Söflinger Anzeiger 2009

Schwäbisches Verlagshaus Neu-Ulm

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Söflinger Anzeiger 2009

Söflinger Herbst-Anzeiger

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Söflinger Herbst-Anzeiger vom 10.10.2009
(PDF 13,6 MB)


Söflinger Anzeiger 2009

Söflinger Anzeiger 2009
gibt‘s auch dieses Jahr: Schminkecke der „Bauza“ im Klosterhof

Söflinger Anzeiger 2009
Kirchweih – Spaß und Unterhaltung für jung und alt

Söflinger Anzeiger 2009Rundzelt der „Bauza“ auf dem Klosterhof
Bilder: Bauza, Vorstadtverein, Mayer

Am 3. Oktober-Wochenende: Söflinger Kirchweih

Alter Brauch lässt Söflingen feiern

Entstehungsgeschichte
Der ursprüngliche Söflinger Kirchweihtermin war Anfang Mai gewesen. Er dürfte sich auf die Kapelle zu den Heiligen Jakobus und Laurentius bezogen haben, die bereits 1258 existierte. Der Ulmer Dominikanerpater Felix Fabri bezeichnete in seiner Beschreibung von Ulm aus den Jahren 1488/89 diese Kapelle als „sehr alt“ und vermutete, dass sie von Karl dem Großen (768 – 814) erbaut worden sei, der den heiligen Jakobus von Compostella hoch in Ehren gehalten habe. Der Brauch der Kirchweih ist schon 314 bezeugt. Seit dem 9. Jh. wurde der Jahrestag der Kirchweih mit einem Volksfest verbunden, weshalb die Kirchweih in jedem Ort zu einem anderen Datum gefeiert wurde und an keine Jahreszeit gebunden war.

Neue einheitliche Regelung
Mit dem Beginn der Neuzeit setzte sich aber die Tendenz zu einem für alle Kirchen eines Bistums geltenden gemeinsamen Weihe-Tag durch. Gründe dafür gab es vielerlei:

die Kirchweih war oft zu einem Jahrmarktspaß mit „häufigen Ausschweifungen“ ausgeartet, die Bauern sollten während der schönen Jahreszeit ihrer Arbeit nachgehen und nicht durch Feiern abgehalten werden, und die Aufklärer des 18. Jh. riefen nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen nach einer Vereinheitlichung der Kirchweihtermine.
Hinzu kamen die Folgen der Napoleonischen Kriege: die Säkularisation brachte eine umwälzende Gebietsänderung. So wurde z.B. Söflingen im September 1802 von Bayern okkupiert. Die neuen weltlichen Herrscher – die Bayern ebenso wie später die Württemberger, denen 1810 Söflingen wieder zugeschlagen wurde – verlegten die althergebrachten Kirchweihtermine auf ein gemeinsames Datum.
Schließlich wurde 1828 mit der endgültigen Einrichtung der neuen Diözese Rottenburg der Kirchweihtag allgemein auf den 14. Oktober festgelegt. Fällt dieser Tag auf keinen Sonntag, so muss bis zum nächstfolgenden Sonntag gewartet werden.

Berichte zur Kirchweih aus der Söflinger Fraidel-Chronik
Die erste und zugleich letzte Erwähnung des alten Söflinger Kirchweihtermins findet sich in der Fraidelschen Chronik unter dem Jahr 1803: „Am Kirchweihsamstag (7. Mai) hatte es ein Donnerwetter gegeben, bei welchem es Steine (Hagelkörner) gab wie Welschnüsse. Es war der erste warme Tag. Denn vorher war es schon bei vier Wochen immer nass und kalt.“
Doch bereits im November desselben Jahres berichtet der Chronist: „Am Sonntag vor Martini wurde aus dem Kurfürstlichen Regierungsblatt auf der Kanzel folgendes abgelesen und verkündet: Auch das Kirchweihfest wurde auf den dritten Sonntag im Oktober verlegt.“

Im Jahr 1804 schreibt Fraidel: „Dieses Jahr war hier zum ersten Mal das Fest der Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober.“ Ein Jahr später, an Kirchweih 1805, berichtet Fraidel über ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung: „Am 20. Oktober, also am Fest unserer Kirchweih, nämlich am dritten Sonntag im Oktober, wurde die Österreichische Armee unter General Mack desarmiert (entwaffnet) und Kriegsgefangene gemacht. Es stellte wahrhaftig ein militärisches Schauspiel dar. Ich habe es selbst mit angesehen.“

Erinnerungen
Über Ältere Söflinger können sich noch gut an die frühere Kirchweih erinnern. Zunächst festete man nur in der Schlößlesgasse, doch bereits einige Jahre vor dem 2. Weltkrieg wurde auch der Klosterhof mit einbezogen. Danach blieb man ausschließlich dort.
Früher ging es an Kirchweih in den Söflinger Gasthäusern hoch her, und in den Sälen vom „Kreuz“, „Lamm“ (Schlößle) und „Ochsen“ wurde das Tanzbein geschwungen. Hier waren besonders viele Soldaten anzutreffen- Ulm war ja eine bedeutende Garnisonsstadt. Die Gassen und der Klosterhof waren voller Menschen, die sich an Kinder- und Kettenkarussell, Schiffschaukel, Guckkasten und Schießbude vergnügten und sich vor den Ständen mit Süßigkeiten und Waren aller Art drängten. Deshalb „verzogen“ sich viele Söflinger an Kirchweih nach Ermingen und Grimmelfingen.
Dafür machten dann die Söflinger Handwerker am Kirchweihmontag frei – jetzt konnten sie ungeniert festen!

Neues Gesicht
1985 band der Vorstadtverein mit Hans Anger an der Spitze die Vereine mit in die Gestaltung der Kirchweih ein. Sie beteiligten sich mit eigenen Ständen, und nach dem sonntäglichen Kirchgang gab es im Klosterhof vor dem Rathaus ein Platzkonzert. Treffpunkt war damals auch der erste „Besen“ im 1998 abgerissenen Spritzenhaus (die Feuerwehr war aber schon 1995 ins neue Gerätehaus in der Einsteinstraße umgezogen). Bald folgten weitere „Besen“ der verschiedenen Vereine im Forsthaus oder im „Don-Bosco“. Bis heute bieten diese Besenwirtschaften Kirchweihspezialitäten an, und bei Tanz und Musik wird bis spät gefeiert. Nach einem alten verbrieften Recht dürfen die Söflinger am Sonntag ihre Geschäfte öffnen. Mit vielfältigen Veranstaltungen machen an diesem verkaufsoffenen Sonntag die Geschäftsleute mit dem Söflinger Handel- und Gewerbeverein an der Spitze auf sich aufmerksam.
Eine besondere Attraktion war und ist bis heute auch der Rübengeisterumzug der Kinder – die Söflinger Kirchweih lebt also allen Unkenrufen zum Trotz!

Programm zur Söflinger Kirchweih

Freitag, 16.10.2009

Ab 14.00 Uhr
Beim Söflinger Rathaus Anlieferung der Rüben für den Umzug der Kinder am Sonntagabend

Ab ca. 15.00 Uhr
Eröffnung der Stände auf dem Klosterhof, Imbiss und Getränke, Süßwaren, Kaffee und Kuchen, Kinderkarussell usw.

Ab 19.00 Uhr
Eröffnung des beheizten Rundzeltes der Sevelinger Bauza auf dem Klosterhof

Samstag, 17.10.2009

Im Forsthaus

VdK
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Blut- und Leberwurst, Kasseler, Wienerle, Leberkäse, Sauerkraut, Kartoffelsalat, Zwiebelkuchen, Suser, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art

Krippenverein
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Schaschliktopf, Kaffee und Kuchen, Hausmacher Vesper, Getränke aller Art. Wie jedes Jahr werden wieder verschiedene Bastelarbeiten zum Kauf angeboten

Liederkranz
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 11.00 – 22.00 Uhr
Suser, Zwiebelkuchen, Zeitbeerwein, Vesperteller, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art
Sa Musikunterhaltung mit den „Melodiens“
So Weißwurstfrühstück

Musikverein
Sa 15.00 – 24.00 Uhr
So 14.00 – 22.00 Uhr
Vesperteller, Zwiebelkuchen, Suser, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art, Sa und So Alleinunterhalter


Im Don-Bosco-Heim

Fr 18.00 – 24.00 Uhr
Sa 12 Uhr-24 Uhr
So 10.30 Uhr-23 Uhr
Kassler mit Sauerkraut, Leberkäse, Kartoffelsalat, Gulaschsuppe,

Wienerle, Debreziner, Kaffee und Kuchen, Getränke aller Art So Weißwurstfrühstück
Für Musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Sonntag, 18.10.2009

Gottesdienst
10.30 Uhr Mariä Himmelfahrt
Joseph Haydn: Orchestermesse B-Dur, Chor, Orchester und Solisten, Leitung Ivo Sauter

13 Uhr – 17 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag

18.30 Uhr
Rübengeisterumzug
Die Söflinger Jugendfeuerwehr steckt Fackeln entlang der Blau. Musikalische Begleitung durch Fanfarencorps Ulm/Neu-Ulm.

Montag, 19.10.2009

13 Uhr – 22 Uhr
Ausklang auf dem Klosterhof
Familiennachmittag: Kinder erhalten bei Vorlage einer Ermäßigungskarte verbilligte Preise.

Otto Schempp


Söflinger Anzeiger 2009
Zu unseren Bildern: Musik und Bewegung perfekt präsentiert von Leistungsgruppen des Ulmer Turngaus
Bilder: Turngau Ulm

Schwäbische Revue

150 Jahre Leidenschaft

Zum 8. Mal präsentiert der Turngau Ulm im Großen Saal des Ulmer Theaters seine Matinee der Bewegung. Es werden wieder zwei Vorstellungen angeboten, um die bekannt große Kartennachfrage befriedigen zu können: Sonntag, 25. Oktober 2009, 11 Uhr und 15 Uhr.
Diese Matinee der Bewegung ist Teil einer Reihe vor herausragenden Veranstaltungen im Turngau Ulm zu dessen 150jährigem Bestehen (s. auch Söflinger Anzeiger vom Juni 2009).

Kleine und große Persönlichkeiten der Turngau-Vereine präsentieren sich im anspruchsvollen Ambiente des Ulmer Theaters.
Ausgewählte Vorführ- und Leistungsgruppen aus den Vereinen des Turngaus Ulm zeigen die vielfältige Bewegungswelt in Sport, Gymnastik, Turnen und Tanz. Von der TSG Söflingen stehen „Projazzo“, die Männergruppe und das Leistungszentrum für Rhythmische Sportgymnastik auf der Bühne. Überhaupt sind Söflinger/innen maßgeblich an dieser Veranstaltung beteiligt: Regie und Choreographie der insgesamt 90minütigen Show mit 160 Teilnehmern/innen liegen wieder in den bewährten Händen von Petra Weber und ihrem Team von der TSG Söflingen. Durch das Programm wird Martin Ansbacher in seiner unverkennbaren Art führen.

Vorverkaufsstellen:
Theaterkasse Ulm Tel. 161 - 4444
Geschäftsstelle Turngau Ulm, Bleichstr.26, Tel. 6022077.

Otto Schempp

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Söflinger Anzeiger

Er sorgt für musikalische Unterhaltung:

Harmonika-Verein Söflingen e.V.

