungene Übertragung der erfolgreichen Geschirrdekore Gray Pearl und Ivoire auf Küchenspülen. Das Ergebnis sind Keramikspülen, die logische Funktion mit ästhetischem Reiz verbinden. Zur Wahl stehen verschiedene Modelle der Erfolgsserie Subway in einem klaren, reduzierten Design und der Spülstein, der an Großmutters Zeiten erinnert. Warum sollte die Spüle nicht zum liebsten und kostbarsten Stück in der Küche werden? Ist sie doch der wichtigste Arbeitsbereich in der Küche. Über 60 Prozent der Zeit verbringt man mit Vorbereiten, Waschen und Schneiden an der Spüle. Hier werden die wichtigsten Arbeiten erledigt. Ein Grund mehr, sich diesen Platz so schön und individuell wie möglich zu gestalten. Bei den Subway-Spülen ist das Dekor auf der Hahnlochbank platziert, während beim klassischen Spülstein die Front dekoriert ist.
Das aktuelle Dekor White Pearl verleiht dem Spülplatz eine individuelle Optik und ist damit ideal für Menschen, die auch in der Küche ihren persönlichen Stil in Szene setzen wollen.
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