Die Akkordeon-Sparte des Harmonikavereins veranstaltete im Frühjahr ihr erstes Kirchenkonzert in Mariä Himmelfahrt in Söflingen. Sowohl das Ensemble unter Dietmar Schaber als auch das Orchester unter Manfred Reistle begeisterten mit ihrer anspruchsvollen Musik von der Barockzeit bis zur Gegenwart Zuhörer und Presse gleichermaßen. Im Juni und Juli zeigte sich das Akkordeon-Orchester dann von seiner unterhaltsamen Seite. In den Neu-Umer Glacis-Anlagen fand ein gemeinsames Konzert mit der Chorgemeinschaft Finningen statt. Bei strahlendem Sonnenschein spielte sich das Orchester mit Tangomusik und viel Swing in die Herzen der Zuhörer. Denselben Erfolg erzielte das Orchester beim jährlichen Konzert im Rahmen der Serenaden-Konzerte während der Schwörwoche auf dem Ulmer Fischerplätzle, bei dem es die Zuhörer mit einer Mischung aus Tango-, Pop- und Filmmusik sowie Musical-Melodien in seinen Bann zog. Das Mundharmonika-Orchester spielte in diesem Jahr im Elisa-Seniorenstift, im Alten- und Pflegeheim Wiblingen und beim Sommerfest des DRK in der Gaststätte Teutonia in der Friedrichsau. Die Gäste waren nicht nur begeistert, sondern wunderten sich auch, dass mit der Mundharmonika auch klassische und konzertante Musik gespielt werden kann.

Mundharmonika-Trio in der Weißenhorner Stadthalle
Für eine Aktion der Augsburger Zeitung ähnlich der Aktion 100.000
der SWP war das Trio aktiv, und bei einem Seniorennachmittag in Donaustetten freuten sich die zahlreichen Gäste über das Können der Mundharmonika-Virtuosen. Der Gesamtverein sorgte Anfang Juni auf dem Söflinger Wochenmarkt für das leibliche Wohl der Besucher. Zu Kaffee und selbst gebackenen leckeren Kuchen gab es unterhaltsame Akkordeon-Livemusik zu hören.

Vorschau: 22. 11. 09: Jahreskonzert
Als Höhepunkt des erfolgreichen Jahres findet am 22.11.09 das Jahreskonzert im Ulmer Bräustüble statt. Beginn ist um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr). Das Akkordeon-Orchester unter Manfred Reistle wird uns z.B. mit Simin & Garfunkel in Concert sein großes Können zeigen, und das Akkordeon-Ensemble unter Dietmar Schaber führt uns u.a. mit einem span. Walzer und Granada in südliche Gefilde. Das Mundharmonika-Orchester unter Karl-Heinz Pappler spielt neben den Kusswalzer und dem Lied der Steppe ein Potpourri bekannter amerikanischer Volksweisen, und das Mundharmonika-Trio beweist mit Malaga oder dem Säbeltanz von Khatchaturian seine außerordentliche Virtuosität.

Eugen Bezler

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verkaufsoffener Sonntag in Söflingen –
Magnet für zahlreiche
Besucher aus Ulm, Neu-Ulm und Umgebung

Söflinger Anzeiger 2009
rund um den Gemeindeplatz – reges Treiben
Bilder: Salzmann Optik

Der HGV lädt am 18.10. zum Sonntags-Shoppen ein

Söflinger Handel- und Gewerbe e.V.

Der verkaufsoffene Sonntag am 18.10.2009 von 13 – 17 Uhr findet nun bereits zum 5. Mal statt. Die vielen Besucher der letzten Jahre zeigen das Interesse an solchen Veranstaltungen, die von verschiedenen Firmen mit ihren Aktionen durchgeführt werden. Bis Redaktionsschluss haben sich folgende Firmen angemeldet:

1.Klosterhof-ApothekeGemeindeplatz 2,
Glücksrad, Zitrone heiß/kalt je nach Witterung

2. Fabbris Uhren+Schmuck Kapellengasse 23
15 % auf alles außer Reparaturen

3.Lerntreff Söflingen Neue Gasse 1/1

4.Brillen-Willhelm Schlossergasse 1
kostenloser Computer-Sehtest, Gewinnspiel, attraktive Sonderpreise bei Sonnenbrillen

5.Kosmetik Mendle – kleine Tagesfarm, Schlossergasse 24
15% auf alle Düfte
10% auf alle Pflegecremen
10% auf Wimpernverlängerung und Verdichtung

6.Schreibwaren Grünvogel Gemeindeplatz 1
20% auf Schulsachen

7.Allianz Ried+Scheiffele Neue Gasse 20
kostenlose Fahrzeugbewertung, Gewinnspiel, Neuberechnung Ihrer KFZ-Versicherung – ist
das Angebot nicht günstiger als das bisherige, nehmen Sie an unserer Verlosung teil

8.Hogaka, Magirus-Deutz-Str.5
herbstliche Dekoration, schön gedeckter Tisch

9.Optik Salzmann, Söflinger Str. 248, Tombola zum 10jährigen Bestehen mit Preisen im
Gesamtwert von über 3 000 EUR, Preis-Party im Rotstift-Bezirk, Sonderpreise auf Sonnenbrillen
und Zeiss-Markengläser

10.Ulmer Volksbank, Neue Gasse 10
Knack den Tresor

11.Autohaus Kreisser Magirus-Deutz-Str.11

12.Spielwaren Utz Kapellengasse 9

13.St.Leonhard-Apotheke Weihgasse 3,
Teeausschank mit leckerem Yogitee, frisches Popcorn für Groß und Klein
Außerdem gibt es ein Gewinnspiel des HGV mit attraktiven Preisen wie Einkaufsgutscheinen,
Sachpreisen usw.


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Rainer Baechelen präsentiert stolz seine Urkunde
Bild: Salzmann Optik

Rainer Baechelen von Optik Salzmann

Erneute Auszeichnung

Auch in diesem Jahr hat Augenoptikermeister Rainer Baechelen mit seinem Team die Auszeichnung „1a-Augenoptiker“ entgegennehmen dürfen. Diese Auszeichnung steht für einen sehr hohen Leistungsstandard im Bereich der Augenoptik. Dazu zählt neben der bedarfsorientierten und sehr individuellen Beratung auch die Qualität der Produkte sowie die Kundenzufriedenheit. Erreicht wird dies zum einen durch das qualifizierte Team, das sich durch regelmäßige Fortbildungen immer am Puls der Zeit bewegt, und zum andern durch die eigene Fachwerkstatt im Haus. Diese Auszeichnung bekommt man nur dann verliehen, wenn die Kunden den angebotenen Service, die Fachlichkeit und die Qualität als sehr positiv bewerten. Zu dem umfassenden ausgezeichneten Leistungsangebot zählen u.a. das exakte Messen der Sehstärke, die Kontaktlinsenanpassung und -kontrolle, eine große Auswahl modischer und klassischer Brillenfassungen, vergrößernde Sehhilfen, Führerscheintests, eine Brillen-Finanzierung, Verträglichkeitsgarantien sowie der Bereich „Sportoptik“. Rainer Baechelen und sein Team bedankt sich ganz herzlich bei allen zufriedenen Kunden, ohne die es keine Auszeichnung gegeben hätte- „Kundenlob, Treue und Weiterempfehlung ist das größte Kompliment, das wir erfahren dürfen und das uns jeden Tag in unserem Tun bestätigt“.


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Foto: Horcher

HGV für Söflingen

Adventsaktivitäten

In der Vorweihnachtszeit wird der HGV wie jedes Jahr wiederum tätig. Zum Adventsbeginn wird in Zusammenarbeit mit der Freiw. Feuerwehr Söflingen die Beleuchtung des Baumes auf dem Gemeindeplatz sowie an der St. Leonhards-Kapelle angebracht. In der Woche vor Nikolaus können Kinder bei der Fa. Grünvogel einen leeren Stiefel abgeben. Dieser muss mit dem Namen gekennzeichnet sein. Der Nikolaus füllt dann diese Stiefel und verteilt sie zusammen mit dem Knecht Rupprecht auf dem Gemeindeplatz. Ab dem 1. 12. steht auf dem Gemeindeplatz ein neuer, größerer Stand, an dem bis kurz vor Weihnachten von 16-19 Uhr Glühwein, Schmalzbrote, Kinderpunsch und Lebkuchen verkauft werden. Ein Teil des Erlöses kommt Söflinger Jugendorganisationen zu Gute, die an bestimmten Tagen den Stand bewirtschaften. Ein anderer Teil wird für die Erhaltung der Weihnachtsbeleuchtung an Kapelle und Baum benötigt.

Otto Schempp


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Musikverein Söflingen / Stadtkapelle Ulm in den historischen Stadt-Soldaten-Uniformen aus dem 18. Jahrhundert

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Nachwuchsorchester in Aktion
Bilder: Grafl

Musikverein Söflingen / Stadtkapelle Ulm

Schwer aktiv

Im Juli gab es nach nur einem Auftritt im Juni bei den „Schwäbischen Theatertagen“ im Meinloh-Forum ein volles Programm:

Ulmer Fischerstechen
Wie viele Male zuvor nahm auch die Stadtkapelle wieder in den historischen Stadtsoldatenuniformen aus dem 18. Jh. teil. An den beiden Vormittagen des 12. und 19. Juli zogen die Musiker mit den Angehörigen der Schifferzunft als riesiger Tross durch die Altstadt. Später ging es dann zum Stechen an die Donau. Für die „Soldaten“ in den dicken Filzmänteln, Perücken und Hüten herrschten in diesem Jahr dank der kühlen Witterung und nur leichtem Regen angenehme Temperaturen. In der Regel heißt es nämlich: man wird immer nass – egal ob von außen oder von innen!

Schwörmontag
Wichtig für den Verein ist stets das Schwörwochenende auf dem Söflinger Klosterhof mit dem Sommernachtsfest am Samstag und dem Ausklang am Montag. Die zahlreichen Gäste wurden mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot verwöhnt. Die Einnahmen aus dem Losverkauf – Hauptpreis war eine Ballonfahrt – gehen gänzlich in die Nachwuchsförderung des Vereins. Vor der Sommerpause wurde bei einem Gartenfest für die aktiven und ehemaligen Musiker noch einmal gefeiert.

Nachwuchs / Neues Vororchester
Gleich nach den Ferien sorgten die Nachwuchsmusiker für die musikalische Umrahmung bei der Kunstpreisverleihung im Rahmen des Söflinger KUSS. Höchst erfreulich ist die Entwicklung im ganzen Jugendbereich Die vereinseigene Bläserschule geht mittlerweile in ihr drittes Jahr. Momentan nehmen rund 70 junge und erwachsene Auszubildende daran teil. Um dem unterschiedlichen Leistungsstand gerecht zu werden, gibt es nun, abgekoppelt vom Nachwuchsorchester, eine neues Vororchester. Die Leitung hat Franco Hänle, Dirigent der Stadtkapelle, übernommen.

Kirchweih 17./18.10.
Auch dieses Fest in der Besenwirtschaft im 2. Stock des Forsthauses wird zu Gunsten der Söflinger Jugendmusik veranstaltet. (Näheres s. Programm Kirchweih S. 3)

Herbstkonzert
Wann? Samstag, 21. November 2009, 20.00 Uhr
Wo? Kornhaus Ulm
Solist ist der Altsaxophonist Benjamin Böttinger
Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Weitere Veranstaltungen
24. 10. Auftritt in Grimmelfingen (Nachwuchsorchester)
11.11. Martinsumzug, Meinloh-Forum (Nachwuchsorch.)
14.12. Ulmer Weihnachtsmarkt www.stadtkapelle-ulm.de
www.blaeserschule-soeflingen.de

Holger Grafl


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Sozialverband

Ortsverband Söflingen

Oktober 2009
Do. 08.10.
14.00 Uhr Handarbeit
17.00 Uhr Männerstammtisch
Sa. 10.10. 14.00 Uhr Allg. Treff
Sa. 17.10. 13.00 Uhr Kirchweih (VdK Besenwirtschaft)
So. 18.10. 11.00 Uhr Kirchweih (VdK Besenwirtschaft)
Do. 22.10. 14.00 Uhr Handarbeit
Sa. 31.10. 14.00 Uhr Allg.Treff

November 2009
Do. 05.11. 14.00 Uhr Handarbeit
Sa. 07.11. 14.00 Uhr Allg. Treff
So. 15.11.
Volkstrauertag
11.00 Uhr Feier auf dem Söflinger Friedhof
So. 29.11.
Advents- u. Jahresfeier
14.00 Uhr Pfarrheim
Harthauserstraße 36

Dezember 2009
Do. 03.12. 14.00 Uhr Handarbeit, Adventfeier
Sa. 12.12. 14.00 Uhr Allg. Treff, Adventfeier


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Kuhbergverein 1912 Ulm e.V.:

Termine

Terminvorschau 2009
Sa. 10.10.09 Burgfest im Kuhbergvereinsheim, Unterer Kuhberg 20
Do 15.10.09 Seniorenherbstfahrt: Esslingen und Rotenberg
Sa 07.11.09 Schwarz Weiss Gala Bräustüble Ulm
Sa 14.11.09 Vereinsheimtreff - Senioren
Fr 04.12.09 Nikolausfeier
Weitere Informationen bei Renate und Bernd Lambacher
0731/ 54353
Änderungen vorbehalten


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Unabhängige Wähler Söflingen weiter gestärkt

Die UWS berichtet

Bei den Gemeinderatswahlen am 7. Juni 2009 konnte die UWS ihre drei Ratssitze behaupten und ein gutes Ergebnis erzielen. Auf diesem Wege dankt die UWS nochmals allen Wählern. UWS – Stadtrat Reinhold Eichhorn wurde zum Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Ulms bestimmt – eine weitere Stärkung für Söflingen. Die UWS will aber auch über den Tellerrand hinausschauen und die Gebiete Eselsberg, Kuhberg sowie die Weststadt noch stärker mit einbeziehen. Vorgesehen sind Aktivitäten, bei denen weitere Kontakte geknüpft und gepflegt werden können. In Söflingen selbst ist ein seit Jahren ungelöstes Problem die Verkehrssituation. Nach Kontakten mit der Bauverwaltung, mit Ortsbegehungen und Info-Veranstaltungen soll ausgelotet werden, was längerfristig möglich und in Zeiten knapper Kassen finanzierbar ist. Um noch mehr Resonanz bei den Bürgern und Bürgerinnen zu erhalten – schon jetzt engagieren sich auch jüngere Menschen in der UWS – halten die Freien Wähler freitags von 17 Uhr – 18 Uhr im Büro von DAN e.V. im Klosterhof 4 eine Bürgersprechstunde ab – man kann also damit auch einen Wochenmarktbesuch verbinden.
Ihre UWS


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Der 1. Vorsitzende der TSG Walter Feucht überreicht Anna Eschenko (li.) den TSG-Kunstpreises. In der Mitte Anneliese Hofmann, die die Laudatio über die Künstlerin hielt.

Söflinger Anzeiger 2009
Märchenhafte Kinder aus dem Sportkindergarten spielen Dornröschen.
Bilder: TSG Söflingen

Erfolgreich generationenübergreifend:

23. Söflinger KUSS am 12./13. September

Die Elemente Kultur, Unterhaltung, Sport und Spiel für alle Generationen zusammenzuführen ist sicherlich nicht ganz einfach“, betonte der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner in seiner Rede zur Eröffnung des Söflinger KUSS. Der TSG Söflingen scheint das aber zu gelingen, der Erfolg des 23. Söflinger KUSS gibt dem Konzept Recht. Auch in diesem Jahr begann das Festwochenende mit einer Vernissage und der Kunstpreisverleihung an Anna Eschenko in der Erwin-Lander-Halle. In der Laudatio von Anneliese Hofmann wurde der Künstlerin bestätigt, dass sich „ihre Bilder selbst lobten“. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Nachwuchsorchester des Musikvereins Söflingen/Stadtkapelle Ulm. So waren auch neben der Kunstausstellung von Anna Eschenko Werke aus der Sammlung der Familie Kurt Deschler zu sehen. Ferner stellten die Kinder des Sportkindergartens ihre Kunstwerke im Gymnastikraum aus und auf der Terrasse waren Kunsthandwerkstände aufgebaut.

Aber der KUSS bestand eben nicht nur aus Kunst. So war auch für die Kinder allerhand geboten. Ob als Pirat oder Schmetterling - beim Kinderschminken zeigten sich die Kids mit bunt bemalten, fröhlichen Gesichtern. Sie
krabbelten im Kletter- und Balancierpark „Klettermax“ und in einer Spielstraße durch Reifen und bezwangen mit sichtlich viel Spaß und Bewegungsdrang zahlreiche Turngeräte. Am Sonntag gab es bei herrlichem Wetter sogar noch Ponyreiten und Christine Klawikowski brachte ihr Theater vom Bügelbrett für die Kleinsten mit.

Im Festzelt konnten die Besucher viel Unterhaltung genießen. Nach dem samstagmorgendlichen Auftakt von Ernie`s Swing und Dixielandband zeigten die Kinder des Sportkindergartens das Theaterstück Dornröschen. Am Samstagabend war das Duo SCHOOFSEGGL
mit schwäbischen Liedern und Comedy zu sehen. Tags darauf sorgte Lee Mayall`s saxmachine beim Weißwurstfrühschoppen für Stimmung im und außerhalb des Festzelts. Den Abschluss im Zelt lieferten die 17 Gruppen der TSG-Jugend. Tanzen, Kampfkunst, Turnen und die Rhythmische Sportgymnastik waren beim TSG-Kids-Live zu bestaunen. Sportlich betätigen konnte man sich im Fitness-Studio beim neuen Fitnessgerät POWER PLATE. Außerdem waren Wettspiele der Fußballer und Basketballer zu sehen sowie das Volleyball-Freizeit-Mixturnier in der ratiopharm Sporthalle.

„Es ist eine erstaunliche und sehr positive Bestätigung dessen, was wir vor 23 Jahren in Bewegung gesetzt haben. Sport ist nicht nur Bewegung, schwitzen und dann heimgehen. Es muss ein Ort sein, wo sich Generationen treffen“, sagte Walter Feucht. Herzlichen Dank zu sagen gilt allen Angestellten und Helfern der TSG, die ein tolles und abwechslungsreiches KUSS-Programm auf die Beine stellten und mit Bravour durchführten.

Terminkalender 2009
10./11. 10.09 Wintersportbörse
17.10.09 Aerobic-Event
26.-28.10.09 Dance-Camp
7. 11.09 TSG-Jahresfeier
21.11.09 Gesundheitssporttag

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Figuren-Schnitzen

Söflinger Anzeiger 2009
die Stallbauer bei der Arbeit

Söflinger Anzeiger 2009
der Krippenverein präsentiert im Forsthaus seine Arbeiten
Bilder: Krippenverein

Krippenverein Ulm-Söflingen / Neu-Ulm e.V.

Jetzt beginnt die Hochsaison

Rückblick

1.Die Schnitzkurse sind seit Juni abgeschlossen. Die Teilnehmer waren zwischen 20 und 80 Jahre alt und fertigten Familien, Hirten, Schafe und Ziegen. Einige Schnitzer hatten neu angefangen, andere hatten schon öfters teilgenommen und ihre bestehenden Krippen erweitert.

2.Seit Ende Juli laufen die Stallbaukurse. Die Krippenställe sind beinahe fertig, nun wird noch die Landschaft gestaltet. Danach kommen die nächsten Stallbauer an die Reihe. Diese Kurse dauern bis kurz vor Weihnachten.

3.m 5./6. September fuhren wir mit unseren Krippenfreunden aus Jettingen nach Stams/Tirol. An dieser Krippenwallfahrt nahmen ca. 1 400 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Liechtenstein teil. Anlässlich des 100jährigen Gründungsfestes der Tiroler Krippler findet dort eine Ausstellung mit ca. 180 Krippen statt. Am nächsten Tag bestaunten wir das neue Krippenmuseum im Stubaital.

4.Beim Blausteiner Herbst am 3./4. Oktober zeigten wir an einem Stand Bastelarbeiten, die das ganze Jahr über gefertigt wurden.

Vorschau

1.Kirchweih 17./18.Oktober (Näheres s. Programm zur Söflinger Kirchweih S. 3

2.Tag der offenen Tür am 29.11. (1.Adventssonntag) von 11 Uhr – 17 Uhr zeigt der Verein im Forsthaus im Klosterhof Krippenställe, Schnitzarbeiten, Krippenzubehör und sonstige verschiedene Bastelarbeiten.

3.In diesem Jahr werden wir noch verschiedene Krippenausstellungen besuchen: Ichenhausen, Augsburg und noch einmal Stams. Weitere Krippenbesuche sind für Januar vorgesehen.

Interessenten melden sich bitte unter Tel 07304 / 22 141 oder
0173 / 954 20 39.

Theresia Reischl


Söflinger Anzeiger 2009
die Narrenzunft Ulm bei der Probe

Söflinger Anzeiger 2009
die Akteure des diesjährigen Theaterstückes
Bilder: Narrenzunft

Narrenzunft Ulm e.V.

In der Meinloh-Halle gibt‘s wieder Theater

Die Narrenzunft Ulm e.V. – „s´Narrenbrettle“ lädt recht herzlich zu ihrer Aufführung in der Meinloh-Halle ein. Der Erlös wird in diesem Jahr dem „Aufschnaufhaus Ulm“ gespendet

Termine
Sa.07.11.2009 Einlass 18.00 Uhr Beginn 19.30 Uhr
Sa. 21.11.2009 Einlass 18.00 Uhr Beginn 19.30 Uhr
So. 22.11.2009 Einlass 14.00 Uhr Beginn 14.30 Uhr
Sa. 28.11.2009 Einlass 18.00 Uhr Beginn 19.30 Uhr

Eintritt : Erwachsene 6 EUR, Kinder und ermäßigt 4 EUR.
An allen Samstagabend-Veranstaltungen werden Bratwürste mit Kartoffelsalat, Grünem Salat und Semmeln für 5 EUR verkauft. An der Sonntagsveranstaltung gibt es Kaffee und Kuchen. Für Getränke ist gesorgt.

9-Personen-Theaterstück:
Lioba Michel und Anni Seidenspinner führen ein erfolgreiches Familienunternehmen – die Agentur „Leih dir einen Mann“.
Neben ihrem Star-Model vermieten sie ihre nicht mehr ganz taufrischen Ehemänner. Seit die drei Herren aber vor über 20 Jahren bei einem Auftrag in Hamburg über die Stränge geschlagen haben, stehen sie unter Kontrolle, so dass bei Einsätzen keine Gefahr von Frauenseite droht. Hinzu kommen die Querelen um die Hochzeit von Liobas Sohn mit der Tochter einer bekannten Wahrsagerin. Diese befragt bei allen Problemen die Karten, aber die Frage nach dem leiblichen Vater der Tochter bleibt unbeantwortet. Da liest sie in den Karten etwas, was alle in Aufruhr versetzt: der leibliche Vater der Tochter wird genau 12 Stunden nach dem Jawort seiner Tochter tot umfallen! Doch die „Nacht der Nächte“ nimmt ein völlig unerwartetes Ende und bringt gleichzeitig für einige Personen einen neuen Anfang.

Sandra Nieberle


Söflinger Anzeiger 2009

Foto: Mayer

Wir stellen vor – die neue Kindergartenleiterin Sonnenheim:

Karin Kratochwil

Seit Beginn des neuen Kindergarten-Jahres hat der kath. Kindergarten Sonnenheim an der Harthauser Str. 36
eine neue Leiterin: Karin Kratochwil. Sie ist Nachfolgerin von Maria Pickl, die in den Ruhestand getreten ist.

Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin an der Fachschule für Sozialpädagogik in Biberach war sie in verschiedenen Einrichtungen tätig, zuletzt 12 Jahre im kath. Kindergarten in Ulm-Eggingen. Parallel dazu konnte sie verschiedene Zusatzqualifikationen erwerben.
Vom ersten Tag an fühlte sie sich in Söflingen wohl. Mit den neuen Kolleginnen entwickelte sich rasch eine harmonische Zusammenarbeit, und die Eltern und vor allem die Kinder begegneten ihr natürlich etwas neugierig, aber sehr offen. Besonders freut sie sich über den großen Garten, der viele Bewegungsmöglichkeiten im Alltag erlaubt. Überhaupt legt sie Wert auf viel Bewegung, und da sie begeistert Gitarre spielt, wird Bewegung oft mit Live-Musik verbunden.
Andere Schwerpunkte sind die Bildungsarbeit, das langsame Sich-Lösen von zu Hause und das soziale Sich-Einfügen in die Gemeinschaft, so dass sich die Kinder wohl fühlen, sowie natürlich das „Leben“ der christlichen Werte. Wichtig ist ihr auch die Begegnung mit der Natur und das Kennenlernen von Flora und Fauna und das Staunen darüber.

Über allem steht für Kratochwil aber die Maxime: Die Stärken stärken und die Schwächen schwächen!

Otto Schempp


Söflinger Anzeiger 2009
Blick auf einen kleinen Teil des gepflegten Söflinger Friedhofs

Söflinger Anzeiger 2009
Aufgang zur Leichenhalle

Söflinger Anzeiger 2009
Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des ersten Weltkrieges
Bilder: Mayer

Eine wechselvolle Geschichte

Der Söflinger Friedhof

Vorgeschichte
Schon immer haben Kulturvölker ihre Toten bestattet und geehrt. Die Totenbestattung war in allen Zeiten mit einem Kult verbunden, der in mannigfachen Vorstellungen vom Jenseits wurzelt. So wurden auch in Söflingen Gräber aus früheren Zeiten gefunden, so z.B. ein alemannisches Einzelgrab in der Nähe des vormaligen röm. Gutshofes auf dem Hochsträß oder ein Frauengrab aus der Merowingerzeit beim früheren Krankenhaus, und auf dem Gebiet der Rudolf- und Pfarrer-Weser-Straße sogar ein Gräberfeld aus dem 6. und 7. Jh. In Ulm bestand schon ab dem 4.Jh. ein Gräberfeld südlich des Kienlesberges, das beim Bau der Eisenbahn entdeckt wurde. Diese Grabstätte endete aber um das Jahr 700. Sehr wahrscheinlich wurden dann die Toten aus Ulm und auch aus Söflingen auf dem Friedhof bei der Kirche „Über Feld“ begraben, die um 600 auf dem Gebiet des heutigen „Alten Friedhofs“ erbaut worden war. Die Söflinger bestatteten ihre Toten also jahrhundertelang in Ulm, dagegen fanden die Schwestern des Klarissenklosters und die Klosterbediensteten ihre letzte Ruhestätte auf dem Klosterfriedhof. Dieser lag auf dem Klostergelände auf dem Gebiet der heutigen Meinloh-Grundschule.

Die Folgen der Reformation
Im Verlauf der Reformation von 1517 bekannte sich die freie Reichsstadt Ulm 1530 durch Abstimmung der Zünfte und Patriziergeschlechter mit 1602 gegen 257 Stimmen zum neuen Glauben. Das Kloster Söflingen als Herrschaft über den Ort kämpfte aber erfolgreich um seine Unabhängigkeit und für die Beibehaltung des „alten“ Glaubens, und – die Söflinger wollten nicht mehr im nun ev. Ulm begraben sein! So wurden z.B. in den Jahren 1606 – 1626 über 100 Söflinger in der kath. Teilgemeinde Harthausen beerdigt.

Der Söflinger Friedhof
1626 schließlich wurde bei der St.Leonhards-Kapelle ein eigener Friedhof angelegt, auf dem aber nur Söflinger ihre letzte Ruhestätte finden durften. Heute werden dort auch Verstorbene aus anderen Stadtteilen beerdigt, wenn es deren letzter Wille war. Ursprünglich endete der Friedhof oberhalb der Kreuzigungsgruppe. Später wurde er immer wieder vergrößert – zunächst bis etwa zur Rudolfstraße und anfangs der 60er-Jahre bis zu einem Weg in Verlängerung der Pfarrer-Weser-Straße. Heute reicht der Friedhof nach der Vergrößerung Ende der 70er-Jahre noch weiter nach Süden. Doch zuvor- schon in den 20er-Jahren - gab es Überlegungen, einen Friedhof auf dem Oberen Kuhberg oder am Unteren Eselsberg anzulegen. 1960 gar wurde angedacht, den Friedhof ganz an den Maienwald zu verlegen; der seitherige Gottesacker könne dann eine Parkanlage werden. Diese Idee wurde aber 1970 endgültig aufgegeben.

Die Leichenhalle
Der Söflinger Friedhof besaß lange Zeit keine eigene Leichenhalle. Als dann 1908 in einem Zeitungsartikel auf diesen Missstand hingewiesen und schleunigst Abhilfe gefordert wurde – die Toten wurden auch in der warmen Jahreszeit bis zur Beisetzung in den Häusern aufgebahrt – konnte am 1.4.1911 eine Leichenhalle eingeweiht werden. Sie stand in Höhe der Straße „Bei den Quellen“. Heute befindet sich dort eine Rasenfläche.
Am 11.10.1980 wurde zur 75jährigen Eingemeindung Söflingens nach Ulm endlich eine neue größere Halle eingeweiht. Zudem wurden westlich davon Parkplätze angelegt.
1984 wurde auf Anregung des damaligen Mesners der kath. Kirchengemeinde Söflingen, Johann Maul, auf einem freistehenden Metallturm neben der Halle eine „Totenglocke“ angebracht, die er auf dem Speicher der St.Leonhards-Kapelle gefunden hatte. (Im Volksmund heißt sie übrigens „Maulschell“). Diese war während des 2.Weltkrieges auf den „Glockenfriedhof“ gebracht worden, wurde aber nicht eingeschmolzen und kam unversehrt zurück. Inzwischen hatte die Kapelle aber eine neue Glocke erhalten, so dass die frühere auf dem Speicher gelagert wurde.

Die Gedenkstätte
Etwas westlich der früheren Leichenhalle findet sich zunächst die Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des 1.Weltkrieges. Auf Drängen des damaligen Veteranen- und Kriegervereins und mit Geldern aus Haussammlungen, aus Spenden der Einwohnerschaft und der Söflinger Vereine und mit Hilfe der Stadt Ulm konnte 1922 ein vom Söflinger Bildhauer Klaus geschaffenes Kriegerdenkmal errichtet werden. Auf einem Kunststein ist im oberen Teil der Ritter Georg zu Pferd im Kampf mit dem Drachen zu sehen. Der Mittelbau trägt die Namen der 161 im 1.Weltkrieg gefallenen und vermissten Söflinger. Unten sieht man einen Stahlhelm und darunter den Söflinger Pelikan. 1959 wurde ein monolithischer Stein senkrecht zum vorhandenen Denkmal aufgestellt, der an die Gefallenen des 2.Weltkrieges erinnert. In zwei anderen Abteilungen des Friedhofes – eine etwa 50m weiter westlich und die andere etwa 50m südlich des Denkmals – ruhen die durch Fliegerangriff Gefallenen und die Kriegsverstorbenen. Diesen beiden Abteilungen wurde je 1 Steinblock in Würfelform mit entsprechender Aufschrift hinzugefügt.

November
Immer im November gedenken die Lebenden ihrer Toten. Die Tage Allerheiligen (1.11.) und Allerseelen (2.11.) sind dem Andenken der Verstorbenen geweiht. Allerheiligen entstand als Märtyrerfest. Zu Beginn des 7.Jh. weihte Papst Bonifatius IV. allen Märtyrern zu Ehren das Pantheon in Rom. Papst Gregor IV. setzte dann 835 diesen Tag „Allerheiligen“ auf den 1. November fest. Allerseelen ist wohl im Vorbild der Lemurenfeste der Römer zu suchen – die Lemuren waren die Seelen der Verstorbenen. Seit 1814 ist in den ev. Kirchen der letzte Sonntag des Kirchenjahres der Totensonntag, und seit 1952 wird am 2. Sonntag vor dem 1. Advent der Volkstrauertag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und an die Gefallenen beider Weltkriege begangen.

Otto Schempp
(Quellen: Stadtarchiv Ulm; Dieter Geiß)


Söflinger Anzeiger 2009

Es tönt bald wieder...

Liederkranz Söflingen

Rückblick
1) 27. Juni 2009
Wegen des schlechten Wetters musste das Zeitbeerfest ausfallen – übrigens zum 1. Mal in seiner langen 32 jährigen Geschichte. Dafür wird an Kirchweih der Zeitbeerwein ausgeschenkt.

2) 26./27.September 2009
Jahresausflug nach Salzburg und an den Königssee
Nach dem ausgefallenen Zeitbeerfest hatte Petrus ein Einsehen und bescherte uns zwei Tage Kaiserwetter. 40 Liederkränzler fuhren mit dem Bus nach Salzburg. Die Mozartstadt ist wirklich eine Reise wert. Hier konzentriert sich Baustil (Hochbarock, aber auch das Mittelalter) und Kunst (Musik, „Bühne der Welt“). Das abschließende Festungskonzert im „Goldenen Saal“ der Burg hoch über der Stadt war große Klasse. Die fünf Musiker, alles Preisträger der Abschlussklassen der Musikhochschulen, spielten mit Begeisterung und großem Können Werke von Dvorak, Haydn und natürlich Mozart. Am nächsten Morgen ging es an den Königssee mit einer Schifffahrt nach Bartholomä. Am frühen Nachmittag wurde die Heimreise angetreten, und am Abend kamen wir „ohne Schwund“ wieder in Söflingen an.

Vorschau
1) 17./18. Oktober 2009
Söflinger Kirchweih
Das in einen behaglichen „Besen“ verwandelte Sängerstüble lädt wiederum zu gemütlichem Verweilen ein. Am Samstagabend spielen nun schon zum 12.Mal die „Melodiens“ zu Tanz und Unterhaltung.

2) 12. Dezember 2009
Jahreskonzert im Bräustüble
Schon jetzt sei auf diese Veranstaltung hingewiesen

Kontakt
Liederkranz Söflingen e.V.
Wöchentl. Probe: Do. 19.30 Uhr
Forsthaus (Klosterhof)
Franz Jehle Tel. 0731 / 38 35 36

Otto Schempp



Kostenloser Besuchsdienst in der Weststadt

Hilfe für Menschen

Im Rahmen seiner Ausbildung zum Diakon hat Jörg Gebele in Zusammenarbeit mit einem sehr aktiven und kooperativen Entwicklungsteam aus den kath. Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt Söflingen, St. Elisabeth und Heilig Geist sowie der ev. Reformationsgemeinde (Martin-Luther-Kirche) und der ag west e.V. einen neuen Besuchsdienst angestoßen. Für Menschen, die selten aus dem Haus kommen und wenig unter Leuten sind, bedeutet ein Besuch eine wertvolle Abwechslung im Alltag. Ob zu Hause oder in einem Alten- und Pflegeheim im Ulmer Westen – die Begegnung von Mensch zu Mensch erfreut und erfüllt. Oft reicht für diesen Besuchsdienst ein „Zeitaufwand“ von einer Stunde in der Woche. Daneben kann aber auch ein Fahrdienst zu Veranstaltungen eingerichtet werden. Wichtig ist die Betonung auf „kostenlos für die Menschen“, da hauswirtschaftliche und pflegerische Dienste von anderen Einrichtungen abgedeckt sind. Zur Einführung bietet der Besuchsdienst fünf Abende an, die auch einzeln besucht werden können. Beim Besuch von mindestens drei Abenden wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Abende finden jeweils von 18 Uhr – 20 Uhr statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und gratis.
Anmeldung und weitere Infos beim Kath. Pfarramt
St. Elisabeth, Tel. 37 288.

„Lebenswelten älterer Menschen im Ulmer Westen“
05.10.2009: ASB-Gesundheitszentrum, Magirusstr. 48

19.10.2009: ASB-Gesundheitszentrum, Magirusstr. 48
„Der Reiz des Ehrenamtes“

02.11.2009: AWO-Seniorenzentrum, Magirusstr. 39
„Miteinander im Gespräch – zuhören und reden“

16.11.2009: AWO-Seniorenzentrum, Magirusstr. 39
„Wenn Hilfe gebraucht wird - erkennen und helfen“

30.11.2009: Altenzentrum Clarissenhof, Clarissenstr.11
„Was Menschen gut tut“

Otto Schempp


Söflinger Anzeiger 2009
Buchvorstellung: Rolf Maier liest im katholischen Pfarrheim
Bild: Mayer

Wasser von Rolf MaierSubline

Ein Bodenseekrimi

Der frühere Pastoralreferent der kath. Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Söflingen, Rolf Maier, hat nach seinem erfolgreichen Erstlingswerk „ Tote Nonnen ruhen sanft“ - einem Klosterkrimi aus Söflingen - seinen kriminalistischen

Neigungen weiter gefrönt.
Sein neuer Krimi spielt am Bodensee. Die Hauptperson ist mit großer dichterischer Freiheit einem langjährigen Pfarrer von Kressbronn nachempfunden. Dieser klärt zusammen mit seiner Mitarbeiterin das spurlose Verschwinden eines früheren Bankers auf - in Zeiten der Finanzkrise ein aktuelles Thema! Dieser Krimi mit viel realem Lokalkolorit steht für prickelnde Spannung und verspricht eine vergnügliche Unterhaltung. Das Buch kostet 14,80 EUR und ist in Söflingen erhältlich im katholischen Pfarramt, bei Grünvogel und bei Bücher May, ansonsten im Buchhandel.

Verlosung
Wir verlosen zehn Ausgaben des Bodenseekrimis. Finden Sie die richtige Lösung auf unsere Quizfrage auf Seite 18.
Versenden Sie diesen dann bis spätestens 31. Oktober 2009 ans Schwäbische Verlagshaus.
Wir wünschen Ihnen viel Glück!

>> Download der aktuellen Ausgabe


Söflinger Anzeiger 2009

Foto: Bauza

D´r Sevelinger Bauza

Wieder Weinzelt an Kirchweih

Bei der diesjährigen Kirchweih ist auch d´r Sevelinger Bauza wieder mit seinem markanten Rundzelt auf dem Klosterhof dabei. Das beheizte Rundzelt wird bereits am Freitag ab 19.00 Uhr geöffnet sein. Bei volkstümlicher Musik und allerlei Getränken kann Man(n) oder Frau die gemütliche Atmosphäre genießen. Auch gegen den kleinen Hunger ist mit Zwiebelkuchen, Kartoffelsuppe und einem kleinen Vesper vorgesorgt.
Am Samstag und Sonntag werden für Kinder zusätzlich zum Programm der Schausteller Schminken und einfache Spiele angeboten. Ebenso gibt es Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Am Sonntag laden die Bauza ab 10.00 Uhr zum Weißwurstfrühstück ein.


Clarissenhof

Weihnachtsmarkt

Am 4. Dezember 2009 ab 15.00 Uhr lädt der Clarissenhof zu seinem Weihnachtsmarkt ein. Angeboten werden verschiedene selbst gebastelte Weihnachtsartikel und viele andere Dinge. Außerdem unterhalten wir Sie mit einem bunten weihnachtlichen Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Kommen Sie recht zahlreich und lassen Sie sich von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern. Auf Ihr Kommen freut sich Ihr Clarissenhof


Söflinger Anzeiger 2009
Auch diese Arbeit macht ihm sichtlich Spaß – Joachim Haas an seinem Schreibtisch

Söflinger Anzeiger 2009
OB Ivo Gönner überreicht zum Abschied ein Ulmer Jojo als Sinnbild des Auf und Ab im Leben

Söflinger Anzeiger 2009
Pfarrer Joachim Haas beim eindrucksvollen Abschiedsgottesdienst

Bilder: Mayer

Verabschiedung

Pfarrer Joachim Haas verlässt Söflingen

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ Pfarrer Joachim Haas am 4. Oktober nach genau 10 Jahren Amtszeit die kath. Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Söflingen: lachend, weil er sich auf den Bodensee und seinen neuen Wirkungskreis Kressbronn/Langenargen freut, aber auch weinend, weil er sich hier in Söflingen daheim gefühlt hat und seiner Kirchengemeinde fehlen wird.

Mit seiner unkonventionellen und weltoffenen Art – Jeans, Pullover und ein roter 16 Jahre alter Sportwagen – konnte er vieles anstoßen und bewirken und war stets für Ältere und Jüngere gleichermaßen da. So initiierte er z.B. den Emmaus-Gang am Ostermontag: verschiedene Stationen und Themen, das gemeinsame anschließende Frühstück und die Orchestermesse bilden einen beeindruckenden Abschluss des Osterfestes. Die jährlichen Gemeindewanderungen brachten die drei Gemeinden der Seelsorgeeinheit -Mariä Himmelfahrt, St. Elisabeth und Heilig Geist- sowie die ev. Christusgemeinde einander noch näher. Nach der Renovierung der Antoniuskapelle im Zuge des Neubaus der Blautalbrücke – Einweihung war im Oktober 2002 - werden jetzt dort jährliche Andachten gefeiert, und die St. Leonhards-Kapelle kann von Gruppen wie z.B den Kindergärten oder für das „Offene Singen“ u.a. genützt werden. Besonders am Herzen lag ihm auch die Jugendarbeit, und die vielen Gruppen der KJG zeugen von einem aktiven Gemeindeleben. Highlights waren sicher das 750jährige Klosterjubiläum 2008 mit dem Festgottesdienst mit Bischof Fürst und mit der Gemeindewallfahrt nach Assisi sowie das 200jährige Jubiläum der Kirchengemeinde 2005. Ebenfalls 2005 „feierte“ Söflingen die 100jährige Eingemeindung nach Ulm. Davon profitierte auch die Kirchengemeinde mit der Errichtung des Meinloh-Forums. Seitdem werden dort die Fronleichnams-Gottesdienste, aber auch ökumenische Gottesdienste zusammen mit der Christusgemeinde abgehalten. Überhaupt lebt die Ökumene in Söflingen weiter: z.B. wurde 2003 im Jahr der Bibel ein ökumenisches Friedensband von der Christuskirche bis nach Mariä Himmelfahrt „geknüpft“, und es gibt regelmäßige gemeinsame Gottesdienste und Veranstaltungen mit der Christuskirche. Ebenfalls eine gute Zusammenarbeit gab es mit dem Vorstadtverein und den angeschlossenen Vereinen, sei es beim „Tag der neu zugezogenen Söflinger“ oder bei der Martinsfeier auf dem Meinloh-Forum.

Natürlich gab es auch einige Wermutstropfen. So musste 2004 wegen des Priestermangels eine Seelsorgeeinheit aus drei Kirchengemeinden mit ca. 11 000 Katholiken gebildet werden, für die nun hoffentlich nur kurzzeitig lediglich ein Priester zuständig ist. Die 2001 gegründete und 2004 zur internationalen Nachbarschaftshilfe erweiterte Einrichtung wurde von einem privaten Dienst übernommen. Und dass es den Frauenbund nicht mehr gibt, stimmt Pfarrer Haas etwas traurig. Ausgleich für solche Stimmungstiefs verschafft ihm aber die Musik- sei es am Klavier, an der Orgel, mit der Gitarre oder beim Singen. Und als sportlicher Mensch geht er gerne spazieren, fährt mit dem Rad oder läuft Ski- alles Hobbys, zu denen ihn der Bodensee und dessen Nähe zu den Bergen einlädt. Einen großen Wunsch hat er noch: Söflingen soll möglichst bald „seinen“ Nachfolger erhalten, damit es eine lebendige und aktive Kirchengemeinde bleibt, an die er einen Teil seines Herzens verloren hat. Möge ihm auch seine neue Heimat dieses Gefühl schenken!

Otto Schempp


Mariä Himmelfahrt – Kirchenkalender 2009

Söflinger Anzeiger 2009

Veränderungen rund um das Jörg-Syrlin-Haus

Ev. Christusgemeinde Kirchenkalender 2009

In den letzten Wochen konnte man Zeuge einiger Baumaßnahmen rund um das Jörg-Syrlin-Haus werden. Für die beiden Kinderkrippen der Kita entstand dort ein Außenspielbereich. Bagger und Planierraupen waren damit beschäftigt, den steilen, mit dornigen Hecken bewachsenen Hang einigermaßen begehbar zu machen.

Das Blockhäuschen samt Sandkasten wartet aber noch auf eine „Vogelnestschaukel“ und natürlich auf die Kinder. Auch eine in den Hang integrierte Rutsche ist vorgesehen. Dank der großzügigen Spende des Förderkreises des Jörg-Syrlin-Hauses kann sie angeschafft werden. So können die Kinder im Familienzentrum einen Außenspielbereich ganz für sich in Anspruch nehmen.

Söflinger Osteranzeiger 2009

Söflinger Anzeiger 2009
So präsentiert sich die diesjährige KinderSpielStadt

Söflinger Anzeiger 2009
Realität aus dem Alltag – Berufswahl in der KinderSpielStadt

Söflinger Anzeiger 2009
Für Kinder wurde der rote Teppich ausgerollt
Bilder: Tränkle

JuHu 2009

Sechs erlebnisreiche Tage in der KinderSpielStadt

Auch in diesem Jahr, nunmehr zum 11. Mal, haben wieder 120 Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren das Leben in unserer KinderSpielStadt bestimmt. „JuHu“ steht neben dem spontanen Ausdruck der Freude für „Jubiläum Hundert Jahre Christuskirche“, als 1999 die Spielstadt zum ersten Mal stattfand.

Von 9.30 Uhr bis um 17.00 Uhr waren die Tore wieder geöffnet. Für Eltern und interessierte Erwachsene gab es einen Elterngarten als Ausgangspunkt für „Stadtführungen“. Das Betreten der Stadt ist für Erwachsene ansonsten verboten. Im Mittelpunkt stand für die Kinder der ganz normale Alltag einer Stadt. Sie verdienten sich zunächst einmal ihr Geld in den verschiedensten Berufen – z.B. Kellner, Apotheker, Postbote, Kosmetikerin, Drucker, Redakteur, Stadtreiniger, Handwerker, Pfarrer usw. Nach der Arbeit wurden Steuern beglichen oder Kredite abbezahlt, bevor das Geld in der Musikkneipe oder beim Süßigkeiten-Verkäufer ausgegeben wurde. Unterstützt wurden die Kinder von ca. 50 ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen. Die Spielstadt fand in diesem Jahr unter dem Motto der vier Elemente „Feuer-Wasser-Erde-Luft“ statt, und jeden Tag stand ein Element im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt war sicher wieder der Ausflugsnachmittag, spannend war aber auch ein Besuch der Feuerwehr Söflingen.

Unsere Bürgermeisterin Luise (9 Jahre) und ihre drei Stadträte machten einen guten Job. Ein offenes Ohr fand Luise bei ihrem „Amtskollegen“ Bürgermeister Wetzig, der ihr bei einem Besuch mit Rat und Tat zur Seite stand. Die Kinderstadt endete dann mit einem stimmungsvollen Abschlussfest.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Kindern, Mitarbeitern, Firmen und Förderern, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Schon heute freuen wir uns auf die 12. KinderSpielStadt 2010! Einen umfassenden Einblick erhalten Sie unter
www.juhu2009.blogspot.com.

Tobias Tränkle vom Oranisationsteam


Söflinger Anzeiger 2009
Ideal als Snack und gleichzeitig gesund: Datteln
www.pixelio.de

Ob im Kuchen, in der Konfitüre oder als Sirup: mit frischen getrockneten Datteln sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt

Datteln: der Energiespender im Herbst

Datteln sind mit 60 bis 70 Prozent Invertzucker sehr süß und kalorienreich (ca. 275 kcal/100g), dafür aber leicht verdaulich, voller Vitalstoffe - ein idealer Energiespender für Gehirn und Nerven, der stark sättigt und im Gegensatz zu Nüssen kaum Fett enthält. Ideal als Snack im Büro oder auf Wanderungen. Vergessen sie danach nicht das Reinigen der Zähne, denn die klebrigen Reste können wegen des hohen Zuckergehalts Karies verursachen.

Datteln liefern sehr viel Kalium, mehr noch als Bananen, was blutdrucksenkend und entwässernd wirkt. Ferner die Mineralien Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor und Kupfer sowie Eiweiß und jede menge Ballaststoffe, die ihre Verdauung in Schwung bringen. In größeren Mengen können Datteln auch abführend wirken.

Außer Vitamin E und Biotin (Vitamin H) enthalten Datteln alle Vitamine. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an B-Vitaminen, vor allem von B5, das Ihrem Stoffwechsel auf die Sprünge hilft, die Konzentration fördert und Stress abbaut. Das ebenfalls reichlich vorhandene Vitamin C stärkt in der beginnenden Erkältungszeit ihr Immunsystem.

Tipp: Wenn sie in einen tiefen Schlaf versinken wollen, machen sie es doch wie die Araber: Essen sie vor dem Schlafengehen und Zähneputzen fünf Datteln. Diese enthalten die Aminosäure Tryptophan, die in ihrem Körper in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird.

Küchentipps
Ob im Kuchen, im Dessert, im Früchtebrot, im Weihnachtsgebäck, als Konfitüre oder Sirup zum süßen von Speisen - mit frischen oder getrockneten Datteln sind ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, leckere Speisen zu verfeinern, zu süßen und neue Geschmackskompositionen zu kreieren.

Für leckeres Dattelkonfekt füllen sie frische, entkernte Datteln mit Marzipan und Nougat. Obstsalaten oder ihrem Müsli verleihen frische Datteln eine orientalische Note. Den Energiekick geben ihnen Quarkcremes oder Milchshakes, verfeinert mit pürierten Datteln, Mandeln, Rosinen, Kakao und Zitronensaft, gewürzt mit Zimt und Kardamom. Wenn sie es sehr süß lieben, geben sie noch eine reife, pürierte Banane und etwas Honig hinzu. Mit Käse und Speck umhüllte und gegrillte Datteln sind eine verlockende Gaumenfreude. Oder sie servieren Sie als Vorspeise mit Frisch- oder Ziegenkäse gefüllt.

Hirse Lauchgerichte mit Erdnüssen und Zwiebeln, gewürzt mit Pfeffer, Kräutersalz, Ingwer und Kurkuma, verleihen klein geschnittenen Datteln einen besonderen Geschmack.

Stadtler Kalender 2010


Söflinger Anzeiger 2009

Curry-Kürbis-Auflauf

1 kg Gemüsekürbis
125 g Emmentaler,
1 Prise Kräutersalz
1 Prise Pfeffer,
1 Prise Muskat
2 Eier
1 1/2 TI Curry,
100 ml Obers
1 El Butter.

Kürbis schälen, entkernen und raspeln. Fruchtfleisch in kochendem Wasser ca. 3 Minuten blanchieren. Abtropfen lassen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Käse reiben und abwechselnd mit dem Kürbisfleisch in eine gefettete Auflaufform schichten. Beginnend mit Kürbis, Käse als Abschluss. Jede Schicht mit Kräutersalz, Pfeffer, Curry und Muskat würzen. Eier mit Obers verquirlen und über den Auflauf gießen. Mit Butterflocken besetzen und im Backofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Mit frischem Baguette servieren.


Söflinger Anzeiger 2009
Bild: Fotolia

Hausmittel und Genuss zugleich

Zwiebel trifft Kümmel

Kümmel zählt zu den ältesten bekannten Gewürzen. Es ist ein altbewährtes Hausmittel, das für eine gesunde Verdauung sorgt und Blähungen und Magen-Darm-Krämpfe lindert. Gekaute Kümmelsamen verhindern Mundgeruch.
Die aromatisch duftenden Blätter, Blüten und Wurzeln würzen Salate, Suppen und Gemüse. Die getrockneten Samen machen vor allem blähenden Kohl, aber auch Fleischgerichte, Quiches, Käse und Quark bekömmlicher. Brot und Brötchen gibt Kümmel einen herzhaften Geschmack.

Gesundheitstipp - Kümmeltee
Sie brauchen:
1-2 TL getrocknete Kümmelsamen
Die Kümmelsamen im Mörser zerstoßen und mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich ein bis drei Tassen schluckweise getrunken helfen bei Magen- und Darmbeschwerden.

Rezepte - Zwiebelquiche
Sie brauchen:
500g Mehl
175g kalte Butter
1 TL Salz
1/4 l Wasser
500 g Zwiebeln
30 g Butter
70 g Speck
1/4 l Sahne
3 Eier
1 TL Kümmel
Salz
schwarzer Pfeffer

Mehl in eine Schüssel geben, die Butter in Würfel schneiden und hinzugeben. Dann Salz und Wasser dazu geben, alles gut durchkneten und zu einer Kugel verarbeiten. Im Kühlschrank etwa eine halbe Stund ruhen lassen. Inzwischen Zwiebeln schälen, in grobe Würfel schneiden und in Butter glasig dünsten. Den Speck würfeln, in einer Pfanne auslassen und abkühlen lassen. Dann den ausgelassenen Speck, Sahne, drei verquirlte Eier und Kümmel zu der Zwiebelmasse geben, gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, in eine eingefettete Springform legen und einen hohen Rand formen. Die Speck-Zwiebel-Mischung
auf dem Teig verteilen und im Ofen etwa 30 bis 35 Minuten goldgelb backen. Noch heiß zu frischem Federweißen servieren.

Stadtler Kalender 2010


Wenn‘s draußen kalt wird:

Apfellust im Herbst

Schwäbischer Apfelkuchen

Zutaten für eine Springform

200g Mehl
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1/4 TL Backpulver
5 Äpfel (Boskop o.ä. säuerliche)
400 ml Sahne
600 ml Milch
2 Päckchen Puddingpulver, Vanille
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker

Und so geht‘s:
Aus den Zutaten für den Teig einen Knetteig herstellen. Den Teig ausrollen und in eine gefettete Springform legen, einen Rand hochziehen.
Äpfel ganz lassen. Äpfel schälen, dann teilen, Kerngehäuse ausstechen und auf den Boden legen.

Nun aus den Zutaten für den Belag die Sahne und die Hälfte der Milch erhitzen, Zucker und Vanillinzucker zufügen.

Nun die restliche Milch das Vanillepuddingpulver einrühren und einen Pudding davon kochen. Den gekochten Pudding anschließend über die Äpfel geben.

Endspurt
Im vorgeheizten Backofen 180 °C etwa 60-75 Minuten backen, anschließend in der Form abkühlen lassen.


Söflinger Anzeiger 2009
Wer sich beim Autofahren mit anderen Dingen wie Schminken oder Telefonieren beschäftigt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Foto: Allianz/GP

Sicherheitsexperten warnen: Steuern und nicht Schminken!

Gefährliche Schönheitspflege

Bin in Eile, hab keine Zeit!“ – Hektik und übervolle Terminkalender gehören für die meisten mittlerweile zum Alltag. Da wird das Frühstück schon mal verschoben und die Zeitung auf dem Weg nach draußen überflogen. Und für das weibliche Geschlecht bleibt morgens häufig auch wenig Zeit zum Schminken. Nicht wenige verlegen ihre Schönheitsprozedur auf die Autofahrt. Allerdings nicht als Beifahrerin, sondern als Wagenführerin. In der Überzeugung, als routinierte Autofahrerin schon alles im Blick zu haben, wird mit flüchtigem Blick in den Spiegel eifrig getuscht und gepudert. Doch aller Erfahrung und Routine zum Trotz stellen solche Nebentätigkeiten beim Autofahren – zu denen auch Telefonieren, Essen oder das ständige Bedienen der Bordelektronik gehören – eine unterschätzte Gefahr für sich selbst und andere im Straßenverkehr dar. In jedem Moment, der nicht in voller Konzentration dem Treiben auf der Straße gewidmet wird, lässt der Fahrer je nach Tempo etliche Meter im Blindflug hinter sich. Bei Tempo 80 wären das in drei Sekunden z.B. mehr als 66 Meter. Wer hierbei einen Unfall verursacht, riskiert ein sattes Bußgeld, eventuell Punkte in Flensburg oder gar Kürzungen der Kaskoleistung bis hin zum völligen Verlust des Versicherungsschutzes. Deshalb raten die Sicherheitsexperten vom Allianz Zentrum für Technik: Die volle Konzentration gehört dem Straßenverkehr; wer dennoch kurz telefonieren oder sich schnell frisch machen möchte, legt eine kurze Pause ein und erledigt dies in Ruhe

-gp


Nur noch bis Ende Dezember 2009: Sofortzuschuss für Diesel-Partikelfilter

Grün hat Durchfahrt

Die Uhr läuft: 330 Euro Barzuschuss vom Staat erhalten die Besitzer eines dieselbetriebenen Pkw bzw. Kleintransporters mit Pkw-Zulassung, wenn zwischen dem 1. August und 31. Dezember 2009 ein Diesel-Partikelfilter nachgerüstet wird. Bisher bekommen Fahrzeughalter den Bonus verzögert auf die Kfz-Steuer gutgeschrieben, häufig verteilt auf zwei bis drei Jahre. Alternativ zum Sofortzuschuss gilt die Steuergutschrift auch weiterhin.

„Mit ihrer Entscheidung setzt die Bundesregierung ein klares Zeichen für die Nachrüstung“, so Hermann Josef Schulte, Inhaber eines der führenden Hersteller von Rußpartikelfiltern. „Bisher gingen Fahrzeughalter in Vorkasse, wenn sie einen Rußpartikelfilter einbauen ließen. Ein Sofortzuschuss senkt dagegen die Investition und erleichtert die Entscheidung nachzurüsten.“ „Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist der Anreiz einer Barprämie besonders stark“, ist Schulte überzeugt. „Für die Werkstätten wird sich das wie eine Konjunkturspritze auswirken, weil der Zuschuss Ende des Jahres ausläuft und viele Autofahrer ihn noch nutzen wollen.“
Bisher haben viele Besitzer älterer Dieselfahrzeuge die Einbaukosten gescheut, obwohl sie wissen, dass sie ohne Rußpartikelfilter mit Nachteilen rechnen müssen. Denn um die Luftqualität zu verbessern, haben mehr als 30 deutsche Städte mittlerweile Umweltzonen eingerichtet, mindestens 18 wollen nachziehen. Außerdem werden die Grenzwerte auf Drängen der Europäischen Union weiter verschärft. Besitzer älterer Diesel-Pkw können nur dann noch in die Innenstädte hineinfahren, wenn eine grüne Plakette auf der Windschutzscheibe prangt. Diese bekommen sie jedoch nur, wenn die Abgasgrenzwerte nicht überschritten werden.

-rbr


Söflinger Anzeiger 2009
Bei Fahr- und Sicherheitstrainings lernt man viele wichtige Tricks für den Straßenverkehr. Foto: GLOBUSpress

Fit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Was tun wenn‘s rutscht?

Es ist nicht immer leicht, im entscheidenden Moment das Richtige zu tun. Das gilt auch fürs Autofahren. Wie soll man reagieren, wenn der Vordermann plötzlich bremst, ein Kind unvorhergesehen auf die Straße rennt oder das Auto auf glatter Fläche ins Rutschen gerät? Wer sich auf solche Situationen vorbereiten will, kann dies unter anderem bei den Fahrsicherheitstrainings der Volkswagen driving experience oder bei Automobilclubs wie dem ADAC. Denn hier lernt man vorausschauend zu fahren, gefährliche Situationen zu erkennen und – wenn es nötig wird – schnell und sicher zu reagieren. Professionelle Instruktoren mit langjähriger Erfahrung führen die Teilnehmer an alle Herausforderungen heran, die ihnen auf der Straße und im Gelände begegnen können. Bei zahlreichen Übungen auf besonderen Teststrecken werden Fahrtechniken gelernt, die sich im alltäglichen Straßenverkehr, aber auch in vermeintlich kritischen Fahrsituationen bezahlt machen. VW unterscheidet dabei zwischen unterschiedlichen Trainingsarten: So sind beispielsweise die Inhalte des Profi-Sicherheitstrainings speziell auf die Bedürfnisse sicherheitsgefährdeter Personen wie Berufskraftfahrer oder Geschäftsleute ausgerichtet. Beim Intensiv-Training lernen die Teilnehmer in Theorie und Praxis das Fahrzeug auch in Gefahrensituationen sicher zu beherrschen. Und mit dem Incentive-Fahrtraining gibt es ein Angebot, bei dem man sich ein individuelles Programm ganz nach seinen persönlichen Wünschen zusammenstellen kann. Das reicht von einem Grundlagentraining auf einer geeigneten Fläche in der Nähe über ein Winter-Fahrtraining in den Alpen bzw. Skandinavien bis zum Offroad-Abenteuer in den Rocky Mountains. Beim Erlernen der Fahrsicherheit soll der Fahrspaß schließlich nicht auf der Strecke bleiben

- gp


Weltpremiere auf der IAA 2009: der neue Hyundai ix35

Muskelkraft und Design auf vier Rändern

Aus der aufsehenerregenden Hyundai-Studie ix-onic ist das dynamische Serienmodell ix35 entstanden. Das Kompakt-SUV feierte auf der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt seine Weltpremiere und löst den erfolgreichen Tucson ab, von dem in Europa bis zu 62.000 Einheiten pro Jahr verkauft worden sind.

Muskulöses Design
Mit seinen Maßen (4,41 Meter Länge, 1,82 Meter Breite, 1,66 Meter Höhe) gehört der ix35 zur Klasse der Kompakt-SUVs. Thomas Bürkle – Chefdesigner im Hyundai Motor Europe Designstudio in Rüsselsheim – hat dem muskulösen ix35 ein spannungsreiches Design mit auf den Weg gegeben. Das wichtigste Merkmal ist die Front mit dem Hyundai typischen Hexagonal-Grill und zwei markanten, V-förmig verlaufenden Auswölbungen, sogenannten Powerdomes, auf der Motorhaube. Dieses Layout steht für das zukünftige Hyundai-Markengesicht aller Modelle und gibt dem ix35 eine unverwechselbare Persönlichkeit. Die coupéartige Fensterlinie, schlanke Heckleuchten und die ungewöhnlich ausgeformten Türgriffmulden stehen exemplarisch für die Wertigkeit des Sportlers.

Komfort im Innenraum
Dank des langen Radstands von 2,64 Meter konnte der ix35 im Vergleich zum Vorgängermodell Tucson beim Innenraumangebot deutlich zulegen. Fünf Passagiere finden bequem Platz, besonders gerne wird jedoch der Fahrer im ix35 Platz nehmen: Die komfortablen Sitze lassen sich vielfach verstellen und ermöglichen zusammen mit der verstellbaren Sicherheits-Lenksäule jederzeit eine entspannte Sitzposition. Die klar gegliederten, blau illuminierten Rundinstrumente für Drehzahlmesser und Tacho befinden sich blendfrei in zwei runden Vertiefungen und schonen damit die Augen. Ein Zusatzanschluss für MP3-Player und iPod ermöglichen den ganz persönlichen Musikgenuß an Bord des Stadtnomaden.

Leistungsstarkes Kraftpaket
Der Antrieb des ix35 hält was das dynamische Design verspricht. Ganzer Stolz der Ingenieure ist der neue 2,0-Liter-Common-Rail-Diesel, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird und die Euro5-Abgasnorm erfüllt. Der intern als „R-engine“ bezeichnete Motor ist mit dem 2,2-Liter CRDi-Motor aus dem Santa Fe verwandt und verfügt über ein Common-Rail-System der dritten Generation mit Piezo-Injektoren, die einen Einspritzdruck von 1.800 bar ermöglichen. Ende 2010 folgt der neue Einstiegsdiesel mit 1,7-Liter-Hubraum (rund 85 kW/116 PS) und Start-Stopp-Automatik. Mit einem anvisierten CO2-Wert von 139 g/km ist der ix35 1.7 CRDi damit das sparsamste Kompakt-SUV-Modell auf Europas Straßen. Als Benziner kommt ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 120 kW (163 PS) im ix35 zum Einsatz, als Basis-Benziner folgt – ebenfalls Ende 2010 – ein 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit rund 103 kW (140 PS) und Start-Stopp-Automatik. Neu beim ix35 ist eine Eco-Anzeige, die in der Schaltversion den optimalen Schalt-Zeitpunkt für Sprit sparendes Fahren angibt. Standardmäßig ist der ix35 mit Frontantrieb ausgestattet, optional ist ein schlupfabhängiges Allradsystem lieferbar (Berganfahr- und Bergabfahrhilfe). Nach Deutschland kommt der Hyundai ix35 im April 2010.


Söflinger Anzeiger 2009

Frauentorgarage

Hyundai i30: Sparsam im Verbrauch – Großzügig im Detail

Der Kompaktwagen Hyundai i30 ist die erste Baureihe der koreanischen Marke, die speziell für die Bedürfnisse der Autofahrer in Europa entwickelt wurde. Die Linienführung entstand im
Designzentrum des Unternehmens im hessischen Rüsselsheim, Fahrwerk und Motoren wurden unter Federführung des europäischen Technikzentrums von Hyundai auf die hiesigen Anforderungen abgestimmt.

Formensprache: Dynamisch, hochwertig, selbstbewusst
Herausragendes Merkmal des stets mit fünf Türen angebotenen i30 ist sein dynamisches Erscheinungsbild mit kraftvollen, muskulösen Formen und markant verlaufenden Linien, die einen selbstbewussten Auftritt verschaffen. Mit einem kompakten Aufbau, einer hoch angesetzten Gürtellinie und weit außen stehenden, besonders betonten Rädern bietet der i30 exakt die Proportionen, die für typisch europäisches Design kennzeichnend sind. Clever gestaltet ist auch der Innenraum: Funktionalität und angenehmes Ambiente lassen die neue Klasse im i30 auf Anhieb spürbar werden. Hochwertige, griffsympathische Materialien, ergonomische Sitze mit langer Beinauflage und ausgeprägter Seitenführung sowie ein formschönes Armaturenbrett und Lenkrad prägen das
Interieur.

Start-Stopp-Automatik ISG
Im breit gefächerten Modellangebot stehen jeweils drei Benziner- und Dieseltriebwerke zur Auswahl, die sich allesamt durch Agilität, Sparsamkeit und niedrige Kohlendioxid-Emissionen auszeichnen.

Seit Juli 2009 bietet Hyundai die Start-Stopp-Automatik ISG (Idle Stop & Go) an. ISG ist ein wichtiger Baustein in der „Blue Drive“ genannten Umweltstrategie von Hyundai und ist beim i30 für den 1,4- und den 1,6-Liter-Benziner mit Schaltgetriebe erhältlich. Es spielt seine Stärken vor allem im Stadtverkehr aus: Sobald das Fahrzeug stoppt, schaltet ISG den Motor aus. Tritt der Fahrer im Stillstand dann wieder das Kupplungspedal, springt der Motor sofort wieder an. Dieser Vorgang geschieht ohne Verzögerung. Das System spart bis zu 0,7 Liter Kraftstoff ein und reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 10 g/km. Mit Werten von 135 g/km für den 1,4-Liter- sowie 142 g/km für den 1,6-Liter-Benziner gehört der i30 blue zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse.

Serienmäßige Komfortausstattung
Keinesfalls bescheiden zeigt sich der i30 bei der serienmäßigen Komfortausstattung, die in vier Ausstattungslinien zusammengefasst wurde. Schon das Einstiegsmodell „Classic“ verfügt ab Werk unter anderem bereits über Zentralverriegelung, manuell von innen verstellbare Außenspiegel, getönte Scheiben, Klimaanlage, eine Audioanlage mit CD-Spieler einschließlich MP3-Funktion und Anschlüssen für USB und iPod, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorne und Fernentriegelung für die Tankklappe. Die Variante Comfort bietet beispielsweise zusätzlich eine schlüsselintegrierte Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, elektrisch verstell- und beheizbare sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel und viele weitere Highlights.

Informationen:
Frauentorgarage
Jägerstr. 19, 89081 Ulm
Tel.: 0731/ 38 33 99
www.frauentorgarage.de


Söflinger Anzeiger 2009

Söflinger Anzeiger 2009
Schmuckstück mit Handtuch: das Bad. Unser Bild zeigt eine durchdachte Badrenovierung in der vorher-nachher-Darstellung
Bild: INOVA Dresden, Joceline Busch-Interieurdesign

Räume individuell verschönern mit „Glas nach Maß“

Facelift für‘s Badezimmer

Behaglich und zugleich transparent: nach der Renovierung überzeugt das in die Jahre gekommene Bad durch eine geradlinige Optik und eine großzügige Raumaufteilung. Eine geräumige, individuell angefertigte Glasdusche bildet jetzt den klaren Mittelpunkt des Raumes. Ein Beispiel für die Gestaltungsmöglichkeiten mit maßgefertigten Glaselementen wie sie „Glas nach Maß“-Partner bieten.

Der Durchgang schmal und das Bad verbaut. Die blauen Fliesen vermitteln kühle Schwimmbad-Atmosphäre. Kein Ort an dem man sich länger als nötig aufhalten möchte. Nach dem Umbau überzeugt der Raum dagegen durch eine klare und übersichtliche Aufteilung. Die Badewanne wurde zugunsten besserer Bewegungsfreiheit durch eine Dusche ersetzt, die beigebraunen Bodenfliesen mussten einem fußschmeichelnden dunklen Holzbelag weichen. Die extragroße Dusche aus Sicherheitsglas bietet viel Bewegungsfreiheit und gibt dem Raum Leichtigkeit und Weite.

Mit den steigenden Ansprüchen an den Komfort von Badezimmern steigt auch der Bedarf nach barrierefreier Gestaltung. Die maßgefertigte fast ebenerdige Dusche garantiert ein ungetrübtes Pflegeerlebnis auch im Alter oder bei eingeschränkter Mobilität. Das Sicherheitsglas sorgt dafür, dass es auch bei „Ausrutschern“ nicht zu Verletzungen durch Glassplitter kommt.
Spiegel geben Räumen Weite. Ganz puristisch wie bei dem Badschrank setzen sie den Raum ins richtige Licht. Für Feuchträume sind Chromspiegel geeignet. Eine weitere reizvolle Möglichkeit der Gestaltung mit Glas, die auch Bäder aufwertet, sind lackierte Gläser. Durch die rückseitig aufgetragene, versiegelte Lackschicht, sind sie unempfindlich gegen Feuchtigkeit und geben auch kleinen Räumen Glanz. Als Alternative zu Fliesen können sie z. B. als Wandverkleidung eingesetzt werden. Bei Duschabtrennungen kommen auch Ornamentgläser gut zur Geltung.

Natürlich lässt Glas sich auch in allen anderen Räumen einsetzen. Die Auswahl an Dekoren, Mustern und Farben ist nahezu unerschöpflich. Oft erzielt schon eine kleine Veränderung eine große Wirkung: So ist eine Rückwand aus lackiertem Glas in der Küche nicht nur hygienisch, weil pflegeleicht, sondern kann dem Raum auch einen „Farbkick“ geben. Wer individuelle Lösungen bei der Neugestaltung oder Renovierung seiner vier Wände sucht, sollte sich an einen Fachbetrieb wenden, der die Ausgangssituation gründlich analysiert und die Bedürfnisse und Vorlieben der Bewohner in die Planung mit einbezieht. Ein Komplettservice von der Beratung über die Anfertigung bis zur Montage vor Ort stellt sicher, dass die Wunschvorstellungen auch tatsächlich realisiert werden.

Die Glas nach Maß-Partnerschaft ist ein Zusammenschluss von Glasfachbetrieben mit Unternehmen der Saint-Gobain Deutsche Glas, der fachliches Know-How mit einem umfassenden Sortiment an Gläsern für den Innenausbau und für Renovierungen verbindet. So ist sichergestellt, dass auch außergewöhnliche Projekte jederzeit kompetent und mit kurzen Lieferzeiten ausgeführt werden, egal ob es sich um kleine Objekte oder größere Umbauprojekte handelt.

Auch Beratungen zum Thema Energieeinsparung oder Fenstertausch gehören zum Angebot. Die Partnerbetriebe finden Sie im Internet unter www.glas-nach-mass.com. Dort finden sich auch zahlreiche Gestaltungsbeispiele.

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Hausgemacht: Strom und Wärme der Marke Eigenproduktion

Da lacht der Schwabe

Eine Strom erzeugende Heizung funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – sie erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig – und wird genutzt, um Energie sehr effizient und umweltschonend bereit zu stellen.

Im Gegensatz zu größeren KWK-Anlagen, die ganze Stadtteile oder Großverbraucher versorgen, sind Strom erzeugende Heizungen von ihrer Leistung her speziell auf den Energiebedarf von Ein- und Mehrfamilienhäusern abgestimmt. Damit stellen sie eine besonders zukunftsträchtige Lösung für die Strom- und Wärmeversorgung für Kleinverbraucher dar. Aus diesem Grund ist die Verbreitung dieser Technologie ausdrückliches Anliegen der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE). Das Funktionsprinzip der Geräte ist denkbar einfach: Durch die Verbrennung von Erd- oder Bioerdgas entsteht einerseits kostbare Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung. Gleichzeitig wird ein Teil der Wärme in mechanische Energie umgewandelt, die wiederum einen Generator antreibt, der dann Strom erzeugt.
Durch die Strom- und Wärmeerzeugung direkt im Haus verkürzen sich die Transportwege und damit reduzieren sich die Übertragungsverluste auf ein Minimum. Zudem kann die nicht selbst genutzte Elektroenergie ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden – dafür gibt es dann sogar noch eine Einspeisevergütung.
Hausbesitzer können auf vielfältige Weise von einer Strom erzeugenden Heizung profitieren. Mit einem solchen System lassen sich bis zu 100 Prozent des Wärme- sowie bis zu 80 Prozent des Strombedarfs im eigenen Heim sehr effizient abdecken. Darüber hinaus profitiert auch die Umwelt durch einen verringerten Kohlendioxid-Ausstoß.

Deshalb werden Strom erzeugende Heizungen von staatlicher Seite im Rahmen des „Klimaschutz-Impulsprogramms zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen“ attraktiv bezuschusst. Für Interessenten hat die ASUE eine Liste mit den aktuell verfügbaren Geräteangeboten im Internet veröffentlicht: www.stromerzeugende-heizung.de, Rubrik „Geräteübersicht“.

Söflinger Anzeiger 2009


Söflinger Anzeiger 2009
In häufig genutzten Räumen sollte die Luft im Idealfall alle 2-3 Stunden ausgetauscht werden. Foto: VEKA

Expertentipp: So wird richtig gelüftet ohne Energie zu verschwenden

Fenster auf und durchatmen

Wer seine alten und zugigen Fenster ohne oder mit kaputten Dichtungen durch moderne, luftdichte Elemente ersetzt, sollte sein Lüftungsverhalten entsprechend umstellen. Darauf weist der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) hin. „Alte Fenster sind zum Teil so undicht, dass man in neue ein Tennisball großes Loch schneiden müsste, um zu den schlechten Dämmwerten von damals zu gelangen“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF. Also heißt die Devise: Fenster  auf! Damit das Lüften jedoch keine Energie verschwendet, sollte man ein paar Regeln beachten oder sich der Hilfe innovativer Fenstertechnik bedienen.

Mit alten Fenstern funktioniert die Lüftung quasi von selbst: Verzogene Rahmen ermöglichen einen permanenten Luftaustausch im ganzen Haus, ohne dass irgendein Fenster geöffnet werden müsste. Nur leider sorgt dieser Umstand nicht nur für Frischluft, sondern auch für hohe Heizkosten, denn die Wärme verschwindet ebenfalls auf nimmer Wiedersehen nach draußen. Moderne Energiesparfenster mit präzise gefertigten Rahmen und Wärmedämmverglasungen halten hingegen absolut dicht.

Allgemein gilt: Kurz und kräftig lüften
Grundsätzlich gilt für alle Wohn- und Arbeitsräume: In häufig genutzten Räumen sollte die Luft im Idealfall etwa alle ein bis zwei Stunden ausgetauscht werden. Schlecht geeignet ist das dauerhafte Kippen der Fenster, denn dann kann der Luftaustausch bis zu zwei Stunden dauern. Besonders in der kalten Jahreszeit kühlen die Räume viel zu sehr aus und die Heizung braucht länger, um das Haus wieder auf angenehme Temperaturen zu bringen. Besser ist regelmäßiges, kurzes und dafür kräftiges Lüften – die so genannte Stoßlüftung.

Komfort durch elektrische und mechanische Systeme
Wem das persönliche Bedienen der Fenster zu umständlich ist, der kann zu motorisierten Elementen greifen: Damit lassen sich Fenster per Knopfdruck öffnen und zusätzlich auch das Haus kontrolliert lüften. Wer es noch komfortabler mag, kann das gesamte Haus mit einer modernen Gebäudeleittechnik ausrüsten lassen: Sie regelt vollautomatisch die Heizung in Verbindung mit dem Öffnen der Fenster und sorgt gleichzeitig für eine energieeffiziente Lüftung aller Räume. Zusätzlich gibt es Komplettlösungen mit entsprechender Steuerung und Wärmerückgewinnung, die über, unter oder seitlich am Fenster angebracht werden. Diese Systeme regeln sich über die Luftfeuchte oder die Luftqualität.

Exkurs: Vier Lüftungsstufen bei Gebäuden
Insgesamt vier Lüftungsstufen sorgen in Gebäuden dafür, dass die Raumluft immer eine gute Qualität hat und die Luftfeuchtigkeit reguliert wird. Unterschieden werden die „Lüftung zum Feuchteschutz“, die „Reduzierte Lüftung“, die „Nennlüftung“ und die „Intensivlüftung“. Was kompliziert klingt, ist aber ganz einfach: Die „Lüftung zum Feuchteschutz“ sorgt nutzerunabhängig für die Vermeidung von Feuchteschäden im Haus und dient damit dem Schutz des Gebäudes.
Die „Reduzierte Lüftung“ stellt die Lüftung während des Urlaubes bei gleichzeitiger Wahrung des Einbruchschutzes sicher. Die „Nennlüftung“ wiederum bezeichnet die notwendige Lüftung zur Gewährleistung des Bautenschutzes und zur Beachtung von hygienischen und gesundheitlichen Erfordernissen, wie sie zum Beispiel im Krankenhaus oder Hallenbad bestehen.
Die „Intensivlüftung“ hingegen bezeichnet die Lüftung zum Abbau von Lastspitzen, wie sie in einem Haus zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen oder bei Besprechungen mit vielen Personen in einem kleineren Raum entstehen können. 

Informationen:
www.window.de


Söflinger Anzeiger 2009
Reiner Conrad freut sich, seinen Kunden zukünftig den köstlichen Kaffee der Rösterei Bühler anbieten zu können.
Foto: Conrad

Neues „Coffee-Kitchen-more“-Konzept ist erfolgreich:

Conrad macht den Kaffeemaschinen-Kauf zum Erlebnis

Bei Elektro Conrad in Söflingen erwartet die Kunden eine moderne Miele-Küchen Ausstellung sowie eine große Auswahl an hochwertigen Hausgeräten und Hightech-Unterhaltungselektronik. Insbesondere für seine Küchenausstellung wurde das Fachgeschäft jüngst von der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ als eines der besten 150 Küchenstudios Deutschlands ausgezeichnet. „Wir möchten unseren Kunden in allen Bereichen bessere Leistungen und besseren Service bieten, als sie wo anders bekommen“, so die Geschäftsführer Reiner und Wolfgang Conrad. Aus diesem Grund hat Elektro Conrad jetzt das „Coffee-Kitchen-more“-Konzept ins Leben gerufen. Unter dem gleichnamigen Markenzeichen fasst das Fachgeschäft den Verkauf von Kaffee aus einer kleinen Allgäuer Familienrösterei, den Verkauf von Kaffeevollautomaten der Marken Jura, Saeco, WMF, Nivona und Miele sowie den gesamten Zubehörbereich rund um die Themen Kaffee, Küche und Living zusammen. „Dieses Konzept haben wir ureigens entwickelt und möchten unseren Kunden damit
den Kauf einer Kaffeemaschine zum Erlebnis machen.“

Kaffee-Köstlichkeiten für zu Hause
Und natürlich darf der köstliche Kaffee der Familienrösterei Bühler
auch gleich probiert werden. Die Allgäuer Rösterei verarbeitet Kaffeebohnen mit dem traditionellen Trommelröstverfahren zu geschmacklich vollmundigen und dabei säurearmen sowie gut verträglichen Kaffees. Im Rahmen der Partnerschaft bietet Elektro Conrad seinen Kunden als einziger Händler in Ulm ein Sortiment aus verschiedenen Bühler-Kaffeespezialitäten an. „Der Kaffee wird alle 14 Tage angeliefert, so dass unsere Kunden einen frisch verarbeiteten Kaffee kaufen können. So wird das Kaffeetrinken zum wahren Genuss“, freut sich Reiner Conrad über sein exklusives Angebot. Neben kleineren Verpackungseinheiten für den Privatbereich können auch Großgebinde für den gewerblichen Bereich über Elektro Conrad bezogen werden.

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